Von Neukölln bis Reinickendorf sind derzeit mehrere Hochhausprojekte geplant, die tausende Wohnungen und Apartments bringen. Die Übersicht zeigt zehn ausgewählte Standorte, Höhen, Projektstatus und bekannte Bauzeiten.

„Brooks on East“
Viktoriaspeicher-Areal
Rudolfstraße
„030BLN“
„Moaville“
„KF62“
ULAP-Quartier
„BRING“
Wilhelmsruher Damm 150
Märkisches Quartier

© Titelbild / Visualisierung: Coviviog

 

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Berlin wächst mit Hochhäusern deutlich in die Höhe – und das nicht nur in Marzahn-Hellersdorf oder Lichtenberg. Auch am Alexanderplatz, entlang der Spree und rund um wichtige Bahnhöfe geht’s in Berlin hoch hinaus. Dabei wird auch dringend benötigter Wohnraum geschaffen.

Zehn große Projekte in Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Neukölln und Reinickendorf umfassen zusammen mehr als 5.200 Wohnungen und wohnähnliche Einheiten. ENTWICKLUNGSSTADT gibt einen Überblick.

Hochhaus-Ensemble „Brooks on East“: Wohnen nahe dem Ostbahnhof

Das im Bau befindliche Hochhaus-Ensemble „Brooks on East“ in Berlin-Friedrichshain. Die beiden Wohntürme nahe dem Ostbahnhof gehören zu einem Quartier mit rund 350 Eigentumswohnungen, Serviced Apartments und Gewerbeflächen.

Das Hochhaus-Ensemble „Brooks on East“ zwischen Ostbahnhof und Spree wächst weiter. Die beiden markanten Wohntürme sollen 2027 fertiggestellt werden und rund 350 Eigentumswohnungen sowie Serviced Apartments aufnehmen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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  • Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
  • Adresse: Marianne-von-Rantzau-Straße 8, 10243 Berlin
  • Projektstatus: Im Bau
  • Wohnungszahl: Rund 350 Eigentumswohnungen
  • Höhe: Rund 86 und 95 Meter
  • Fertigstellung: 2027

Das Hochhaus-Ensemble „Brooks on East“ in Friedrichshain entsteht zwischen Ostbahnhof und Spree. Die beiden Türme gehören zu einem gemischt genutzten Quartier, in dem rund 350 Eigentumswohnungen sowie Gewerbe- und Gemeinschaftsflächen vorgesehen sind. Mit Höhen von etwa 86 und 95 Metern setzen die Gebäude neue Akzente im Umfeld der Mediaspree.

Das Projekt geriet nach der Insolvenz einer Projektgesellschaft im Jahr 2023 ins Stocken. Nach einer Neuordnung der Finanzierung liefen die Arbeiten weiter. Für den Apartmentbereich hat die Staycity Group einen langfristigen Vertrag abgeschlossen. Unter der Marke Wilde sollen 222 Serviced Apartments, Gastronomie, eine Lobby und Fitnessangebote entstehen. Die Eröffnung des ersten Turms ist für 2027 vorgesehen.

Hochhäuser auf Viktoriaspeicher-Areal: Großes Wohnquartier an der Schillingbrücke

Im Ergebnis des mehrstufigen Auswahlverfahrens setzte sich der städtebauliche Entwurf des Planungsteams Behles & Jochimsen und Weidinger Landschaftsarchitekten durch.

Auf dem bislang als Lagerfläche genutzten Viktoriaspeicher-Areal zwischen Köpenicker Straße, Schillingbrücke und Spree soll ein neues Stadtquartier mit rund 1.000 Wohnungen entstehen. / © Visualisierung: Behles & Jochimsen_Weidinger

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  • Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
  • Adresse: Köpenicker Straße / Schillingbrücke, Berlin-Kreuzberg
  • Projektstatus: Siegerentwurf liegt vor, weitere Planung läuft
  • Wohnungszahl: rund 1.000 vorgesehen
  • Fertigstellung: etwa 2030

Das Viktoriaspeicher-Areal an der Köpenicker Straße zählt zu den größten Entwicklungsflächen am Kreuzberger Spreeufer. Vorgesehen ist ein gemischtes Quartier mit rund 1.000 Wohnungen, Gewerbeflächen und öffentlich nutzbaren Bereichen. Ein städtebaulicher Wettbewerb hat die grundsätzliche Anordnung der Gebäude vorbereitet.

Der Entwurf sieht mehrere unterschiedlich hohe Baukörper und markante Hochhäuser vor. Zugleich sollen neue Wege das bislang weitgehend abgeschlossene Grundstück mit dem Spreeufer und den angrenzenden Straßen verbinden. Ein rechtskräftiges Baurecht und ein verbindlicher Baustart liegen bislang nicht vor. Auch Geschosszahlen, endgültige Höhen und die genaue Verteilung der Wohnungen können sich im weiteren Verfahren noch verändern.

Rudolfstraße: 167-Meter-Hochhaus geplant

Die Visualisierung zeigt das Hochhaus, das in der Rudolfstraße nahe der Warschauer Brücke gebaut werden soll.

In der Nähe der Warschauer Brücke soll dieses Hochhaus in der Rudolfstraße gebaut werden. / © Visualisierung: Henning Larsen Architekten

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  • Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
  • Adresse: Rudolfstraße 18/19, 10245 Berlin
  • Projektstatus: Bebauungsplanverfahren und Überarbeitung der Planung
  • Wohnungszahl: 800 bis 1.000
  • Geschosse: 50 bis 52
  • Höhe: 167 Meter

Unweit der Warschauer Brücke plant die Atrium Development Group ein Quartier mit einem bis zu 167 Meter hohen Wohnhochhaus an der Rudolfstraße. Vorgesehen sind rund 800 bis 1.000 Wohnungen. Etwa 30 Prozent sollen nach den bisherigen Zielen als geförderter Wohnraum entstehen. Hinzu kommen Gastronomie, Dienstleistungen, kulturelle Angebote und eine Kita.

Der Entwurf von Henning Larsen Architects sieht einen schlanken Turm mit rund 50 Geschossen sowie niedrigere Gebäude vor. Die Höhe ist jedoch noch nicht endgültig beschlossen. Das Berliner Baukollegium fordert unter anderem eine Überarbeitung des Bauvolumens und der öffentlichen Räume. Zusätzlich müssen die Planenden Lösungen für geschützte Zauneidechsen und Fledermäuse entwickeln. Ein Termin für den Baustart steht daher nicht fest.

Hochhaus „030BLN“: 300 Wohneinheiten am Alexanderplatz

Die Visualisierung zeigt, wie das COVIVIO-Hochhaus "030BLN" am Alexanderplatz einmal aussehen soll.

So soll das Hochhaus „030BLN“ am Alexanderplatz nach Fertigstellung aussehen. / © Visualisierung: Covivio

  • Bezirk: Mitte
  • Adresse: Alexanderstraße 6, 10178 Berlin
  • Projektstatus: Im Bau
  • Wohnungszahl: 300 Urban-Living-Einheiten
  • Geschosse: 33
  • Höhe: 130 Meter
  • Fertigstellung: Ende 2027

Das früher als Covivio Tower bezeichnete Hochhaus am Alexanderplatz trägt inzwischen den Namen „030BLN“. Der 33-geschossige Turm erreicht rund 130 Meter und umfasst etwa 60.000 Quadratmeter Mietfläche. Mehr als 300 kompakte Einheiten sind für möbliertes und serviceorientiertes Wohnen vorgesehen.

Den größten Flächenanteil nehmen hier allerdings Büros und Co-Working-Angebote ein. Im Sockel entstehen Einzelhandel, Gastronomie und eine Kita. Zum Konzept gehören außerdem eine rund 2.500 Quadratmeter große Dachterrasse, Urban Gardening und eine begrünte Passage zum benachbarten Park Inn. Der Rohbau prägt den Alexanderplatz bereits deutlich. Covivio will das Hochhaus bis Ende 2027 fertigstellen.

„Moaville“: Zwei Wohn-Hochhäuser am Spreeufer in Moabit

Die Visualisierung zeigt das neue Stadtquartier „Moaville“ in Moabit am Neuen Ufer mit zwei begrünten Hochhäusern, Wohngebäuden, Bäumen und dem Charlottenburger Verbindungskanal im Vordergrund.

Visualisierung des geplanten Quartiers „Moaville“ am Neuen Ufer in Berlin-Moabit mit zwei Hochhäusern, Grünflächen und Wasserlage am Charlottenburger Verbindungskanal. / © Visualisierung BAUWERT AG / Grüntuch Ernst Architekten

  • Bezirk: Mitte
  • Adresse: Neues Ufer 13, 19 und 25, Berlin-Moabit
  • Projektstatus: In Planung
  • Wohnungszahl: rund 500
  • Baubeginn: 2028 angestrebt
  • Fertigstellung: 2031 angestrebt

Unter dem Namen „Moaville“ plant ein Entwickler zwei Hochhäuser in Moabit. Auf den Grundstücken am Neuen Ufer sollen rund 500 Wohnungen entstehen. Der Standort liegt zwischen Spree, Gewerbeflächen, Bahntrassen und bestehenden Wohnquartieren.

Die Planung soll den bislang schwer zugänglichen Bereich städtebaulich neu ordnen. Neben den Wohnungen sind öffentlich nutzbare Freiräume und zusätzliche Verbindungen zum Wasser vorgesehen. Der Baustart wird für 2028 angestrebt, die Fertigstellung für 2031. Beide Termine hängen jedoch vom Planungsrecht und den Genehmigungen ab.

„KF62“: Wohnungen neben einem bis zu 60 Meter hohen Büroturm

Visualisierung des Siegerentwurfs im städtebaulichen Werkstattverfahren „KF62“: Der Entwurf von kister scheithauer gross sieht auf der Fläche hinter dem „Hotel Berlin, Berlin“ ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnen und Gewerbe vor.

Visualisierung des Siegerentwurfs im städtebaulichen Werkstattverfahren „KF62“: Der Entwurf von kister scheithauer gross sieht auf der Fläche hinter dem „Hotel Berlin, Berlin“ ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnen und Gewerbe vor.

  • Bezirk: Mitte
  • Adresse: Kurfürstenstraße / Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße, 10785 Berlin
  • Projektstatus: Werkstattverfahren abgeschlossen
  • Wohnungszahl: rund 200
  • Geschosse: 10
  • Baubeginn: etwa 2029 möglich
  • Fertigstellung: Anfang der 2030er-Jahre möglich

Hinter dem Hotel „Berlin, Berlin“ soll das gemischt genutzte Quartier „KF62“ entstehen. Der Siegerentwurf von ksg architekten und stadtplaner gliedert das Grundstück in Wohn- und Gewerbebauten. An der Westseite ist ein bis zu 60 Meter hoher Büroturm vorgesehen.

Die Wohnungen entstehen dagegen in sechs- bis zehnstöckigen Hochhäusern. Auf rund 14.500 Quadratmetern Wohnfläche könnten etwa 200 Einheiten Platz finden. Rund ein Drittel soll gefördert werden. Die Wohnungen erhalten nach dem Konzept durchgesteckte Grundrisse und Schallschutzloggien. Ein Baustart könnte frühestens 2029 erfolgen. Verbindliche Genehmigungen und Termine liegen noch nicht vor.

ULAP-Quartier: Fünf Hochhäuser nahe dem Hauptbahnhof

Die Visualisierung zeigt das geplante ULAP-Quartier in Moabit nahe dem Hauptbahnhof.

In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof soll in Moabit das neue ULAP-Quartier entstehen. / © Visualisierung: ISSS | bauchplan

  • Bezirk: Mitte
  • Adresse: Invalidenstraße 57/58, 59 und 60, 10557 Berlin
  • Projektstatus: Städtebauliche Planung
  • Wohnungszahl: rund 250
  • Besonderheit: 5 Hochpunkte in direkter Nähe zum Berliner Hauptbahnhof

Das ULAP-Quartier an der Invalidenstraße soll das Areal zwischen Hauptbahnhof, Alt-Moabit und dem früheren ULAP-Gelände neu ordnen. Die bisherige Planung sieht fünf Hochpunkte und insgesamt rund 250 Wohnungen vor. Hinzu kommen Flächen für Verwaltung, Gewerbe und weitere öffentliche oder soziale Nutzungen.

Für das Projekt müssen bestehende Gebäude, darunter Flächen des Landeslabors, aufgegeben oder ersetzt werden. Aufgrund der zentralen Lage, der verschiedenen Grundstückseigentümer und der öffentlichen Nutzungen ist die Entwicklung komplex. Verbindliche Höhen, Geschosszahlen, Bauzeiten und ein Baustart wurden bislang nicht festgelegt.

Hochhaus-Projekt „BRING“: Bis zu 1.000 Wohnungen am Bahnhof Neukölln

Die Visualisierung zeigt das Großprojekt "BRING" (ehemals "Ringbahnhöfe Neukölln").

Nach Jahren des Stillstands zeichnet sich für das Großprojekt „BRING“ (ehemals „Ringbahnhöfe Neukölln“) an der Ringbahn eine neue Perspektive ab. / © Visualisierung: Wehrhahn Architekten

  • Bezirk: Neukölln
  • Adresse: Hertabrücke / Karl-Marx-Straße / S-Bahnhof Neukölln
  • Projektstatus: Überarbeitete Planung nach Insolvenz
  • Wohnungszahl: bis zu rund 1.000
  • Höhe: Hochpunkte mit etwa 60 und 40 Metern

Das frühere Projekt Ringbahnhöfe Neukölln soll unter dem Namen „BRING“ neu gestartet werden. Auf dem rund 18.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Hertabrücke und Karl-Marx-Straße sind zwei Hochpunkte mit etwa 60 und 40 Metern vorgesehen.

Nach der Insolvenz der früheren Projektgesellschaften änderte sich die Trägerstruktur. Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder will das Vorhaben weiterentwickeln, Axa Investment Managers soll die Steuerung übernehmen. Der Wohnanteil soll gegenüber früheren Konzepten deutlich steigen. Bis zu 1.000 Wohnungen stehen im Raum, darunter studentisches und möbliertes Wohnen. Mindestens 30 Prozent müssten nach dem Berliner Modell gefördert entstehen. Ein Baustart steht noch nicht fest.

Hochhaus am Wilhelmsruher Damm: 17 Geschosse mit 176 Wohnungen

Die Visualisierung zeigt das Hochhaus, das am Wilhelmsruher Damm in Reinickendorf entstehen soll.

So soll das 17-Etagen-Hochhaus am Wilhelmsruher Damm in Reinickendorf einmal aussehen. / © Visualisierung: Architekturbüro LS

  • Bezirk: Reinickendorf
  • Adresse: Wilhelmsruher Damm 150, 13439 Berlin
  • Projektstatus: Umsetzung vorbereitet
  • Wohnungszahl: 176
  • Geschosse: 17
  • Fertigstellung: 2028

Am Wilhelmsruher Damm 150 im Märkischen Viertel entsteht ein 17-geschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude. Die GESOBAU realisiert das Projekt gemeinsam mit der TREUCON Gruppe. Auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Grundstück stand zuvor ein Flachbau aus den 1960er-Jahren.

Von den 176 Wohnungen sollen rund 90 Prozent öffentlich gefördert werden. Damit gehört das Vorhaben zu den Hochhausprojekten mit dem höchsten Anteil preisgebundener Wohnungen. Zusätzlich sind gewerbliche Flächen im Sockel vorgesehen. Die Fertigstellung wird für 2028 angestrebt.

Hochhaus im Märkischen Quartier: Rund 690 Wohnungen am Märkischen Zentrum

Visualisierung des Märkischen Quartiers in Berlin-Reinickendorf mit neuen Wohngebäuden, begrünten Freiflächen, Außengastronomie und einem Brunnenplatz zwischen den Häusern.

Die Visualisierung zeigt das geplante Märkische Quartier am Märkischen Zentrum in Berlin-Reinickendorf. Zwischen den neuen Wohngebäuden entstehen öffentlich nutzbare Freiflächen, Gastronomie und ein zentraler Brunnenplatz. / © Visualisierung : ioo Planungsgesellschaft

  • Bezirk: Reinickendorf
  • Adresse: Wilhelmsruher Damm 128/140 / Senftenberger Ring, 13439 Berlin
  • Projektstatus: Baugenehmigung erteilt
  • Wohnungszahl: rund 690

Das Märkische Quartier am Märkischen Zentrum umfasst fünf neue Gebäude mit rund 690 Wohnungen. Die Baugenehmigung für das etwa 19.000 Quadratmeter große Grundstück liegt vor. Neben Wohnraum sind Flächen für Nahversorgung, Dienstleistungen und Gastronomie geplant.

Ein großer Teil der Wohnungen soll grundsätzlich förderfähig sein. Innenhöfe, Spielbereiche und Aufenthaltsflächen ergänzen das Bauprogramm. Als neuer Mittelpunkt ist ein Brunnenplatz vorgesehen. Obwohl das Projekt genehmigt ist, wurden ein verbindlicher Baustart und eine Fertigstellung bislang nicht öffentlich festgelegt.

Zehn Hochhäuser in Berlin bringen bis zu 5.500 Wohnungen

Die zehn Projekte stehen für sehr unterschiedliche Formen des Hochhausbaus in Berlin. Am Alexanderplatz und an der Spree entstehen gemischt genutzte Türme mit Wohnungen, Apartments, Büros und Gewerbe. In Reinickendorf liegt der Schwerpunkt stärker auf klassischen Mietwohnungen und einem hohen Anteil öffentlich geförderter Einheiten. Projekte wie das ULAP-Quartier oder „BRING“ sollen zugleich größere Stadtbereiche neu ordnen.

Zusammen umfassen die Planungen mindestens rund 5.200 Wohnungen und wohnähnliche Einheiten. Bei einer vollständigen Umsetzung der größeren Planungsvarianten könnte die Zahl auf etwa 5.500 steigen.

 

Quellen: Covivio, Staycity Group, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Bezirksamt Mitte, Bezirksamt Neukölln, GESOBAU, Bezirksamt Reinickendorf

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2 Kommentare

  1. Bernd Michalski 24. Juli 2026 at 17:43 - Reply

    Berlin will mit einer Reihe neuer Wohnhäuser buchstäblich hoch hinaus. Doch lohnen Wohnhochhäuser wirklich den Aufwand? Oder sind sie unwirtschaftliche Riesen-Bauklötze?

    Hochhaus-Fassade
    In Untersuchungen schneiden Wohntürme ab 60 Meter Höhe in vieler Hinsicht schlecht ab
    Foto: Nils Richter
    Seit Mai 2025 werden die „Brooks-Towers“ in Friedrichshain vermarktet, zwei Wohnhochhäuser mit 95 und 86 Metern Höhe als Eigentumswohnungen. Die Preise reichen bis 17.500 Euro pro Quadratmeter in der 23. Etage.

    Während bei einem acht- bis zwölfgeschossigen Haus die Baukosten im Wohnungsbau in Deutschland im Durchschnitt bei etwa 2500 bis 3000 Euro pro Quadratmeter liegen, steigen sie bei Hochhäusern über 60 Meter laut Untersuchungen der TU Darmstadt und des Deutschen Instituts für Urbanistik auf 3800 bis über 4500 Euro pro Quadratmeter. Ursache sind zusätzliche Aufzugsschächte, größere Technikflächen und deutlich stärkere Tragwerke.

    Gesamter Artikel:
    https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0326/hochhaeuser.htm

  2. Böhme 29. Juli 2026 at 01:25 - Reply

    Das alles ist altbekannt. Und mit Sicherheit bauen sie bis zu einer Höhe von 60 Metern heute nicht mehr mit 2.500,- € bis 3.000,- €! Sie können mir je mal irgendwo in Deutschland in einem Hochhaus bis 60 Meter eine 100-qm-Wohnung für 300.000,- €. Absurd. Das mögen Preise aus Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts gewesen sein. Wenn Sie mir so eine Wohnung vermitteln könnten, wer weiß, ob ich Ihnen dafür nicht eine kleine, aber durchaus sehenswerte Provision zukommen ließe!

    Nach meiner Erinnerung war es früher so, dass sich Hochhäuser bis etwa 90 Meter Höhe rechneten, danach stiegen die Preise pro Stockwerk exponentiell. Aber weshalb machen Sie sich darüber überhaupt Gedanken?!? Lassen Sie doch die Bauherren entscheiden, ob sie die Wohnung im 23. Stock für 17.500,- € verkauft bekommen! Was geht Sie das überhaupt an?!? Sie werden sich die Wohnung nicht leisten können, ich auch nicht. Das ist doch wieder reiner Sozialneid. Wer in die Höhe baut, verteilt mit Rücksicht auf die Zuzugentwicklung knappen Boden sinnvoll. Wer sich im Hochhaus die Wohnung für einen Quadratmeterpreis von 17.500,- € kauft, verdrängt nicht die potentiellen Käufer oder/und Mieter in den sonstigen Häusern!

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