Der Berliner Schlossplatz soll grüner und klimagerechter werden, mit einem neuen, modernen Brunnen. Eine Allianz Berliner Bürgervereine fordert hingegen die Rückkehr des historischen Neptunbrunnens. Der Konflikt wirft ein Licht auf den Umgang mit Geschichte im Stadtraum.

Eine Allianz Berliner Bürgervereine fordert zumindest eine Replik des Neptunbrunnens vor dem Humboldt Forum, oder eine vollständige Rückführung des historischen Brunnens, der heute vor dem Roten Rathaus steht. / © Foto: Wikimedia Commons, Fridolin freudenfett, CC BY-SA 4.0
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© Foto Titelbild: Depositphotos.com / Patryk_Kosmider
Die Allianz Berliner Bürgervereine kritisiert die Pläne des Senats zur Neugestaltung des Schlossplatzes vor dem Humboldt Forum. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht der Neptunbrunnen von Reinhold Begas. Seit Jahrzehnten steht er vor dem Roten Rathaus, sein ursprünglicher Standort war jedoch der Schlossplatz. Die Allianz fordert nun die Rückführung des Originals oder eine originalgetreue Replik.
Der Berliner Senat plant hingegen eine neue, zeitgenössische Brunnenanlage. Sie soll aus einem Gestaltungswettbewerb hervorgehen. Eine Rückführung des historischen Brunnens wird kategorisch ausgeschlossen, auch eine spendenfinanzierte Replik lehnt die Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt ab. Laut Bürgervereinen sei dies ein Bruch mit dem historischen Erbe des Ortes.
Klimagerechte Umgestaltung: Schlossplatz soll grüner und fußgängerfreundlicher werden
Die Neugestaltung des südlichen Schlossplatzes ist Teil eines größeren Vorhabens zur klimagerechten Umgestaltung. Ziel ist es, die derzeit versiegelte Fläche zu entsiegeln, Schatten zu schaffen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Dafür soll die angrenzende Straße zur Fußgängerzone werden, ergänzt durch neue Baumreihen und Sitzgelegenheiten.
Laut Senatsverwaltung wurde im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie unter Beteiligung mehrerer Einrichtungen durchgeführt. Der neue Brunnen soll Teil eines grüneren Platzes werden. Die genauen Pläne wurden im Herbst 2024 erstmals öffentlich vorgestellt. Die Finanzierung ist allerdings noch nicht abschließend gesichert.
Historisches Ensemble mit Verlust: Der Neptunbrunnen und seine ursprüngliche Wirkung am Schlossplatz
Der Neptunbrunnen zählt zu den kunsthistorisch bedeutendsten Brunnenanlagen Europas. Entworfen wurde er Ende des 19. Jahrhunderts von dem Bildhauer Reinhold Begas. Die Idee dafür geht auf Karl Friedrich Schinkel zurück, der sich einen Monumentalbrunnen auf dem Schlossplatz gewünscht hatte, mit dem Stadtschloss als repräsentativer Kulisse. In Anlehnung an barocke und italienische Vorbilder schuf Begas eine imposante Brunnenanlage mit Neptunfigur, mythologischen Begleitfiguren und detailreichen Wasserspielen.
Der Brunnen war Teil des aufwendig gestalteten Ensembles in der historischen Mitte Berlins, das über Jahrhunderte als zeremonielles und städtebauliches Zentrum fungierte. Nach der Zerstörung des Berliner Schlosses und dessen Sprengung durch die DDR-Regierung im Jahr 1950 wurde der Brunnen zunächst abgebaut und eingelagert. Erst 1969 fand er an seinem heutigen Standort vor dem Roten Rathaus einen neuen Platz. Dort bildet er seitdem einen Kontrast zur umliegenden DDR-Moderne, insbesondere zum Fernsehturm und der offenen Platzgestaltung.
Plädoyer für historische Kontinuität: Bürgervereine fordern Rückkehr des Neptunbrunnens und Rekonstruktion der Platzanlage
Aus Sicht der Allianz Berliner Bürgervereine passt der Standort jedoch weder zum ursprünglichen künstlerischen Konzept noch zur Wirkung des Brunnens. Sie kritisieren, dass der Neptunbrunnen in diesem Umfeld seines historischen Bezugs beraubt sei und seine gestalterische Kraft nicht entfalten könne. Deshalb fordern sie eine Wiederherstellung der historischen Einheit von Schloss und Schlossplatz.
Ein moderner Brunnen sei an diesem Ort fehl am Platz und würde die jüngst wiederaufgebaute Schlossfassade gestalterisch entwerten. Sie sprechen sich daher für eine Rückführung oder Replik des historischen Brunnens aus. Darüber hinaus schlägt die Allianz vor, auch die historischen Grünanlagen, Schmuckbeete und Terrassen am Schlossplatz zu rekonstruieren. So könne ein stadträumlicher Zusammenhang wiederhergestellt werden, der über Jahrhunderte prägend für das Zentrum Berlins war. Ob der Senat auf diese Forderungen eingehen wird, ist offen.
Quellen: Allianz Berliner Bürgervereine, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Bezirksamt Mitte, Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, bbz Landschaftsarchitekten
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Wenn diese Stadt normal (bürgerlich) ticken würde, dann wäre das Schloss als historisches Herz der Stadt schon längst und komplett und historisch korrekt wieder aufgebaut worden – innen, außen und auch mit den schönen Außenanlagen ( und natürlich auch die schönen historischen Spreebrücken, das Kaiserdenkmal, der Dom, die Altstadt usw usw ) So, wie die Warschauer das mit ihrem Stadtschloß und mit ihrer Altsdadt gemacht haben (ähnliche Beispiele gibt es in der Welt hunderte). Aber Berlin ist eben eine Stadt ohne Bürgertum geworden. Eine Stadt, in der offensichtlich totalitäre, linke Umerzieher den Ton angeben und der Bürger den Selbstbehauptungskampf gegen diesen widerlichen Linksfaschismus offensichtlich scheut. Das Ergebnis: eine Berliner Stadtmitte, die in weiten Teilen enorm anödet. Ein ahistorisches Zentrum, ein gebauter Bruch mit der eigenen Geschichte. Das spürt man, wenn man durch das historische Zentrum spaziert. Ohne Touristen ein vergleichsweise totes Herz einer Millionenmetropole…
Linksfaschismus, so so. Mal davon abgesehen, dass Sie sich hier sehr im Ton vergreifen: Seit der Wiedervereinigung gab es nur Regierende Bürgermeister von SPD oder CDU. Entsprechend kamen und kommen die städtebaulichen Vorgaben und Planungen aus der bürgerlichen Mitte heraus, mittiger geht´s gar nicht. Akzeptieren Sie’s, nicht immer ist der politische Lieblingsfeind der Schuldige.
Dass Sie das Kaiserdenkmal wieder aufbauen wollen, ist ja schon ein bisschen drollig. Aber den noch nicht mal zerstörten Dom auch? Sprechen wir über das gleiche Berlin?
Drollig ist, dass Sie behaupten, der Dom sei nicht zerstört worden. Schauen Sie sich die alten Bilder des noch unzerstörten Doms mal an, dann sehen Sie, dass er nur zum Teil wiederaufgebaut wurde. Und auch nur stark vereinfacht, was die Kuppeln anbelangt (große und kleine). Meiner Meinung nach insgesamt ein eher häßlicher und unförmiger Abklatsch des Originals…ohne jede Eleganz. Sieht aus wie eine umgedrehte Kaffeetasse. Ich bin der Meinung, dass guter Wille allein im Wiederaufbau zu keinem schönen Ergebnis führt. Man sollte sich bei der Rekonstruktion schon peinlich genau an das Original halten. Und lieber über die Zeitschiene gehen, wenn das Geld dafür mal knapp ist. Das Ergebnis ist dann – und nur dann – entsprechend überzeugend und begeisternd. Ein weiteres und aktuelles Beispiel für Murks beim Wiederaufbau: das Stadtschloss gegenüber…
Ich stimme in allen Punkten meinem Vorredner zu. Dresden, Leipzig, selbst Frankfurt präsentieren ihre Historie stolz den eigenen Bürgern und sind für Touristen zum Magnet geworden. Selbst für den Molkenmarkt gibt es nur gesichtslose Entwürfe, die nichts über den geschichtsträchtigen Ort aussagen
Da haben Sie sicher Recht. Aber mit dieser Situation muss die Stadt jetzt leben. Auch im Westen der Stadt wurden städtebauliche Verbrechen begangen, unter anderem hat die Hausbesetzerbewegung der Siebziger, Achtziger und auch in der Nachwendezeit dazu beigetragen, wertvolle historische Bausubstanz und Kieze vor Abriss und Spekulation zu retten. Noch bis in die 80er lagen die Ausbaupläne für Stadtautobahnen quer durch die westliche Stadt in den Schubladen. Im Osten der Stadt wollte man die neue (Stadt-)Welt erbauen und hat ganze Stadtviertel ohne Not zerstört (Fischerinsel…). Lebendige Zentren lassen sich nicht auf dem Reißbrett zum Leben bringen, sie entstehen und wachsen, das beste Beispiel ist der Unort um den Potsdamer Platz herum, wo die „europäische Stadt“ nachgebaut werden sollte, das Ergebnis lässt sich heute betrachten: touristische Fassade und ansonsten Geisterstadt. Und auch vom Molkenmarkt erwarte ich mir nichts Gutes.
Berlin ist polizentral, die Stadt muss aus der Not eine Tugend machen. In den Bezirken lebt diese Stadt, nicht in einem nicht mehr existierenden Stadtzentrum namens Mitte.
Die CDU sieht sich selbst sicherlich als bürgerliche Partei, aber aus Schiss vor der linken Dominanz in der medialen Öffentlichkeit, ist sie in Fragen der Identitätspolitik (im historischen Zentrum einer Stadt geht es im Städtebau immer auch um Identität) noch immer links abgebogen. Und über die SPD brauchen wir hier gar nicht zu reden… Übrigens hab ich gar nichts Prinzipielles gegen die politische Linke. Was mich an ihr stört, ist ihr politischer Absolutheitsanspruch, ihre Bereitschaft, Nichtlinke durch Diffamierung aus dem öffentlichen Diskurs auszugrenzen.
Die Rückführung des Schlossbrunnens war bereits mit rd. € 10 Mio. mit einer Finanzierungszusage des Bundes geplant. Aber der Berliner Senat hat dies stets torpediert. Vermutlich sind die Wähler am Rathausforum dem Senat wichtiger als eine stimmige Stadtgestaltung! Es ist nur traurig, dass auch eine CDU geführte Regierung den Schlossbrunnen nicht an seinen angestammten Platz verlagert!
Haben die Warschauer nach der Zerstörung der Altstadt gesagt „damit müssen wir jetzt leben“? Nein, sie haben den Verlust durch Zerstörung nicht akzeptiert… genauso Danzig, genauso Dresden, genauso hunderte andere Städte, die die Zerstörung einzelner, wichtiger Gebäude oder ganzer Straßenzüge oder gar kompletter Altstädte nicht nur larmoyant und bequem und schlaff kommentiert (“ mit dieser Situation muss die Stadt jetzt leben „), sondern stattdessen kraftvoll gehandelt haben. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich akzeptiere Ihre Ansicht natürlich. Aber was genau ist denn ihre Ansicht angesichts des unbefriedigenden Zustands der historischen Berliner Mitte? Larmoyanz? Bequemlichkeit? Schlaffheit?
Ist das nicht ein bisschen wenig? Man könnte meinen, aus Ihnen spricht die geballte Kraftlosigkeit von CDU und SPD. Parteien, die dem Zerstörungswahn der Linksfaschisten in der historischen Mitte dieser Stadt (ich spreche von der SED) auch heute- Jahrzente nach dem Mauerfall – nichts entgegen setzen möchten. Neben Larmoyanz, Bequemlichkeit und Schlaffheit vermute ich als Grund für dieses Desinteresse an der historischen Mitte dieser Stadt auch Angst und Feigheit. Angst und Feigheit vor dem politischen Gegner – den Linken: den geistigen Erben der SED, wenn es darum geht, das gebaute historische Herz dieser Stadt möglichst zerstört (identitätslos) zu belassen…Selbsternannte Aufpasser, dass da, wo wiederaufgebaut wird, dieser Wiederaufbau möglichst verhunzt (wie das Schloss) oder – noch besser- komplett ahistorisch (Molkenmarkt, Breitestraße, Spreebrücken, Fischerinsel etc etc) vonstatten geht… Und natürlich ist diese negative und destruktive Haltung der Linken im Hinblick auf einen weitgehend möglichen und wünschenswerten historisch hochwertigen Wiederaufbau der historischen Mitte Berlins Ausdruck ihrer negativen und destruktiven Haltung zur berliner (sprich: deutschen) Geschichte und Identität. Und darum geht es beim Thema Wiederaufbau und Wiedergewinnung der historischen Berliner Mitte natürlich auch: um deutsche Geschichts- und Identitätspolitik. Und da möchte die politische Linke nicht nur mitreden und mitbestimmen, sondern komplett obsiegen. Eine bürgerliche CDU, die diesen Kampf gegen die politische Linke kraftvoll führen möchte, die gibt es nicht. Angst und Feigheit steht ihr im Wege. Und eine kleinbürgerliche Partei wie die SPD ist eher klein (kleingeistig), als bürgerlich. Was Geschichts- und Identitätspolitik anbelangt, so gibt es in Deutschland also keine bürgerliche Mitte in den Altparteien SPD und CDU. Da gibt es nur Angsthasen und Feiglinge. Larmoyanz kann darüber nicht hinwegtäuschen.. sehr geehrter Herr Klaus Richter.
DENN darum geht es beim Thema Wiederaufbau… (Korrektur)
Ich habe nichts gegen Wiederaufbau von kulturell wertvollen Bauten – aber der originale Wiederaufbau des sehr gründerzeitlich dominierten Molkenmarktes wäre erstens albern.
Zweitens ist die Bebauung gerade dieses Platzes nicht von „Links“-, sondern quasi Originalfaschisten zerstört worden:
Erst durch das größenwahnsinnige Projekt, den Mühlendamm nach Abriss des Ephrainpalais zu verbreitern, dann durch das noch größenwahnsinnigere Projekt, einen Angriffskrieg zu beginnen und bis zur totalen Zerstörung auszutragen. Drittens wurden meines Erachtens gerade am Molkenmarkt und im restlichen Nikolaiviertel von wem nochmal zahlreiche Gebäude ähnlich wie in der Frankfurter Altstadt rekonstruiert? Richtig, es handelt sich um Ihre „Linksfaschisten“, die reuig eine Art Altstadt nachempfunden und rekonstruiert habe.
Viertens mal ganz frech gesagt: Was schwebt Ihnen denn als „Identitätspolitik“ genau vor? Was meinen Sie mit „negativen und destruktiven Haltung zur berliner (sprich: deutschen) Geschichte und Identität“? Mir kommt dieser Satz vor, als käme er direkt von Björn Höcke.
Vorneweg: ich mag weder Faschisten („Originalfaschisten“) noch die, die ich gerne als Linksfaschisten bezeichne. In der antidemokratischen und totalitären und gewaltaffinen Grundhaltung schenken sich beide nichts. Auch beider Städteplanung ist vergleichbar totalitär (völlig richtig: die Nazis haben u.a. den Molkenmarkt zerstört, indem sie ihn in einen Gauplatz umwandeln wollten).
Mit einer positiven und konstruktiven Haltung zur deutschen Geschichte und Identität meine ich, dass man alles, was war, annimmt – und auch loslässt. Wenn man insbesondere die Nazizeit nicht so annimmt, wie sie gewesen ist, dann lernt man nichts daraus. Aber man muss die Nazizeit auch als Vergangenheit, die Geschichte ist, loslassen. Sonst verheddert man sich in der Gegenwart darin und wird blind für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Was ich der Linken vorwerfe: sie benutzt die Nazizeit von damals gegen ihre bürgerliche, politische Konkurrenz von heute. Und die bürgerlichen Parteien haben dagegen kein Mittel gefunden, sie haben regelrecht kapituliert. Das kann man in vielen politischen Bereichen sehen, auch in der Geschichts- und Identitätspolitik. Und die Stadtplanung im historischen Zentrum der von Nazis, Krieg und Linksfaschisten zerstörten Hauptstadt Deutschlands ist definitiv auch eine identitätspolitische Frage. Eine geschichts- und identitätspolitische Frage für die gesamte Republik.
Heutzutage gilt es ja als Gemeingut, sich über Kaiser Wilhelm II lustig machen zu dürfen. Zweifelsohne hatte er in der Außenpolitik erhebliche Schwächen, die unserem Land sehr geschadet haben. Aber seine Regentschaft war sehr lange, und für nahezu alles, worauf Deutschlands Stellung in der Welt bis heute begründet liegt (seine insgesamt doch eher positive Entwicklung), wurden während der Kaiserzeit – auch in seiner Kaiserzeit – die Fundamente gesetzt. Warum ist es da so abwegig, die Residenz der Hohenzollern auch wieder als solche erkenn- und erlebbar zu machen? Dazu gehören selbstverständlich auch Standbilder und Denkmäler im Zentrum der ehemals preußischen und dann jungen deutschen Kaiser- und Hauptstadt… Geschichte und Identität ist nichts, was man sich politisch opportun aussuchen kann. Beides ist Realität, und entweder man akzeptiert beides und legt damit die Grundlage für eine freie und positive Entwicklung, oder man hadert mit ihr und lehnt sie ab… und behindert sich dadurch in der freien und zukunftsträchtigen Entwicklung. Leider haben in dem wichtigen Bereich der Identitäts- und Geschichtspolitik die destruktiven und negativen Kräfte in diesem Land das Sagen: die Linken. Diejenigen, die Demokratie und Deutschland und Republik sagen, aber etwas ganz anderes damit meinen und im Sinn haben, als der naive Bürger denkt. Sie sagen Deutschland.. und meinen doch vorallem Multikulti. Sie sagen Demokratie und Republik, aber sie wollen die bürgerliche Konkurrenz als Nazis diffamieren und 30% der Wähler im Osten politisch entmündigen. Das Ergebnis der destruktiven Dominanz der Linken kann man unter anderem eben auch in der historischen Berliner Mitte als Spaziergänger erleben: fast überall ausgeräumte Stadthistorie, eine enorme ahistorische Stadtödnis, die einen ermüden läßt. Ein gebauter Bruch mit der eigenen Identität und Geschichte. Nur ein wenig relativiert durch halbherzige und schlechte Repliken dessen, was man nicht endgültig und auf Dauer aus der gebauten Geschichte eliminieren konnte….. Also kurz: ein vergleichsweise totes Herz in einer ansonsten lebendigen Millionenmetropole.
Übrigens kenne ich Herrn Höcke nicht persönlich, aber er ist möglicherweise wesentlich interessanter und komplexer und intelligenter, als er in den Medien dargestellt wird. Ich glaube auch nicht, dass er die Nazizeit verherrlicht.
Ich jedenfalls tue dies ganz sicher nicht.