Zwischen Streuobstwiesen und Senderresten ist im Frankfurter Osten ein neuer Aussichtspunkt entstanden. Auf der Ruine des ehemaligen Radiosenders am Heiligenstock eröffnet eine Plattform nun ungewohnte Blicke auf Stadt und Landschaft.

Ein Foto des ehemaligen Radiosenders am HeiligenstockEin Foto der Aussichtsplattform am Heiligenstock

In rund zwei Monaten Bauzeit entstand auf der Ruine eines ehemaligen Radiosenders im Frankfurter Heiligenstock eine neue, informative Aussichtsplattform. Von dem Standort auf einer Streuobstwiese nahe Preungesheim können Besucherinnen und Besucher nun über die Frankfurter Skyline bis in den Taunus blicken.  / © Foto links: ENTWICKLUNGSSTADT, Foto rechts: Stadt Frankfurt am Main, Stefan Cop

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Im Frankfurter Osten nahe Preungesheim liegt die Ruine eines ehemaligen Radiosenders des Hessischen Rundfunks. Auf der zentralen Sendehausruine, die weite Blickbezüge zur Skyline und in den Taunus bietet, ist in den vergangenen Monaten eine neue Aussichtsplattform entstanden.

Die Plattform inmitten der Streuobstwiesen am Heiligenstock wurde nun nach rund zwei Monaten Bauzeit eröffnet. Der Standort erfüllt dabei nicht nur eine gestalterische Funktion, sondern soll zudem auch Inhalte zum Frankfurter Grüngürtel und der Historie des Sendeareals vermitteln.

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Skyline-Blick am Heiligenstock: Neue Aussichtsplattform soll informieren und Statik der Ruinen sichern

Über viele Jahre verfielen das zentrale Sendehaus, zwei kleinere Technikgebäude sowie die teils überwucherten Fundamente der ehemaligen Sendemasten. Erst 2021 entwickelte die Stadt gemeinsam mit mehreren Ämtern ein Konzept, um das Areal zu sichern, aufzuwerten und zugänglich zu machen.

Zum Areal zählen auch zwei ehemalige Peilhäuser, die bereits in den 1990er Jahren farblich hervorgehoben wurden. Während das Rote Häuschen erhalten blieb, musste das stark beschädigte, blaue Pendant weichen. An seiner Stelle markieren heute blaue Stahlprofile den früheren Baukörper. In Kombination mit der gesicherten Sendehausruine bleibt die ursprüngliche Anmutung der Anlage weiterhin ablesbar. Gleichzeitig soll die Neugestaltung die Statik der verbliebenen Bauten sichern.

Stadt investiert 113.000 Euro: Regionalpark RheinMain fördert Neugestaltung am Heiligenstock

Insgesamt investierte die Stadt etwa 113.000 Euro in die Bauarbeiten am Heiligenstock. Die Umgestaltung des Areals wurde zu großen Teilen durch den Regionalpark RheinMain finanziert, der rund 60 Prozent der Kosten übernommen hat.

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Mit der Aussichtsplattform erhält der Heiligenstock einen neuen Anlaufpunkt im Frankfurter GrünGürtel. Neben dem Panorama bieten Informationstafeln und Hörstationen Einblicke in die Radiogeschichte des Standorts und machen die historische Bedeutung vor Ort erlebbar.

Foto des ehemaligen Radiosenders am Heiligenstock

Durch den jahrelangen Leerstand war auch die Statik der maroden Ruine gefährdet. Der Bau der neuen Aussichtsplattform diente also auch der Ertüchtigung des Gebäudes. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: Stadt Frankfurt, Frankfurter Rundschau, Wikipedia

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