In Berlin-Tegel entstehen am Königsweg 33 bis 41 bis Sommer 2026 insgesamt 46 neue Wohnungen, wobei die GESOBAU auf einen breiten Wohnungsmix setzen will. Die Hälfte der Einheiten wird gefördert und startet bei sieben Euro nettokalt pro Quadratmeter.

Auf der Baustelle am Königsweg 33–41 in Berlin-Tegel schreitet der Neubau von 46 Wohnungen sichtbar voran. Die Fassade ist weitgehend fertiggestellt, die Fenster sind bereits eingebaut. Hier entstehen bis Sommer nächsten Jahres 46 Wohnungen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Auf einem rund 3.318 Quadratmeter großen Grundstück am Königsweg in Berlin-Tegel entstehen derzeit 46 Wohnungen mit insgesamt etwa 3.000 Quadratmetern Wohnfläche. Verantwortlich für die Planung ist die Arnold und Gladisch Objektplanung Generalplanung mbH. Bereits im Sommer 2024 begann die Bauphase, sodass die Arbeiten inzwischen sichtbar voranschreiten. Das Vorhaben befindet sich auf dem rückwärtigen Teil des Grundstücks Schloßstraße 9, das offiziell die Adresse Königsweg 33 bis 41 trägt.
Die Arbeiten am Neubau sind bereits weit fortgeschritten. Auch die Fassade ist nahezu fertiggestellt, die Fenster eingebaut und das Gebäude prägt schon jetzt den Standort. Die GESOBAU betont, dass bis Herbst 2026 alle Gebäudeteile fertiggestellt sein sollen. Visualisierungen zeigen ein kompaktes Wohnhaus mit klar gegliederten Fassaden und Balkonen, das sich an die Nachbarbebauung in Tegel anpasst.
Wohnungsmix und Förderung: Angebote für unterschiedliche Haushalte in Berlin-Tegel
Der Wohnungsmix reicht von kleinen Ein-Zimmer-Wohnungen bis hin zu größeren Vier-Zimmer-Einheiten. Es entstehen im frei finanzierten Bereich vor allem Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, im geförderten Bereich zusätzlich Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen.
Die Hälfte der Wohnungen ist gefördert und wird ab 7,00 Euro nettokalt pro Quadratmeter vermietet. Damit richtet sich das Projekt sowohl an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein als auch an Mieterinnen und Mieter ohne Förderberechtigung. Rund ein Drittel der Wohnungen ist barrierefrei geplant. Auf diese Weise entsteht ein breites Angebot, das verschiedene Bevölkerungsgruppen anspricht und die soziale Mischung im Stadtteil stärkt.
Soziale Infrastruktur im Neubau: Kita und betreutes Wohnen ergänzen den Wohnraum in Tegel
Im Erdgeschoss des Neubaus entsteht eine Kindertagespflege mit zehn Plätzen. Darüber hinaus stellt die GESOBAU eine Wohnung für das betreute Wohnen Jugendlicher bereit. Damit wird neben dem klassischen Wohnraum auch soziale Infrastruktur in das Gebäude integriert, die das Quartier insgesamt aufwertet.
Diese Kombination aus Wohnungen und ergänzenden Einrichtungen soll langfristig die Durchmischung im Kiez fördern. Familien, Alleinstehende und ältere Menschen finden ebenso Angebote wie junge Erwachsene, die auf Betreuung angewiesen sind. Dadurch will das Projekt modernen Wohnungsbau mit einem Mehrwert für das gesamte Umfeld verbinden.
Transparenter Planungsprozess und Übergabe der Wohnungen bis 2026 in Reinickendorf
Die Grundlage für das Vorhaben bildet ein vorhaben bezogener Bebauungsplan, der bereits 2019 vorgestellt wurde. Im selben Jahr fand eine Beteiligungsveranstaltung statt, bei der Anwohnende und Interessierte ihre Anregungen einbringen konnten. Auf der Projektseite stellt die GESOBAU seither weitere Informationen bereit und ermöglicht so einen transparenten Planungsprozess.
Am Zeitplan hat sich trotz verschiedener Herausforderungen nichts geändert. Ziel bleibt es, die Wohnungen bis Sommer 2026 schrittweise zu übergeben. Für Reinickendorf bedeutet dies kurzfristig zusätzlichen Wohnraum, der sowohl gefördert als auch frei finanziert verfügbar sein wird.

Der Blick auf das eingerüstete Gebäude zeigt die klar gegliederten Fassaden des künftigen Wohnhauses am Königsweg. Das Projekt der GESOBAU umfasst insgesamt rund 3.007 qm Wohnfläche, einen vielfältigen Wohnungsmix von ein bis vier Zimmern. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Quellen: Arnold und Gladisch Objektplanung Generalplanung, GESOBAU AG, mein BERLIN
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