Im Herzen von Neuallermöhe ist neuer Wohnraum entstanden. Insgesamt 28 Wohnungen sollen dort künftig Haushalten zugutekommen, die auf dem Wohnungsmarkt besonders auf Unterstützung angewiesen sind.

Bei der Übergabe waren unter anderem Alexandra Hahn als Geschäftsführerin der HIG und Timo Witthaus als Vertreter der steg vor Ort, um das Projekt zu würdigen und die Bedeutung des neuen Wohnraums für das Quartier hervorzuheben. / © Foto: SAGA/Cécile Ash
© Fotos: SAGA/Cécile Ash
Im Stadtteil Neuallermöhe ist ein Neubauprojekt mit 28 Wohnungen abgeschlossen worden. Die Ein- bis Sechs-Zimmer-Wohnungen richten sich insbesondere an Haushalte, die auf dem angespannten Wohnungsmarkt der Stadt nur schwer eine passende Unterkunft finden. Vermietet werden sollen die Wohneinheiten ab April 2026.
Die beiden Gebäude stehen am Von-Hacht-Weg 6–8 und verfügen jeweils über vier Vollgeschosse. Damit entsteht direkt am Ufer des Reiherfleet zusätzlicher Wohnraum, der verschiedene Lebensphasen abdeckt. Singles, Paare und Familien sollen hier gleichermaßen Angebote finden, wobei alle Wohnungen barrierearm über Aufzüge erreichbar sind.
Neubauten am Reiherfleet: Architektur mit Quartiersbezug
Für die Gestaltung der Häuser zeichnen Thüs Farnschläder Architekten verantwortlich. Charakteristisch ist die Fassade aus hochwertigen Klinkerriemchen, die sich an die Umgebung des Quartiers anlehnt. Auf den flach geneigten Dächern wurden Photovoltaikanlagen installiert, um einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung zu leisten.
Neben den Wohnflächen stehen den künftigen Mieterinnen und Mietern 66 Fahrradstellplätze sowie zwölf Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Das Projekt wurde von der HIG – SAGA Tochtergesellschaft umgesetzt, während die Bewirtschaftung der Wohnungen künftig durch die steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH erfolgt.
28 Wohnungen für Bergedorf: Kooperation für bezahlbaren Wohnraum
Die Beteiligten betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit für die Stadtentwicklung in Hamburg. Die neue Anlage schließt eine bisher bestehende Baulücke am Wasser und soll nicht nur Wohnraum schaffen, sondern auch zur Aufwertung des Quartiers beitragen.
„Dass wir jetzt die Schlüssel für 28 moderne und bezahlbare Wohnungen übergeben können, ist eine gute Nachricht für Menschen, die es auf dem Wohnungsmarkt besonders schwer haben“, sagte HIG-Geschäftsführerin Alexandra Hahn. Auch bei der steg freut man sich über die Fortsetzung der Kooperation und sieht in dem Projekt einen Beitrag zur Versorgung mit lebenswertem Wohnraum in der Hansestadt.
Quellen: SAGA Unternehmensgruppe, Bergedorfer Zeitung
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