Am Frankfurter Flughafen entsteht ein weiteres Großprojekt für die Luftfracht. Mit einer neuen Frachthalle in der „CargoCity Süd“ stärkt die Fraport AG gemeinsam mit Kühne+Nagel den Logistikstandort und treibt die Entwicklung im Cargo-Bereich voran.

Ein Foto der Frankfurter Skyline inklusive Fraport

Seit Jahren befindet sich der Frankfurter Flughafen auf stabilem Wachstumskurs: Ein neues Terminal, Infrastrukturausbau und steigende Passagierzahlen. Parallel setzt die Fraport AG auch auf den Ausbau des Cargo-Bereichs. Nun steht der Bau einer neuen Lagerhalle in den Startlöchern. / © Foto: Fraport AG

© Titelbild und Foto: Fraport AG

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Die Fraport AG hat den Abschluss eines Mietvertrags mit dem Logistikunternehmen Kühne+Nagel bestätigt. Damit ist ein zentraler Schritt für ein neues Bauprojekt am Frankfurter Flughafen erfolgt. Geplant ist der Bau einer neuen Frachthalle im südlichen Bereich des Flughafengeländes in der „CargoCity Süd“. Die Fertigstellung ist bis 2028 vorgesehen. Erst durch die Unterzeichnung des Mietvertrags konnte die Projektentwicklung offiziell angestoßen werden.

Rund 17 Tsd. Quadratmeter Grundstückfläche: Was ist am Tor 31 konkret geplant?

Das Baugrundstück auf dem die neue Frachthalle entstehen soll befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Tor 31 und verfügt dadurch über eine gute verkehrliche Anbindung. Es liegt auf der Luftfrachtfläche 2 und ist rund 16.900 Quadratmeter groß. Hier sollen insgesamt rund 8.700 Quadratmeter Nutzfläche entstehen, aufgeteilt in die Frachthalle mit etwa 7.600 Quadratmetern Fläche und Räumlichkeiten für Büros und Sozialräume mit rund 1.100 Quadratmetern Fläche.

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Die neue Halle erhält 16 Tore und Truckdocks sowie ausreichende Rangier- und Fahrflächen. Bei der Planung sollen auch ökologische Anforderungen eine zentrale Rolle spielen. Auf dem Dach ist eine großflächige Photovoltaikanlage vorgesehen, die Strom in das Netz des Flughafens einspeisen soll. Zudem strebt Fraport für das Gebäude eine Zertifizierung nach dem Standard DGNB Gold an.

Wichtiger Standort: Kühne+Nagel möchte Präsenz durch neue Luftfrachthalle sichern

Die Fraport AG beabsichtigt, die neue Lagerhalle im eigenen Bestand zu halten und langfristig an Kühne+Nagel zu vermieten. Das Unternehmen ist bereits am Standort vertreten und möchte seine Präsenz dort weiter ausbauen. Mit der neuen Halle stärkt der Luft- und Seefrachtanbieter seine Basis an einem der bedeutendsten Luftfrachtstandorte Europas.

Frankfurt nimmt für Kühne+Nagel eine zentrale Rolle im globalen Luftfrachtnetzwerk ein. Die neue Anlage soll zusätzliche Infrastruktur, Kapazitäten und eine leistungsfähige Anbindung bieten, um auf zunehmend dynamische Lieferketten reagieren zu können. Davon sollen insbesondere Kunden aus schnell wachsenden Branchen wie dem Gesundheitswesen, der Halbleiterindustrie, dem Hightech Bereich und der Cloud Infrastruktur profitieren.

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Neue Halle am Frankfurter Flughafen: Fraport AG setzt auf Entwicklung im Cargo-Bereich

Für den Frankfurter Flughafen ist das Projekt Teil einer langfristigen Ausrichtung im Luftfrachtbereich. Die neue Immobilie soll dazu beitragen, am weltweiten Wachstum des Luftfrachtmarktes teilzuhaben. Parallel realisiert die Fraport AG aktuell auch andere Projekte dieser Art. Mit dem Masterplan „CargoHub“ möchte der Flughafenbetreiber den Standort Frankfurt gezielt durch Flächenoptimierung, Flächenentwicklung sowie durch Digitalisierung und Prozessinnovation optimieren.

Insgesamt unterstreicht das Vorhaben die Rolle des Frankfurter Flughafens als zentralen Logistikknoten. Moderne Infrastruktur, hohe Konnektivität und effiziente Prozesse sollen auch künftig verlässliche Voraussetzungen für Partner und Kunden schaffen und weiteres Wachstum ermöglichen.

Quellen: Fraport AG

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