Berlin erweitert seine Parkzonen in Friedrichshain-Kreuzberg. ENTWICKLUNGSSTADT erklärt, was neu ist, welche Kosten entstehen und wie Anwohnende einen Parkausweis beantragen.

© Titelbild: Wikimedia Commons, Boonekamp d.i. Günter Haase, CC BY 4.0

Berlin erweitert die Parkzonen in Friedrichshain-Kreuzberg. Das Bezirksamt führt zwei neue Bereiche ein, um den Parkraum neu zu ordnen. Die Parkzone 54 „Friedenstraße“ startete bereits am 1. April 2026. Die Parkzone 68 „Alexandrinenviertel“ folgt am 1. Juni 2026. Beide Maßnahmen gehören zur Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Berlin. Ziel ist es, den vorhandenen Parkraum besser zu steuern.

ANZEIGE

    • Standorte: Friedenstraße, Alexandrinenviertel
    • Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    • Starttermine: 1. April 2026 und 1. Juni 2026
    • Kosten: Abhängig von Parkscheinpflicht oder Bewohnerparkausweis

Der Bezirk bereitet derzeit die Einführung vor. Arbeiter passen die Beschilderung an und markieren Stellflächen neu. Zusätzlich installieren sie Poller, Radbügel und Parkscheinautomaten. Eine digitale Informationsveranstaltung im November 2025 erklärte das Vorhaben. Die zuständigen Ämter beantworteten dabei Fragen aus der Bevölkerung und erläuterten die nächsten Schritte.

Neue Regeln in Berliner Parkzonen für Anwohnende und Betriebe

Mit den neuen Parkzonen gelten klare Regeln. Anwohnende benötigen künftig einen Bewohnerparkausweis, wenn sie ohne zusätzliche Kosten parken wollen. Ohne diesen Ausweis fällt eine Parkscheinpflicht an. Das Bezirksamt weist darauf hin, dass die Bearbeitung der Anträge Zeit benötigt.

Der Antrag wird online gestellt. Dieses Verfahren gilt als der schnellste Weg. Auch Betriebe im Bezirk können reagieren. Sie haben die Möglichkeit, eine Betriebsvignette zu beantragen. Für bestimmte Handwerksbetriebe gibt es zusätzliche Regelungen. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen einen speziellen Parkausweis erhalten.

ANZEIGE

Neue Parkzonen in Berlin sollen Parkdruck für Anwohner senken

Zu den konkreten Kosten für Parkende macht der Bezirk keine pauschalen Angaben. Die Gebühren richten sich nach den geltenden Regelungen des Landes Berlin und können per App oder am Automaten gezahlt werden. Laut Verkehrsstadträtin Annika Gerold soll die Maßnahme den Parkdruck senken und gleichzeitig Umweltziele unterstützen. Sie erklärte, dass mehr verfügbare Stellplätze für Anwohnende entstehen und sich Luftqualität sowie Lärmschutz verbessern können.

Neue Parkzone Friedenstraße
Neue Parkzone Alexandrinenviertel

Quellen: Verkehrsinformationszentrale, Luise Nord

ANZEIGE

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

One Comment

  1. Inge Schneider 18. April 2026 at 15:38 - Reply

    Wenn schon “ Anwohnende“ dann bitte auch “ Bewohnendeparkausweis“! Oder wollen sie etwa Bewohnende ausschließen?

    Das ist alles so grausig!

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.