In Friedrichshagen entsteht an der Stillerzeile 45A ein Neubau mit 15 Wohnungen. Das degewo-Projekt soll im ersten Quartal 2027 fertiggestellt werden.

Ein Bauschild informiert über das degewo-Projekt an der Stillerzeile 45A in Friedrichshagen. Geplant sind 15 neue Wohnungen bis Anfang 2027. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
In Friedrichshagen entsteht an der Stillerzeile 45A derzeit ein neues Mehrfamilienhaus. Das landeseigene Wohnungsunternehmen degewo baut 15 Wohnungen in einem viergeschossigen Gebäude mit zurückgesetztem Staffelgeschoss. Zwischen bereits vorhandenen Wohnblöcken und gegenüber der neuen Grundschule in der Stillerzeile sollen 2027 neue Mieter einziehen können.
- Bezirk: Treptow-Köpenick
- Adresse: Stillerzeile 45A, 12587 Berlin
- Anzahl Wohnungen: 15
- Fertigstellung: 1. Quartal 2027
Nach Angaben von degewo entsteht der Neubau an der Stillerzeile 45A im Rahmen des landeseigenen Wohnungsbauprogramms. Das Unternehmen verweist auf seinen Auftrag, zusätzlichen Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu schaffen. Der Standort in Friedrichshagen sei ausgewählt worden, weil die notwendige Infrastruktur bereits vorhanden sei. Strom-, Wasser- und Straßenanschlüsse müssten dadurch nicht neu geschaffen werden.

An der Stillerzeile in Friedrichshagen schreiten die Arbeiten für den Neubau mit 15 Wohnungen sichtbar voran. Das Gebäude befindet sich aktuell im Rohbau. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Warum der Neubau an der Stillerzeile gebaut wird
Die Planung wurde nach den Vorgaben des Paragrafen 34 des Baugesetzbuchs umgesetzt und vom Bezirksamt Treptow-Köpenick genehmigt. Demnach orientieren sich Höhe und Bauweise des Gebäudes an der bestehenden Bebauung in der Stillerzeile. Der Abstand zu den Häusern Stillerzeile 47 bis 51 beträgt nach Angaben des Unternehmens rund zwölf Meter.
Die 15 Wohnungen sollen sich auf sechs 1-Zimmer-Wohnungen, vier 3-Zimmer-Wohnungen und fünf 5-Zimmer-Wohnungen verteilen. Die Wohnflächen reichen von 36 bis 124 Quadratmetern. Alle Wohnungen sollen Loggien oder innenliegende Balkone bekommen. Ergänzend sind 38 Fahrradstellplätze, Außenanlagen, ein kleiner Spielbereich und eine Gemeinschaftswiese vorgesehen. Im Innenhof sollen außerdem Sitzgelegenheiten entstehen.
Neubau in Stillerzeile mit Solaranlage und begrüntem Dach
Für den Neubau muss eine bestehende Fichte gefällt werden. Als Ausgleich plant degewo nach eigenen Angaben neue Pflanzungen, darunter ein Feldahorn und sechs Obstgehölze. Teile der neuen Bepflanzung sollen zwischen dem Neubau und den bestehenden Wohnhäusern zusätzlichen Sichtschutz schaffen. Bestehende Bäume an der Stillerzeile 43 und 45 sollen erhalten bleiben und während der Bauarbeiten geschützt werden.
Beim Neubau an der Stillerzeile kommt CO2-reduzierter Beton zum Einsatz. Wände und Decken sollen als Fertigteile vorproduziert und auf der Baustelle zusammengesetzt werden. Das Staffelgeschoss ist mit Holzfertigteilen geplant. Zudem sollen das Dach begrünt und eine Solaranlage installiert werden. Auf eine Unterkellerung verzichtet das Unternehmen, um zusätzlich CO2 einzusparen.

Der Neubau an der Stillerzeile 45A in Friedrichshagen hat bereits mehrere Geschosse erreicht. Auf der Baustelle sind Gerüste, Baumaterialien und der Baukran zu sehen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Fertigstellung der Wohnungen in Friedrichshagen 2027 geplant
Das Architekturbüro Wilk-Salinas Gesellschaft von Architekten mbH ist für die Planung verantwortlich. Als bauausführendes Unternehmen ist die Schrobsdorff Bau AG aufgeführt. Die Nettokaltmiete gibt degewo derzeit mit 7,00 Euro pro Quadratmeter an.
Die Fertigstellung des Neubaus an der Stillerzeile 45A ist für das erste Quartal 2027 geplant. Der Vermietungsstart soll voraussichtlich etwa sechs Monate vor Fertigstellung erfolgen.
Wohnungs-Neubau Stillerzeile (Friedrichshagen)
Quelle: degewo
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.
Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag
One Comment
Hinterlasse einen Kommentar Antwort abbrechen
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.



Es ist furchtbar was in unserem ehemals, schönen Friedrichshagen gebaut wird. Die „grüne Lunge“ von Berlin hat bald selber Atemnot. Friedrichshagen hat genug neue Bürger erhalten, es gibt keine Parkplätze, Arzttermine oder… oder mehr. Dauerstaus auf den unseren Straßen, beschmierte Wände wo man hinschaut und abgelegte E Roller auf den Grünflächen. Das Hirschgartendreieck hat auch kaum noch Bäume, wird bestimmt auch noch bebaut. Schade das kein Politiker unsere Natur beschützt. Traurig