An der Friedrichstraße 210, direkt am Checkpoint Charlie, werden bisherige Büroflächen in Serviced Apartments umgewandelt. Bis zum zweiten Quartal 2027 sollen in dem denkmalgeschützten Gebäude 20 Apartments entstehen.

Nach der temporären Nutzung durch die Notagallery beginnt für die Friedrichstraße 210 (links) der nächste Entwicklungsschritt. Der denkmalgeschützte Bau wird umgestaltet und künftig neben Büros auch Serviced Apartments beherbergen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: Volker Kreidler
Nach der kulturellen Zwischennutzung beginnt für die Friedrichstraße 210 am Checkpoint Charlie die nächste Entwicklungsphase. Wo bis Anfang 2026 die Notagallery mit der „Art Embassy“ Ausstellungen und Veranstaltungen organisierte, sollen künftig Serviced Apartments entstehen. Mit der Umnutzung bisheriger Büroflächen erhält das denkmalgeschützte Gebäude eine weitere dauerhafte Nutzung.
Die Ehret+Klein AG hat nach eigenen Angaben rund 1.430 Quadratmeter im Gebäude an die Urban Flats Berlin GmbH vermietet. Der Mietvertrag läuft zunächst über 15 Jahre und kann anschließend um weitere fünf Jahre verlängert werden. Die Fertigstellung der neuen Apartments ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.
Am Checkpoint Charlie: 20 Serviced Apartments auf zwei Etagen geplant
Im vierten und fünften Obergeschoss sollen insgesamt 20 voll ausgestattete Serviced Apartments mit 27 Schlafzimmern entstehen. Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen, die sich für einige Tage, Wochen oder mehrere Monate in Berlin aufhalten; etwa aus beruflichen Gründen oder für einen längeren Aufenthalt in der Hauptstadt.
Mit der Umnutzung wird zugleich der Nutzungsmix des Gebäudes erweitert. Künftig sollen sich auf den insgesamt rund 5.750 Quadratmetern Büros und Serviced Apartments ergänzen. Im Erdgeschoss bleiben Flächen für Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Nach Angaben des Eigentümers soll auch der Innenhof stärker belebt und künftig besser für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Entwicklung des Gebäudes an der Friedrichstraße schreitet weiter voran
Die Friedrichstraße 210 befindet sich seit der Übernahme durch den Projektentwickler Ehret+Klein im Jahr 2024 in einem umfassenden Entwicklungsprozess. Ziel ist es, das denkmalgeschützte Büro- und Geschäftshaus schrittweise zu revitalisieren und an die heutigen Anforderungen des Immobilienmarktes anzupassen. Die nun vereinbarte Vermietung an Urban Flats Berlin ist ein weiterer Baustein dieser Neuausrichtung.
Bereits vor Beginn der eigentlichen Umbauarbeiten hatte das Gebäude Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Von September 2025 bis Januar 2026 nutzte das Künstlerkollektiv Notagallery Teile des Hauses für die Ausstellung „Art Embassy“. Mehr als 2.000 Quadratmeter wurden damals für Ausstellungen, Installationen und Veranstaltungen geöffnet. Die Zwischennutzung sollte nicht nur Leerstand überbrücken, sondern zugleich zeigen, welches Potenzial der historische Gebäudekomplex besitzt.
Statt Neubau: Dauerhafte Nutzung für historisches Gebäude
Mit der Umwandlung der bisherigen Büroflächen folgt das Projekt einem Trend, der sich in den vergangenen Jahren an mehreren Standorten in Berlin beobachten lässt. Angesichts veränderter Anforderungen an Büroimmobilien setzen Eigentümer zunehmend auf gemischte Nutzungskonzepte und die Umwandlung bestehender Flächen, anstatt ausschließlich auf Neubauten zu setzen.
Auch rund um den Checkpoint Charlie verändert sich das Stadtbild seit Jahren. Historische Gebäude werden saniert, neue Nutzungen ziehen ein und brachliegende Immobilien werden schrittweise wieder aktiviert. Die Friedrichstraße 210 reiht sich in diese Entwicklung ein. Nach der erfolgreichen kulturellen Zwischennutzung beginnt nun die nächste Phase mit einer dauerhaften Nutzung, die das geschichtsträchtige Gebäude langfristig ergänzen soll.
Quellen: Ehret+Klein AG, NOTAGALLERY, Petersen Architekten, Malteser Stiftung, Architektur Urbanistik Berlin, Deutsches Architektur Forum, Berliner Verwaltung GmbH
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Nie und nimmer wird sich das in 9 Monaten realisieren lassen!
Die Projektentwickler haben absolut keinen Plan vom Bauwesen.
Im Gebäude fehlen sämtliche in D erforderlichen Sicherheitsvorkehrung.
Wer soll das in 9 Monaten planen und bauen!?
Mit der Umnutzung bedarf es ein komplett neues Sicherheitskonzept/Baugenehmigung.
Viel Spass beim Bauamt.
9 Monate pfft…