Der Neubau „Holzmarkt 66“ an der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte ist fertiggestellt. Entstanden sind Wohnungen, Büros und gastronomische Bereiche. ENTWICKLUNGSSTADT zeigt, wie das auffällige Gebäude in Retro-Architektur jetzt aussieht.

Das Gebäude in der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte zeigt mehrere Geschosse mit Wohnungen und darunterliegende Gewerbeflächen.

Der Neubau Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte bietet einen Nutzungsmix aus Wohnen, Büro und Gewerbe. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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In Berlin-Mitte ist der Neubau „Holzmarkt 66“ an der Holzmarktstraße 66 fertiggestellt. Ein Wohn- und Geschäftshaus hat das frühere DDR-Kaufhallen-Areal vollständig ersetzt. Das Gebäude kombiniert Wohnen und Gewerbe. Der Standort liegt zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderplatz und gehört zu einem Gebiet, das sich seit Jahren stark verändert.

  • Bezirk: Berlin-Mitte
  • Adresse: Holzmarktstraße 66
  • Wohnungen: 50 Mietwohnungen
  • Gewerbe: Gastronomie und Einzelhandel im Erdgeschoss
  • Weitere Nutzung: Büro- und Verwaltungsflächen

Das Gebäude prägt den Straßenraum deutlich – die ungewöhnliche Architektur scheint eine Hommage an die Epoche der „Ostmoderne“ zu sein. Die Fassade des „Holzmarkt 66“ fällt durch gelbe Kacheln auf, die sich über mehrere Geschosse ziehen. Große Fensterflächen strukturieren die Front zur Holzmarktstraße.

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Im Erdgeschoss öffnen sich breite Glasfronten zur Straße. Dort haben sich Gastronomie und kleinere Gewerbeeinheiten angesiedelt. Außentische stehen entlang des Gehwegs und unter der überdachten Zone mit Stützen.

Große Fenster prägen den Neubau in der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte.

Das Erdgeschoss und die erste Etage des Neubaus in der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte präsentieren sich mit großen Fenstern. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Neubau belebt das ehemalige DDR-Kaufhallen-Areal in Berlin-Mitte

Der Neubau gestaltet den Übergang zwischen Straße und Gebäude bewusst offen. Der überdachte Bereich schafft Platz für Außengastronomie. Besucherinnen und Besucher nutzen die Flächen bereits.

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Der frühere Flachbau der DDR-Kaufhalle ist vollständig verschwunden. An seiner Stelle steht nun ein Baukörper mit fünf oberirdischen Geschossen. Die Nutzung im „Holzmarkt 66“ verteilt sich klar: Im Erdgeschoss liegen Gastronomie und Einzelhandel. Darüber befinden sich Büros und Wohnungen. Die Eingänge zu den einzelnen Bereichen sind voneinander getrennt.

Das Wohn- und Geschäftshaus an der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte steht anstelle einer ehemaligen DDR-Kaufhalle.

Der Neubau „Holzmarkt 66“ ersetzt vollständig das frühere DDR-Kaufhallen-Areal. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Außensitzplätze vor dem Neubau Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte mit Tischen und Stühlen unter einem überdachten Bereich.

Gastronomie und Einzelhandel beleben das Erdgeschoss des Neubaus in der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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„Holzmarkt 66“: Nutzungsmix aus Wohnen, Büro und Gewerbe

Im nördlichen Gebäudeteil befinden sich die Mietwohnungen. Die Fenster wirken gleichmäßig angeordnet. In einige Einheiten sind bereits Vorhänge angebracht, sie sind offensichtlich schon in Benutzung. Im südlichen Teil liegen die Büroflächen. Dort dominieren größere Fensterbänder.

Die Architektur des „Holzmarkt 66“ nimmt Bezug auf die Ostmoderne. Die gelbe Kacheloptik erinnert an Gebäude aus der DDR-Zeit, die in der Umgebung weiterhin stehen. Auch die klaren Linien und die horizontale Gliederung greifen diese Formensprache auf. Gleichzeitig wirkt der Bau durch seine offenen Erdgeschossbereiche und die Glasfassaden zeitgemäß.

Der Neubau an der Holzmarktstraße 66 ergänzt die Entwicklung in diesem Teil von Berlin-Mitte. In direkter Umgebung stehen Hochhäuser aus der DDR-Zeit und neuere Projekte. Das Gebäude fügt sich in diese Struktur ein und schafft zusätzliche Nutzungen auf einem lange Zeit untergenutzten Grundstück.

Gelbe Kachel-Fassade des Neubaus an der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte mit klaren Linien und Fensterbändern.

Die Architektur des Neubaus an der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte orientiert sich an der Ostmoderne der Umgebung. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Der Neubau an der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte mit gelber Fassade und Außengastronomie entlang des Gehwegs.

Der fertige Neubau an der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte zeigt eine gelbe Kachel-Fassade und Außengastronomie entlang des Gehwegs. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Holzmarktstraße 66 (Berlin-Mitte)

Quellen: Diercks & Schönberger Architekten; ADOMUM Holzmarktstraße 66 GmbH

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4 Kommentare

  1. a.t. 30. April 2026 at 13:24 - Reply

    Ich muss zugeben, gegen das Teil einigermaßen gewettert zu haben. Aber irgendwie haut der Würfel dort ziemlich subtil rein. Und der oft berechtigte Vorwurf, dass Architekten die Umgebungsbebauung ignorieren, kann man mit diesem Design jetzt auch nicht machen. Da ist man schon mit einer ehrlichen Haltung rangegangen…Stellt man sich jetzt noch dazu den (nord-)westlich anlaufenden Central Tower und das JaHo-Projekt auf der Südseite vor (sofern es denn mal aus seinen Schuhen kommen sollte), dann wird dort eine sehr wiedererkennbare Ecke Berlins entstehen….

    …Und an der nächsten östlich liegenden Kreuzung zur Lichtenberger hin, könnte man gleich nochmal soetwas zünden. Dann würde sich so langsam der Gürtel zum Ostbahnhof hin schließen… Mal ganz davon abgesehen, dass nördlich von allem noch schönes Verdichtungspotential vorhanden ist.

  2. cnier 1. Mai 2026 at 21:26 - Reply

    Etliche alte Bäume wurden gerodet (40 bis 50 Jahre alt), die Versiegelungsfläche ist sehr viel größer geworden, die Formensprache des Hauses hat nichts mit der Architektur oder der städtebaulichen Figur des Fördergebietes KMA II zu tun. Es geht wie immer nur um BGF, BGF etc., damit die Eigentümer möglichst viel Geld machen können. Schöne neue Welt.
    Ganz am Rande: da dieser „Klops“ auch noch mit mehreren Metern in die kommunale Allee „Schillingpromenade“ reingerückt wurde, wird nun ein erheblicher Verkehrskonflikt entstehen: bis heute konnten sich Fußgänger und Radfahrer dort den Weg Richtung Bahnhof Jannowitzstraße friedlich teilen – mit Zustimmung des Bezirksamtes Mitte.
    Nun sollen die Radfahrer – weit vor dem „Klops“ – in der Schillingstraße im rechten Winkel – an der alten Postfiliale vorbei – auf die Alexanderstraße abbiegen, um dann im spitzen Winkel nach links zum Bahnhof Jannowitzstraße zu fahren. Witzig: es gibt dort gar keine Überfahrt in diese Richtung, die Fahrradfahrer können dort nur nach rechts – zum Alex – abbiegen.
    Wie gesagt: „Money make the world go around“, die Belange der Bewohner sind unerheblich.

  3. Danelius 2. Mai 2026 at 09:33 - Reply

    Der Vermietungspolitik der WBM bezüglich der Gewerbeflächen stimmt mich sehr nachdenklich: Nagelstudio, Barbershare, Nepalesische Gastronomie, asiatisches Fastfood. Brauchen wir das hier? Was hier fehlt: Ein Café, wo sich die vielen älteren Bewohner treffen können!

  4. Torsten 4. Mai 2026 at 14:55 - Reply

    Meine Güte, statt die hässliche Ostarchitektur abzureißen oder zumindest etwas ansprechender umzugestalten, setzt man noch so einen hässlichen „Ostklotz“ dahin. Wer hat sich da wieder durchgesetzt? Die Ostalgiker von den Linken?…Aber gegen Hochhäuser motzen. Berlin ist und bleibt, ostig, provienziell und kleinkariert.
    Ich wünsche mir endlich mal ein paar zeitgemäße und hübsche Hochhäuser.
    Aber falls es wieder Rot Rot Grün wird, gibts eh wieder nur Enteignungen und Mietendeckel und ein paar hässliche Sozialbauten!

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