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An der Hellersdorfer Straße 78 in Berlin-Marzahn-Hellersdorf soll auf dem Gelände eines ehemaligen Postbank-Gebäudes ein neues Bauprojekt entstehen. Die Cosimo Investment Group plant dort den Bau von Wohnungen und Gewerbeflächen.
Das bestehende Postbank-Gebäude neben der U-Bahn-Station Kaulsdorf-Nord zu sehen.

Das Postbank-Gebäude an der U-Bahn-Station Kaulsdorf-Nord in Berlin-Hellersdorf: Das Bestandsgebäude soll ab 2026 zurückgebaut werden, um Platz für das Neubauvorhaben „Heller 78“ zu schaffen. / © Foto: Wikimedia Commons, Roehrensee, CC BY-SA 3.0 

© Titelbild: Cosimo Investment Group

 

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Das Bauvorhaben „Heller 78“ ist an der Hellersdorfer Straße 78 im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf vorgesehen. Direkt neben der U-Bahn-Station Kaulsdorf-Nord der Linie U5 soll ein neues Wohn- und Gewerbeensemble entstehen. Das Grundstück wird aktuell noch von einem mehrgeschossigen Bürogebäude eingenommen, das über Jahrzehnte hinweg genutzt wurde und zuletzt als Standort der Postbank diente. Nach den Plänen der Cosimo Investment Group soll dieses Gebäude vollständig zurückgebaut werden, um die Fläche für eine Neubebauung freizumachen.

Durch die zentrale Lage an einer stark frequentierten Verkehrsachse und die unmittelbare Nähe zur U-Bahn ist das Areal verkehrlich gut erschlossen. Im Umfeld befinden sich überwiegend Wohnhäuser, größere Straßenverbindungen sowie bereits vorhandene Gewerbeflächen. Mit dem Abriss des Bestandsgebäudes und der anschließenden Neubebauung wird eine der markanten Flächen im direkten Umfeld der U-Bahn-Station neu strukturiert.

Projektumfang des „Heller 78″ und Gebäudeplanung: Wohnungen, Gewerbe und Tiefgarage

Vorgesehen sind zwei Baukörper mit einer Bruttogeschossfläche von rund 18.500 Quadratmetern. Insgesamt sollen 374 Wohnungen entstehen, die als frei finanzierte Einheiten geplant sind. Ergänzt werden diese durch Flächen für Gewerbe und Dienstleistungen im Erdgeschoss.

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Zusätzlich ist der Bau einer Tiefgarage mit 38 Stellplätzen vorgesehen. Die geplanten Gebäude sollen zwischen sieben und zwölf Geschosse hoch werden. Damit würde das Vorhaben im direkten Umfeld einen neuen baulichen Akzent setzen.

Energiestandards und Bauweise des Projekts: Geplante Zertifizierungen für das Ensemble

Die Cosimo Investment Group hat angekündigt, das Neubauvorhaben an geltende Energiestandards des Gebäudeenergiegesetzes anzupassen. Darüber hinaus ist eine Zertifizierung nach dem internationalen Nachhaltigkeitsstandard „Breeam“ vorgesehen.

Zu den Planungen gehören außerdem architektonische Elemente wie Loggien, die in die Fassaden integriert werden sollen. Diese dienen vor allem der Belichtung und Belüftung der Wohnungen und prägen die äußere Erscheinung der Gebäude.

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Zeitplan und Bauablauf: Beginn ab 2026 und Fertigstellung bis 2028

Nach den derzeitigen Planungen soll der Rückbau des Bestandsgebäudes im Jahr 2026 beginnen. Damit würde die Grundlage für die Neubebauung geschaffen. Bis dahin bleibt das Areal weiterhin ungenutzt.

Die Bauarbeiten für das neue Ensemble sollen rund zwei Jahre dauern. Eine Fertigstellung ist nach den Angaben des Investors für Mitte 2028 vorgesehen. Damit liegt das Projekt in einem zeitlichen Rahmen, wie er bei vergleichbaren Vorhaben dieser Größenordnung üblich ist.

Quellen: Cosimo Investment Group, Immobilien Zeitung

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13 Kommentare

  1. Silvia B. 26. August 2025 at 13:37 - Reply

    Erschreckend was hier passiert. Ich lebe seit über 30 Jahren in Kaulsdorf-Nord. Damals waren wir stolz, daß wir nicht so viele und vor allem hohe Häuser im Wohngebiet haben. Heute geht es nur noch um Profit. Jede freie Fläche wird regelrecht zugepflastert mit Wohnungen. Wenn irgendwann die Cecilienpassage abgerissen wird, gibt’s nochmehr Häuser. Dabei werden zu wenig Parkplätze geplant. Über 300 Wohnungen und nicht mal 50 Parkplätze. Stark!! Reicht ja jetzt schon lange nicht mehr aus. Grünanlagen gibt’s auch nicht. Haben wir bald New York in Kaulsdorf-Nord. Reihenweise Hitzecollaps in der Häuser Schlucht. Gibt’s dann bei immer mehr Häusern genug Warmwasser, im Winter Fernwärme, schaffen das die Kraftwerke. Für so viele Wohnungen ist garantiert irgendwann keine Kapazität mehr vorhanden. Grünanlagen statt nochmehr Häuser!!!

  2. Bjoern 26. August 2025 at 14:56 - Reply

    Wohnungen statt Verfall – gut. Grün ist im Umfeld reichlich vorhanden, bis hin zum Bereich um die Wuhle, wenige Meter entfernt. Das hässliche und verfallene DDR-Dienstleistungsgebäude mit dem Betonparkplatz im Hof und dem alten Telekom-Gebäude sind eine Schande für die Umgebung. Zumal auf der anderen Seite der U-Bahn ein riesiger versiegelter Platz mit wechselnden Billig-Läden und Schischa-Bar und ein ebenso verfallene Ensemble aus ungenutzten Gebäuden haben zu einer deutlichen Abwertung der Gegend geführt. Stattdessen neue Wohnungen, sogar mit geplanter Tiefgarage und direktem ÖPNV-Anschluss, sind eine deutlich sinnvollere Alternative.

  3. Karin 26. August 2025 at 15:34 - Reply

    Voll ihrer Meinung, nur Wohnungen und wo bleiben die Lebensmittelläden, Rewe schon mehrere Jahre zu. Edeka und Penny viel zu klein.
    Sollten eigentlich Parkplätze gebaut werden.

    • Thomas 27. August 2025 at 22:53 - Reply

      Hier draußen wird nur noch nachverdichtet, von Erweiterung der Infrastruktur keinen Rede mehr. Hauptsache Geld verdienen, was anderes interessiert nicht mehr. Menschen, die zur Post wollen müssen weite Wege auf sich nehmen, ist ja egal. Es ist beschämend, wie sich der Bezirk entwickelt. Selbst Ärzte suchen sich eine bessere Umgebung zum Praktizieren. Diese Politik ist schadhaft.

  4. Thea 26. August 2025 at 17:03 - Reply

    Ja ja nimmt uns die Sonne Hauptsache teurer Wohnung die sich keiner leisten kann!!!

  5. Zwerschke 26. August 2025 at 18:00 - Reply

    Nun verkehrlich gut angebunden? Sorry aber die Taktung der U-Bahn und der Busse ist viel zu weit. Und was nützt die Verkehrsanbindung, wenn keine Schulen, Kindergärten und Ärzte da sind. Wenn früher geplant wurde, wurde das alles auch mitgemacht. Gerade die Kommunalpolitiker hier machen sich da stark. Das nutzt nur nichts wenn die Kaufverträge und Bebauungspläne im Senat gemacht werden. Gerade Kaulsdorf Nord hat da noch eine schwere Bürde aus der Zeit RG Regierung (SPD und Grün) zu tragen.

  6. Oliver 26. August 2025 at 18:17 - Reply

    Weitere 370 Wohnungen und keine 40 Parkplätze. Na Prost Mahlzeit, der Trent geht ja zum Zweitwagen.
    Wer genehmigt hier die ganzen Neubauten? Den Wegfall von Dienstleistung, Gewerbe und Parkplätze? Immer mehr ehemals begrünte Innenhöfe werden einfach zugebaut. Während man im Berliner Senat von „Wir brauchen wieder mehr Grüne Lungen in der Stadt “ redet.
    Da geht mir die Muffe, wenn ich an die Zukunft denke.
    Bei der Zuverlässigkeit von U5 und S5, sehe ich da zusätzlich jede Menge Spaß auf uns zukommen.

  7. Ken 26. August 2025 at 18:38 - Reply

    Hmm… Im Text steht doch das im EG Gewerbe geplant ist, evtl. wird es ja ein größerer Supermarkt.
    Direkt neben der U Bahn Station auf viele Parkplätze zu verzichten leuchtet mir ein.

  8. Caro 27. August 2025 at 00:42 - Reply

    Wohnungsbau ist ja ok, der Beginn 2026 wann Anfang oder Ende? Solange steht das Alles so rum und verrottet und das Flair des Cecilienplatzes geht dann nun ganz verloren. Die neuen Häuser nehmen dann wieder freie Sicht weg.
    Es wird Alles zu gebaut. Wir Hellersdorfer waren mal auf die vielen Freiflächen mit grün stolz !!! Inzwischen bekommt man Angst, dass Alles zu gebaut wird. Aber auch Parkplätze sind wichtig ,da reichen wenige nicht aus.
    Der grüne Stadtbezirk entwickelt sich zur Betonwüste , wenn das so weiter geht.

  9. Rabaucke 27. August 2025 at 10:14 - Reply

    Und für wen sind die Wohnungen wieder, für Asylbewerber die vom Staat finanziert werden damit der Baueigentümer sicher seine Gelder bekommt. Daher auch nur so wenig Parkplätze da diese meist eh kein Auto haben.
    Es wird immer schlimmer.

  10. Irina Schibur 27. August 2025 at 14:56 - Reply

    Ich wohne jetzt über 25 Jahre hier und war immer über die ruhige, saubere, verkehrs- und Einkaufslage zufrieden.
    Mittlerweile fühle ich mich nicht mehr wohl und würde am liebsten wegziehen.
    In unseren Innenhof Häuser gebaut, der Cecilienplatz runtergekommen, die Ruinen am U-Bahnhof furchtbar.
    Die Infrastruktur vernachlässigt.
    Keine gute medizinische Versorgung und dann noch mehr Menschen.

  11. Heikep 27. August 2025 at 19:45 - Reply

    Ja, es ist erschreckend was hier in Kaulsdorf-nord vor sich geht. Im Umweltprogrramm steht Entsiegelung der Flächen. Hier wird alles nur noch bebaut. Die Stadt heizt sich weiter auf. Zu wenig Grünanlagen, da der cecilienplatz auch ein Ort der Feste ist, wird sich das auch bald erledigt haben.
    Danke, an unsere Regierung.
    Kaulsdorf-nord war mal ein angenehmes Fleckchen, es geht bergab, wer kann zieht weg.

  12. Christine Raddatz 30. August 2025 at 12:00 - Reply

    Ich lebe seit 1986 in Hellersdorf. Wenige Meter von meiner Wohnung sind 2 neue Hochhäuser gebaut worden. Alles auf engstem Raum . Ich denke genauso wie einige Schreiber hier : wer wird dort einziehen? Die Wohnungen haben Einbauküchen, alles für Zuwanderer ? Ich mag nicht alle über einen Kamm scheren, aber der einfache arbeitende Bürger kann sich so eine Wohnung bestimmt nicht leisten. Wozu brauchen wir für die neugeplanten Hochhäuser an der U-Bahn Büroräume ?? Wir der hier wohnende Bürger auch mal gefragt???????Wir brauchen Grünanlagen , Spielplätze, kleine Parks, großen Lebensmittelmarkt, Post alles was es früher hier gab. Freizeitangebote, Schwimmhalle ist ja schön und gut,aber ständig Schließzeiten. Mit dem Springbrunnen hatte es ja auch lange gedauert. Bin gespannt wie sich das Stadtbild noch verändert.

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