Der Umbau des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks in Prenzlauer Berg geht weiter. Der Berliner Senat hat die Finanzierung für die Sanierung und den Ausbau der Sportwiese beschlossen, die künftig barrierefrei und inklusiv genutzt werden soll.

Die rund um das Stadion gelegene Sportwiese soll künftig neu geordnet und zu einer inklusiven Sportfläche mit unterschiedlichen Nutzungsangeboten weiterentwickelt werden.

Die rund um das Stadion gelegene Sportwiese soll künftig neu geordnet und zu einer inklusiven Sportfläche mit unterschiedlichen Nutzungsangeboten weiterentwickelt werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: O+M Architekten GmbH

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Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Prenzlauer Berg wird weiter umgebaut. Nachdem zuletzt über die geplante Neugestaltung der Sportwiese und mögliche Folgen für das Mikroklima des Areals diskutiert wurde, hat der Berliner Senat nun die Finanzierung für die Sanierung und Erweiterung der Fläche gesichert. Rund drei Millionen Euro sollen in den Ausbau der Freifläche zu einer barrierefreien und inklusiven Sportanlage fließen.

Die entsprechende Vorlage von Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) wurde am Dienstag im Senat beschlossen. Ein Teil der Kosten wird über das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ finanziert, mit dem Kommunen bei der Modernisierung bedeutender Sportanlagen unterstützt werden. Die verbleibenden Mittel übernimmt das Land Berlin.

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Neue Sportangebote für Menschen mit und ohne Behinderung

Nach den bisherigen Planungen soll die Sportwiese künftig deutlich vielseitiger genutzt werden können. Vorgesehen ist unter anderem ein multifunktionales Kunstrasenspielfeld, das für Fußball, Hockey und Flag Football ausgelegt ist. Ergänzend entstehen eine inklusive Lauf- und Rollstrecke sowie sanierte Naturrasenflächen.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit. Die neue Lauf- und Rollstrecke soll speziell auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern sowie sehbeeinträchtigten Sportlerinnen und Sportlern abgestimmt werden. Ziel ist es, den Jahnsportpark als inklusiven Sportstandort weiterzuentwickeln und Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsame Sportangebote zu ermöglichen.

Im Umfeld des Jahnsportparks existieren bereits Kunstrasenflächen.

Bereits heute gibt es im Umfeld des Jahnsportparks Kunstrasenflächen. Die geplante Sportwiese soll künftig um weitere moderne und inklusive Sportangebote ergänzt werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Bundesförderung übernimmt einen Teil der Kosten

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf rund drei Millionen Euro geschätzt. Nach Angaben des Senats übernimmt der Bund 45 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Den verbleibenden Eigenanteil von 55 Prozent trägt das Land Berlin. Die Förderung erfolgt über das im vergangenen Jahr gestartete Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten.

Die Zukunft der Sportwiese war in den vergangenen Wochen allerdings nicht unumstritten. Kritiker äußerten die Sorge, dass durch den geplanten Ausbau mit zusätzlichen Kunstrasenflächen und versiegelten Bereichen wertvolle Grünflächen verloren gehen könnten. Auch mögliche Auswirkungen auf das Mikroklima des Areals wurden thematisiert.

Der Senat hält dennoch an seinen Plänen fest und sieht in der Maßnahme einen wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks. Mit der nun gesicherten Finanzierung kann die Modernisierung der Sportwiese vorbereitet und das Gesamtprojekt des traditionsreichen Sportstandorts weiter vorangetrieben werden.

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Jahnsportpark
Mauerpark

Quellen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Berlin.de, Bezirksamt Pankow, Grün Berlin, Bürgerinitiative Jahn-Sportpark

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