Am Südkreuz sind die Bauarbeiten für den Neubau „B’Ella“ wieder angelaufen. Auf der Baustelle sind Kräne, Absperrungen, vorbereitete Flächen und erste Hochbauarbeiten zu sehen.

Vom Spielplatz aus sind die Baukräne des Neubaus „B’Ella“ am Südkreuz gut sichtbar. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
Am Bahnhof Südkreuz nimmt der Neubau „B’Ella“ nach längerer Baupause nun sichtbar Form an. Auf dem Areal an der Ella-Barowsky-Straße und Gotenstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg laufen die Bauarbeiten wieder deutlich aktiver. Mehrere Baukräne stehen über dem Gelände, Absperrungen sichern die Straßenräume, und schwere Maschinen arbeiten auf den vorbereiteten Flächen.
- Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
- Adresse: Gotenstraße 26–28 / Ella-Barowsky-Straße 48–61
- Wohnungen: rund 300, davon etwa 30 Prozent gefördert
- Weitere Nutzungen: Büros, Gewerbe, Kita, Aufenthaltsflächen
- Fertigstellung: geplant bis 2028
Auf der weitläufigen Baustelle stehen mehrere Turmdrehkränen. Entlang der Straße stehen rot-weiße Bauzäune, dahinter liegen Holzverschalungen, Container, Baumaterial und Baumaschinen. An mehreren Stellen ist der Boden bereits vorbereitet. Ein Radlader steht auf dem Gelände. Damit wirkt Baustelle nicht mehr wie eine ruhende Fläche, sondern wie ein aktiver Bauplatz.

Entlang der Ella-Barowsky-Straße sichern Bauzäune die Baustelle des Neubaus „B’Ella“ am Südkreuz. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Bauarbeiten am „B’Ella“ konzentrieren sich auf die nächste Bauphase
Erste Betonarbeiten haben begonnen. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Bodenplatte. Zuvor wurden umfangreiche Arbeiten im Untergrund durchgeführt. Dazu zählen 285 Erdsonden, die bis zu 100 Meter tief reichen und später zur Energieversorgung beitragen sollen.
Das Projekt „B’Ella“ entsteht auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Areal zwischen Ella-Barowsky-Straße und Gotenstraße. Sieben bis acht Geschosse, offene Erdgeschosszonen und ein langer Dachgarten sind geplant. Dieser soll rund 450 Meter lang sein und Aufenthalts- sowie Sportflächen aufnehmen. Dazu kommen Photovoltaik auf Teilen der Dachflächen, ein digitales Energiemanagement und rund 800 Fahrradstellplätze.

Auf dem „B’Ella“-Areal am Südkreuz arbeiten Maschinen zwischen Bauzäunen, Containern und Krananlagen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
„B’Ella“ soll Wohnen, Arbeiten und Nahversorgung verbinden
Geplant ist ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnungen, Büros, Gewerbeflächen und sozialer Infrastruktur. Rund 300 Wohnungen sollen entstehen, etwa 30 Prozent davon als geförderter Wohnraum. Hinzu kommt eine Kita. Der gewerbliche Anteil soll einen großen Teil der Gesamtfläche ausmachen. Das nördliche Gebäude nach Entwürfen von Nöfer Architekten bietet rund 21.700 Quadratmeter Mietfläche, während das südliche Gebäude von Tchoban Voss Architekten etwa 14.440 Quadratmeter umfasst.
Die Lage am Bahnhof Südkreuz bleibt für das „B’Ella“ ein zentraler Faktor. Das Areal gehört zur „Schöneberger Linse“, einem Gebiet zwischen Bahntrassen, Sachsendamm und Gotenstraße, das seit Jahren baulich verdichtet wird. Nun ist die Veränderung auch auf dem „B’Ella“-Gelände gut zu erkennen: Neben bestehenden Wohn- und Bürogebäuden wächst ein weiterer großer Baustein des Quartiers heran.

Die Visualisierung zeigt das Neubauquartier „B’Ella“ in der Schöneberger Linse. / © Nöfer Architekten, Visualisierung: EVE Hines

So soll der Neubau „B’Ella“ in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Südkreuz einmal aussehen. / © Tchoban Voss Architekten, Visualisierung: EVE Hines
„B’Ella“ (Südkreuz)
Quellen: Hines, bella.berlin, Züblin, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
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