Am Schäfersee in Reinickendorf sind die ersten Abschnitte der neuen Uferpromenade bereits fertiggestellt. Nun geht auch die Planung für den denkmalgeschützten Kiosk an der Residenzstraße in die nächste Phase: Ab 2027 soll das Gebäude saniert und neu genutzt werden.

Neu gestalteter Uferweg entlang des Schäfersees mit breiter Promenade und Grünflächen.

Die neu gestalteten Uferwege am Schäfersee bieten mehr Platz für Fußgänger und verbinden die einzelnen Bereiche des Parks besser miteinander. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Rund um den Schäfersee in Reinickendorf hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert. Die Wege entlang des Ufers werden abschnittsweise neu gestaltet, Zugänge zum Park barriereärmer gemacht und die Promenade aufgewertet. Nun zeichnet sich auch für den kleinen Kiosk an der Residenzstraße eine neue Perspektive ab.

Die Neugestaltung des denkmalgeschützten Schäferseeparks geht auf einen landschaftsplanerischen Wettbewerb aus dem Jahr 2018 zurück. Ziel ist es, den Park stärker mit dem umliegenden Stadtraum zu verbinden und die Zugänge von der Residenzstraße und der Stargardtstraße aufzuwerten. Ein zentraler Bestandteil ist dabei der neue, umlaufende Uferweg.

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Neu gestalteter Weg im Schäferseepark mit Blick auf den See.

Neue Sitzgelegenheiten entlang des neugestalteten Uferwegs laden nun zum Verweilen am Schäfersee ein. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Neue Promenade und barrierefreie Zugänge zum Schäfersee

Ein erster Abschnitt zwischen der Bibliothek am Schäfersee und der Brienzer Straße wurde bereits 2022 fertiggestellt. Die rund sechs Meter breite Promenade bietet mehr Platz für Fußgänger und wurde mit neuen Bänken, Leuchten, Papierkörben und Fahrradständern ausgestattet. Im zweiten Bauabschnitt wurde die Gestaltung bis zur Stargardtstraße fortgeführt. Der Zugang von dort wird ebenerdig bis zum Aussichtsbalkon geführt. Auch am Café am See ist ein neuer Aussichtspunkt entstanden.

Damit soll der Schäfersee künftig insgesamt besser und möglichst barrierefrei zugänglich sein. Während der Bauarbeiten war der Zugang zum See über einen provisorischen Weg möglich. Die Maßnahmen sind Teil des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ im Fördergebiet „Lebendiges Zentrum Residenzstraße“.

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Visualisierung des neu gestalteten Uferwegs am Schäfersee mit großzügiger Promenade und aufgewerteten Aufenthaltsbereichen.

Visualisierung des neu gestalteten Uferwegs am Schäfersee mit großzügiger Promenade und aufgewerteten Aufenthaltsbereichen. / © Visualisierung: Levin Monsigny Landschaftsarchitekten

Residenzstraße: Denkmalgeschützter Kiosk soll neu gedacht werden

Parallel zur Aufwertung des Parks rückt nun das denkmalgeschützte Kioskgebäude an der Residenzstraße stärker in den Mittelpunkt. Das Gebäude aus den 1950er Jahren markiert den Zugang zum Schäferseepark, ist derzeit allerdings sanierungsbedürftig und wird nur eingeschränkt genutzt.

Denkmalgeschütztes Kioskgebäude am Schäfersee an der Residenzstraße.

Der denkmalgeschützte Kiosk am Schäfersee soll ab 2027 saniert und zu einem zeitgemäßen Ankunftsort am Park weiterentwickelt werden. / © Foto: Wikimedia Commons, Moinluk, CC BY-SA 4.0

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Nach einer bereits abgeschlossenen Machbarkeitsstudie beginnt nun die konkrete Entwurfsplanung. Vorgesehen ist eine denkmalgerechte Erneuerung von Fassade, Dach, Innenräumen und technischer Ausstattung. Ziel ist es, den Kiosk zu einem besser wahrnehmbaren und nutzbaren Ankunftsort am Schäfersee zu entwickeln. Auch gastronomische oder soziokulturelle Angebote kommen grundsätzlich infrage.

Ein erster Schritt ist bereits erfolgt: Die im Gebäude untergebrachte Trafostation wurde zurückgebaut und hat damit neue räumliche Möglichkeiten geschaffen. In die Planungen flossen außerdem Anregungen aus der Bürgerbeteiligung ein. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich 2027 beginnen. Der Kiosk soll dabei nicht isoliert betrachtet werden, sondern als Teil der Neuordnung rund um die südliche Residenzstraße zwischen Franz-Neumann-Platz und Schäfersee.

Kiosk am Schäfersee

Quellen: Grün Berlin GmbH, Mein.Berlin, Zukunft Residenzstraße, Bezirksamt Reinickendorf, Levin Monsigny Landschaftsarchitekten

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One Comment

  1. Steve 13. August 2026 at 21:42 - Reply

    Bin selber Anwohner: Es sind schöne geträumte Visualisierungen. Die Wahrheit sieht anders aus mit Obdachlosen,Müll, Junkies, Alkoholiker usw.

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