In Berlin-Charlottenburg entsteht an der Bismarckstraße Ecke Weimarer Straße ein Neubau mit gemischter Nutzung. Das Projekt ersetzt zwei Altbauten an markanter Stelle und befindet sich inzwischen im fortgeschrittenen Bauzustand.
Zu sehen ist das im Bau befindliche Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Bismarckstraße und Weimarer Straße mit nahezu fertiggestellter Fassade, eingerüstetem Erdgeschoss und laufenden Arbeiten im Straßenraum.

Blick entlang der Bismarckstraße: Das neue Wohn- und Geschäftshaus fügt sich in die Blockrandstruktur ein. Die Nähe zu Deutscher Oper und Ernst-Reuter-Platz unterstreicht die zentrale Lage des Projekts. / © Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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An der Bismarckstraße 100, Ecke Weimarer Straße, in Berlin-Charlottenburg wird bereits seit 2021 gebaut. Bis Ende dieses Jahres soll hier ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen. In dem gemischt genutzten, urbanen Umfeld zwischen Deutscher Oper und Ernst-Reuter-Platz wurden dafür zwei Bestandsgebäude auf der südlichen Straßenseite der Bismarckstraße entfernt.

Gebäudekonzept des Neubaus in der Bismarckstraße: Wohn- und Gewerbeflächen auf 5.800 Quadratmetern

Das geplante Wohn- und Geschäftshaus soll eine Bruttogrundfläche von 5.800 Quadratmetern erhalten. Neben Wohnungen sind Gewerbeflächen vorgesehen, die für unterschiedliche Arbeitsformen geeignet sein sollen. Lichtdurchflutete Räume und ein offenes Foyer sind Teil des architektonischen Konzepts und sollen Nutzungsvielfalt sowie Aufenthaltsqualität schaffen.

Die DOMUS AG tritt als Auftraggeberin auf, während die BRH Generalplaner GmbH für Planung und Umsetzung verantwortlich ist. Das Projekt umfasst alle Leistungsphasen (LPH 1–8). Die Fassadenarbeiten sind derzeit weitgehend abgeschlossen, insbesondere an der prominenten Gebäudeecke ist die helle Putzfassade mit den vertikal gegliederten Fenstern bereits erkennbar.

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Nutzungspotenziale in Berlin-Charlottenburg: Flexibles Konzept als Reaktion auf veränderte Anforderungen

Während der Bedarf an Wohnraum in Berlin weiterhin hoch ist, entwickelt sich der Markt für Büroflächen rückläufig. Leerstände nehmen zu, Unternehmen verkleinern Flächen aufgrund hybrider Arbeitsmodelle. In diesem Kontext ist die Schaffung zusätzlicher Büroflächen ohne Vorvermietung riskant. Ob die vorgesehenen Gewerbeeinheiten langfristig genutzt werden, bleibt abzuwarten.

Die Planer verweisen auf flexibel gestaltbare Gewerbeflächen, die sich an wechselnde Bedürfnisse anpassen lassen. Denkbar wären neben klassischen Büros auch Co-Working-Angebote oder Dienstleistungsflächen. Die tatsächliche Nutzung wird jedoch erst mit Fertigstellung und Vermietung sichtbar werden.

Quellen: BRH Generalplaner, Architektur-Urbanistik.berlin

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3 Kommentare

  1. Christoph 29. Juli 2025 at 23:21 - Reply

    Üblicher bedeutungslos-langweiliger Computerentwurf.. immerhin eine „runde Ecke“ mit vorgetäuschter Dachschräge ganz schön verspielt und gerade zu historisierend! Schade, wenn dafür Altbauten weichen mussten!

    • Hans-Jörg 11. Dezember 2025 at 15:31 - Reply

      Zugegeben ein nicht besonders atemberaubender Entwurf, aber davor stand dort lediglich zur Straße ein noch bedeutungsloserer Neubau aus den 70er Jahren (ehm IBIS Hotel) mit einer großen Baulücke zur Weimarer Straße und insofern ist es eine deutliche Aufwertung des Standortes.

  2. Gülcan cam 30. Juli 2025 at 13:45 - Reply

    Ich wünsche mir Mieterin sein

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