In Berlin entstehen in diesem Jahr fünf neue weiterführende Schulen, pünktlich zum Schuljahr 2026/27. Über 4.000 zusätzliche Plätze werden geschaffen, moderne Lernlandschaften und nachhaltige Konzepte inklusive. Die Bauprojekte verteilen sich auf fünf Bezirke und setzen auf flexible Räume für eine neue Generation von Schülerinnen und Schülern.

Gymnasium an der Schulstraße, Innenperspektive

Eines der neuen Gebäude ist das Gymnasium an der Schulstraße in Mitte. Dort sorgen künftig offene Lernbereiche und multifunktionale Innenräume für Gruppenarbeit, Einzelarbeit und projektbasiertes Lernen und ergänzen die klassischen Unterrichtszimmer. / © a+r architekten

© Titelbild: AFF Architekten GmbH

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Pünktlich zu den Sommerferien sollen fünf neue weiterführende Schulen ihre Türen öffnen. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH hat die Projekte in Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg realisiert.

Insgesamt entstehen rund 4.050 neue Schulplätze, die den wachsenden Bedarf in der Hauptstadt abdecken sollen. Die Übergabe an die Bezirke ist für Juni geplant, sodass der Unterricht pünktlich zum Schuljahr 2026/27 starten kann.

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1. Gemeinschaftsschule Adlershof – Treptow-Köpenick

Visualisierung Gemeinschaftsschule Adlershof

© AFF_Architekten_Berlin

Die Gemeinschaftsschule Adlershof ist die bislang größte Schule, die im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive errichtet wird. Auf einem 3,5 Hektar großen Gelände – fast so groß wie fünf Fußballfelder – sollen rund 1.400 Schülerinnen und Schüler lernen.

Die Schule bietet eine dreizügige Primarstufe, eine sechszügige Sekundarstufe I und eine vierzügige gymnasiale Oberstufe. Zwei Sporthallen mit insgesamt sechs Hallenteilen und Außensportflächen ergänzen den Campus an der Hermann-Dorner-Allee Ecke Eisenhutweg.

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2. Gymnasium Schulstraße – Mitte

Gymnasium an der Schulstraße, Visualisierung

© a+r architekten

In Mitte entsteht an der Schulstraße ein vierzügiges Gymnasium für 664 Schülerinnen und Schüler. Die vier- bis fünfgeschossigen Gebäude bilden einen Vorplatz zur Schulstraße und zur Iranischen Straße.

Eine mit dem Schulgebäude verbundene Doppel-Sporthalle mit sechs Hallenteilen sowie ein Streetball-Platz stehen sowohl der Schule als auch dem Vereinssport zur Verfügung.

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3. Integrierte Sekundarschule Eisenacher Straße – Tempelhof-Schöneberg

Visualisierung Schule an der Eisenacher Straße

© AFF Architekten GmbH

Die sechszügige ISS an der Eisenacher Straße in Mariendorf bietet Platz für 600 Schülerinnen und Schüler. Neben den Unterrichtsräumen umfasst der Neubau Fach- und Mehrzweckräume sowie Sportfreianlagen.

Eine gemeinsam mit der benachbarten Schätzelberg-Grundschule genutzte Sechsfach-Sporthalle soll auch außerschulische Angebote ermöglichen. Die Schulgemeinschaft der bisherigen Schule am Berlinickeplatz zieht zum neuen Schuljahr in das moderne Gebäude um.

4. Integrierte Sekundarschule Garzauer Straße – Marzahn-Hellersdorf

Visualisierung GAZ

© BSS Architekten

In Biesdorf wird an der Garzauer Straße eine sechszügige ISS mit 600 Plätzen fertiggestellt. Das seit der Jahrtausendwende brachliegende Areal wird damit wieder für schulische Nutzung aktiviert.

Zum Neubau gehört eine Dreifeld-Sporthalle mit Jugendmehrzweckraum. Die beiden vorhandenen Bestands-Sporthallen bleiben erhalten und werden weiterhin für den Vereinssport genutzt.

5. Heinrich-Hertz-Gymnasium – Friedrichshain-Kreuzberg

Heinrich Hertz Gymnasium, Innenperspektive

© AFF Architekten GmbH

Das neue Heinrich-Hertz-Gymnasium entsteht nahe dem Ostbahnhof zwischen Langer Straße und Müncheberger Straße. Insgesamt werden hier 784 Schulplätze geschaffen, darunter ein zusätzlicher Zug mit 166 Schülerinnen und Schülern.

Der Neubau wird im Laufe des Schuljahres von der bestehenden Schulgemeinschaft bezogen und erweitert das Bildungsangebot in Friedrichshain-Kreuzberg.

Schulbau in der Hauptstadt: Berlin investiert in moderne Lernorte

Mit diesen fünf Neubauten investiert Berlin nicht nur in zusätzliche Schulplätze, sondern auch in moderne Lernorte, die pädagogische Flexibilität und nachhaltige Konzepte verbinden. Die Projekte zeigen, dass Schulbau in der Hauptstadt planbar und termingerecht umgesetzt werden kann – ein Schritt, um dem wachsenden Bedarf an Bildungsplätzen gerecht zu werden und langfristig die Bedingungen für Schülerinnen und Schüler zu verbessern.

Gemeinschaftsschule Adlershof
Gymnasium Schulstraße
Integrierte Sekundarschule Eisenacher Straße
Integrierte Sekundarschule Garzauer Straße
Heinrich-Hertz-Gymnasium

Quellen: HOWOGE

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