Im Spandauer Ortsteil Staaken hat die Vermietung der ersten Wohnungen im Neubauquartier „Grüne Freiheit“ begonnen. Der Einzug in den ersten Bauabschnitt am Eidechsenweg ist ab März 2026 geplant.

Neubauten im Quartier "Grüne Freiheit" Staaken

Der Baufortschritt in Staaken ist unübersehbar. Bis Ende 2027 soll das gesamte Wohnquartier fertiggestellt werden. Schon Anfang 2026 ziehen die ersten Bewohner ein. / © Foto: Kondor Wessels

© Visualisierung Titelbild: Kondor Wessels

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Im Spandauer Ortsteil Staaken hat das Wohnquartier „Grüne Freiheit“ in den vergangenen Monaten sichtbare Fortschritte gemacht. Der Entwickler Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH hat Mitte Oktober in einem Projektupdate mitgeteilt, dass insbesondere in den Bauabschnitten 1 und 3 viel passiert ist.

Der erste Bauabschnitt befindet sich aktuell in der abschließenden Phase, während im dritten Bauabschnitt der Rohbau wächst. Ein Teil des Projekts wird für die landeseigene WBM realisiert, welche kürzlich mit der Vermietung der neuen Wohneinheiten begonnen hat.

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Sozialer Wohnungsbau in Staaken: 236 geförderte Wohnungen in Bauabschnitt 1 und 3

Insgesamt umfasst das Projekt „Grüne Freiheit“ drei Bauabschnitte mit rund 428 Wohneinheiten sowie zwei Tiefgaragen. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für 2027 vorgesehen. Die Umsetzung erfolgt nach Entwürfen der Büros Nöfer Architekten und der ioo Planungsgesellschaft mbH.

Für die Bauabschnitte 1 und 3 waren zusammen 278 Wohnungen für die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) geplant, von denen 236 öffentlich gefördert werden. Die WBM vermietet die ersten Einheiten bereits. Der erste Bauabschnitt am Eidechsenweg soll im Februar 2026 fertiggestellt werden, der Einzug ist ab März geplant. Der Großteil der Wohnungen ist öffentlich gefördert.

Wohnquartier am Eidechsenweg in Spandau: Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern

Das Angebot reicht von Ein- bis Fünfzimmerwohnungen mit 38 bis 98 Quadratmetern Wohnfläche, jeweils mit Balkon oder Terrasse und Fußbodenheizung. 100 Wohnungen werden für sieben Euro pro Quadratmeter an WBS-Berechtigte vermietet, weitere 24 für 11,50 Euro und 16 frei finanzierte Wohnungen für 15 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt plant die WBM auf dem Areal neue landeseigene Wohnungen in zwölf Gebäuden.

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Die neue Bushaltestelle Eidechsenweg wird seit August vom Bus M32 bedient, der zum Rathaus Spandau fährt. Der Bahnhof Berlin-Staaken ist fußläufig erreichbar. In der Umgebung befinden sich mehrere Schulen, eine weitere Grundschule soll im August 2026 eröffnen.

Neubauquartier „Grüne Freiheit“ in Spandau soll 2027 fertig werden

Die „Grüne Freiheit“ soll unterschiedliche Wohnkonzepte miteinander vereinen und so verschiedenen Bedürfnissen gerecht werden. Ungefähr die Hälfte der Ein- bis Fünfzimmerwohnungen soll barrierefrei sein, was insbesondere Senioren und Menschen mit Behinderungen zugutekommt.

Alle Wohnung werden laut Kondor Wessels mit Fußbodenheizungen, Balkonen oder Terrassen ausgestattet. Weitläufige Grün- und Spielflächen zwischen den Gebäuden geben dem Wohnquartier seinen Namen und sollen besonders attraktiv für Familien sein.

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Bis zur vollständigen Fertigstellung des Quartiers im Jahr 2027 stehen noch einige Arbeiten an, darunter Dachabschlüsse, Innenausbau sowie die Gestaltung der Freiflächen. Doch das aktuelle Projektupdate aus Staaken zeigt: Die „Grüne Freiheit“ nimmt bereits sichtbare Formen an – und ab März 2026 ihre ersten Bewohnerinnen und Bewohner auf.

Quellen: Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH, dba bau, Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH, Berliner Morgenpost

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One Comment

  1. Bernd Michalski 2. Januar 2026 at 13:28 - Reply

    Umfangreiche Investitionen im hochwertigen und kurzfristigen Wohnungsbau in den Top-sieben-Städten ergeben nur dann eine anhaltende EK-Rendite weit über dem Durchschnitt, wenn einerseits kostengünstig und kurzfristig und andererseits auf günstigem innerstädtischen Baugrund der Kommunen gebaut werden kann.

    Die Chance, dieses Konzept zu verwirklichen ist relativ groß, wenn den Kommunen 50% der dringend benötigten Miet-Wohnungen für jedes Einkommen gegen kommunales Bauland angeboten werden kann. Denn die Kommunen können das aus eigener Kraft, also mit eigener Finanzierung und den technisch-technologischen Fähigkeiten ihrer kommunalen Wohnungsbaugesellschaften, kaum realisieren.
    Die anderen 50% der Wohnungen, mit großzügigerer Ausstattung, könnten frei vermietet werden.

    Inhaltlich mag die häufige pauschale Aussage erst einmal verständlich sein, dass eine industrielle Produktion wegen der typischen und mit den Bedingungen anderer Branchen nicht vergleichbaren Situation in der Bauwirtschaft nicht möglich sei.
    Aber bei einfach strukturierten Prozessen, wie das Bauen von Geschosswohnhäusern, ist es durchaus machbar. Voraussetzung ist allerdings eine hoch entwickelte Produkt-, sowie Produktionsplanung und –steuerung, die es erlaubt, das gesamte Spektrum der Entstehungsprozesse zu planen und zu steuern.
    Das ist wesentlich mehr als BIM und Vorfertigung der Bauteile.

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