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Nach über 40 Jahren im alten Feuerwehrhaus ist die Freiwillige Feuerwehr Griesheim vor zwei Monaten in ihr neues Zuhause eingezogen. Der Neubau an der Jungmannstraße stärkt die Einsatzfähigkeit im Frankfurter Westen und setzt neue Maßstäbe.

Foto der neuen Feuerwache in Griesheim

Die neue Feuerwache Griesheim an der Jungmannstraße wurde im November 2025 in Betrieb genommen. Das Gebäude verfügt über eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen, moderne Schulungs- und Sozialräume und fällt durch rot-orangene Akzente an der Fahrzeugausfahrt in das Auge. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild und Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Die Freiwillige Feuerwehr Griesheim hat seit November 2025 ihr neues Zuhause an der Jungmannstraße 4 bezogen. Nach über 40 Jahren im alten Feuerwehrhaus bietet der Neubau den Einsatzkräften deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen und soll die Einsatzfähigkeit im Frankfurter Westen unterstützen.

Mit der Fertigstellung des Gebäudes im September 2025 stehen der FF Griesheim nun moderne Schulungs- und Sozialräume sowie eine optimierte Infrastruktur für den Einsatzbetrieb zur Verfügung. Rund zwei Monate nach dem Einzug zeigen wir erste Impressionen von der neuen Feuerwache.

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Rund 4,9 Mio. Baukosten: Das bietet der Neubau der Freiwilligen Fuerweht Griesheim

Die Bauarbeiten rund um die neue Feuerwache begannen im Juni 2024 und wurden planmäßig nach rund 15 Monaten Bauzeit abgeschlossen. Die Kosten des Projekts beliefen sich auf rund 4,9 Millionen Euro, damit blieb es im vorgesehenen Rahmen.

Während der gesamten Bauzeit war die Einheit in der Feuer- und Rettungswache 3 in Nied untergebracht, um den Einsatzbetrieb aufrechtzuerhalten. Verantwortlich für Planung und Umsetzung war das Architekturbüro Dietmar Moos // architektur + planung + bauleitung, das bereits am Neubau der Feuerwache Frankfurt Fechenheim beteiligt war.

Der Neubau gliedert sich in eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen, einen Trocknungsraum und eine Kleinwerkstatt. Der angrenzende Funktionstrakt erstreckt sich über drei Etagen und bietet ausreichend Platz für Schulungen, Treffen der Einsatzkräfte und soziale Aktivitäten. Technische Ausstattungen wie beispielsweise eine vollflächige Brandmeldeanlage sollen die moderne Infrastruktur unterstützen.

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Einfahrt in Organe und Rot:  Neubau punktet mit Signalfarben und guter Bestandseinbindung

Der bestehende Altbau wurde in die Planung integriert und nicht abgerissen. Das Ergebnis ist ein harmonischer Neubau, der die Anforderungen an moderne Feuerwehrarbeit erfüllt und gleichzeitig die bestehende Bebauung respektiert. Ebenfalls möchte man mit Energieeffizienz punkten: Das neue Gebäude verfügt über eine Dachbegrünung und eine Photovoltaikanlage.

Bei einem Besuch vor Ort fällt auf, dass sich die Feuerwache gut in das Stadtbild von Alt-Griesheim einfügt. Direkt gegenüber liegt eine Grundschule, und die Haltestelle Jungmannstraße befindet sich praktisch vor der Tür.

Stadt investiert in Brandschutzinfrastruktur: Schnelles Ausrücken in westliches Stadtgebiet gewährleistet

Farblich hebt sich das Gebäude durch rot-orange Akzente an der Fahrzeugausfahrt deutlich von den umliegenden Backsteinhäusern ab und erzeugt so eine klare Signalwirkung. Insgesamt vermittelt der Neubau einen funktionalen und modernen Eindruck, ohne die vertraute Struktur des Stadtteils zu dominieren.

Mit der Fertigstellung der Feuerwache Griesheim ist die Freiwillige Feuerwehr nun optimal aufgestellt, um schnelle Einsätze im westlichen Stadtgebiet zu gewährleisten. Gleichzeitig möchte das Projekt zeigen, wie die Stadt Frankfurt gezielt in die Verbesserung der Brandschutzinfrastruktur investiert und versucht, aktuelle technische Standards in allen Einrichtungen zu etabliert.

Foto von Alt-Griesheim

Die Feuerwache steht inmitten der typischen Altbaustruktur des alten Ortskerns von Griesheim. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Foto vom Mainufer in Griesheim

Nur wenige Meter von der Jungmannstraße entfernt liegt das Mainufer. Die zentrale Lage ermöglicht eine schnelle Erreichbarkeit der Einsatzgebiete im westlichen Stadtgebiet und unterstützt die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: Stadt Frankfurt, News Stadt, BKRZ GmbH & Co. KG, Dietmar Moos // architektur + planung + bauleitung

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