An der Landsberger Allee errichtet die landeseigene Gewobag insgesamt 1.548 Wohnungen, die bis zum Jahreswechsel 2026/27 etappenweise fertiggestellt werden sollen. Ein erster umfangreicher Bauabschnitt ist mittlerweile schon weit fortgeschritten.

Blick von der Landsberger Allee auf das Neubauquartier

Die ersten Fassaden der sieben- bis achtgeschossigen Gebäude sind bereits fertiggestellt, insgesamt entstehen hier 1.548 Mietwohnungen in modularer Bauweise. Das Projekt der Gewobag umfasst rund 63.500 Quadratmeter Wohnfläche, 338 Tiefgaragenstellplätze sowie umfangreiche Grün- und Freiflächen und soll bis ende des Jahres vollständig fertiggestellt sein. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Ecke Landsberger Allee und Ferdinand-Schultze-Straße entwickelt die landeseigene Gewobag seit Anfang 2023 das Quartier „Weiße Taube“. Wo zuvor eine weitgehend ungenutzte Fläche lag, stehen heute mehrere sieben- bis achtgeschossige Gebäude. Inzwischen lassen sich die architektonischen Konturen klar erkennen, da die ersten Fassaden nahezu vollständig montiert sind.

Während sich an einzelnen Abschnitten noch Gerüste befinden, zeigen andere Häuser bereits ihre hellen Außenflächen mit markanten roten Balkonen. Die Bauarbeiten verlaufen abschnittsweise, sodass mehrere Teams parallel arbeiten. Dadurch schreitet das Projekt sichtbar voran. Ende dieses Jahres soll ein erster Bauabschnitt fertig sein und bezogen werden.

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Wohnungsangebot und soziale Mischung an der Landsberger Allee: Breites Spektrum für unterschiedliche Haushalte

Insgesamt entstehen 1.548 Mietwohnungen mit rund 63.500 Quadratmetern Wohnfläche. Das Spektrum reicht von kompakten Einzimmerwohnungen bis hin zu größeren Einheiten mit vier oder fünf Zimmern. Zudem plant die Gewobag rund 1.100 barrierefrei zugängliche Wohnungen. So soll sich das Angebot sowohl an Einzelpersonen als auch an Familien oder ältere Menschen richten.

Gleichzeitig setzt das Land Berlin auf eine klare soziale Ausrichtung. 1.316 Wohnungen unterliegen einer Mietpreis- und Belegungsbindung. Neben WBS-100- und WBS-140-Wohnungen entstehen auch Einheiten für Haushalte mit mittleren Einkommen, die einen erweiterten Wohnberechtigungsschein benötigen. Nach Angaben der Projektverantwortlichen soll das Quartier unterschiedliche Einkommensgruppen integrieren und so einen Beitrag zur Stabilisierung des Wohnungsmarkts leisten.

Zwischen Landsberger Allee und Ferdinand-Schultze-Straße: Neue Wege und Grünflächen

Vier große Baukörper strukturieren das Areal und rahmen eine zentrale Quartiersstraße. Diese verbindet die Gebäude miteinander und öffnet sich an mehreren Stellen zu kleineren Plätzen. Zwei Häuser entlang der Landsberger Allee bilden eine klare Straßenkante und markieren den Eingang in das neue Wohnviertel.

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Zwischen den Gebäuden entstehen begrünte Innenhöfe sowie eine öffentliche Parkfläche mit rund 6.800 Quadratmetern. Darüber hinaus integrieren die Planer Spielbereiche und Aufenthaltsflächen. Für den ruhenden Verkehr stehen 338 Stellplätze in einer Tiefgarage zur Verfügung. Ergänzend sieht das Konzept rund 3.700 Quadratmeter Gewerbefläche vor, darunter eine Kindertagesstätte sowie Angebote für Einzelhandel und Dienstleistungen.

Modulare Bauweise und Nachhaltigkeitsanspruch in Lichtenberg

Die Gewobag realisiert das Quartier in modularer Bauweise. Unternehmen fertigen Bauelemente vor und montieren sie anschließend auf der Baustelle. Dieses Verfahren verkürzt die Bauzeit und sorgt für planbare Abläufe. Gleichzeitig setzen die Beteiligten auf recyclebare Materialien sowie einen energiearmen Produktions- und Montageprozess.

Auf den Dächern entstehen extensive Begrünungen und Photovoltaikanlagen mit insgesamt rund 10.000 Quadratmetern Fläche. Für einzelne Bauabschnitte strebt die Bauherrin eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Angesichts von mehr als 1.500 neuen Wohnungen ab ende des Jahres zählt das Projekt „Weiße Taube“ damit zu den größten Neubauvorhaben in Berlin-Lichtenberg.

Quellen: Gewobag, Marc Kocher Architekten, Architektur-Urbanistik.berlin, Van Caem Gruppe

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9 Kommentare

  1. D 14. Februar 2026 at 23:20 - Reply

    Hey, ich lese hier sowohl „Ende dieses Jahres soll ein erster Bauabschnitt fertig sein“ als auch, dass gesamtes Projekt soll Ende des Jahres fertig sein. Was ist nun richtig? Gewobag antwortet mir auch leider nicht

  2. Maulwurf 15. Februar 2026 at 12:25 - Reply

    Wäre es möglich, Beiträge sowohl grammatisch als auch orthografisch korrekt zu veröffentlichen. Oder sind dies die Leser nicht wert?

    • Tomatensoße 17. Februar 2026 at 08:11 - Reply

      Ihre Fragestellung ist grammatikalisch aber auch falsch. Einen schönen Tag. :)

  3. Mimi 15. Februar 2026 at 13:58 - Reply

    Alles gut und schön aber wo die neuen Mieter einkaufen für ihren täglichen Bedarf darüber scheint man sich keine Gedanken gemacht zu haben.
    Das Kaufland an der Hauptstraße ist jetzt schon überlaufen.

  4. Markus Müller 15. Februar 2026 at 18:50 - Reply

    Viel Spaß beim Wohnen aber für normale Mittelschicht wurde leider nichts gebaut.

  5. Daniela 16. Februar 2026 at 09:48 - Reply

    Nur für Menschen die hohes Einkommen haben. Biste bürgergeld Bezieher oder Grundsicherung Bezieher haste 0 Chancen und wenn du ein wbs aus Brandenburg hast wird er in Berlin nicht anerkannt. Damit sind Menschen die kein Einkommen von 5000 Euro pro Monat erhalten raus

    • D 16. Februar 2026 at 21:36 - Reply

      Es sind doch mehr als 1300 Wohnungen für kleine und Mittlere Einkommen. Ich habe jetzt selbst eine wbs-Wohnung in einem anderen Projekt gekriegt als Aufstocker (kleines Einkommen + Bügergeld)

  6. Bärbel 16. Februar 2026 at 17:49 - Reply

    Es ist eine Schande,das solche schöne Bauten immer noch für gut verdienen Leute gedacht ist und nicht für die Mittelschicht oder auch für die klein Verdiener.
    Vor allem weil die Regierung es ja anstreben wollte. Aber wer glaubt den noch der Regierung!
    Hauptsache sie können sich dann wieder feiern !!

    • D 16. Februar 2026 at 21:34 - Reply

      Es sind doch mehr als 1300 Wohnungen für kleine und Mittlere Einkommen?

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