In Berlin-Steglitz wird ein Gebäude aus den 1920er-Jahren umgebaut und aufgestockt. Auf dem bestehenden Altbau entstehen zwölf neue Wohnungen im Loft-Stil. Ein Beispiel für Nachverdichtung im Bestand und Herausforderungen beim Dachausbau.

Die „TownLofts Steglitz21“ entstehen als Aufstockung auf einem Bestandsgebäude und nutzen bislang ungenutzte Dachflächen. Geplant sind rund 1.300 Quadratmeter neue Wohnfläche, teils als Maisonettewohnungen mit Dachterrassen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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In der Lothar-Bucher-Straße und der angrenzenden Menckenstraße im Berliner Bezirk Steglitz wird derzeit ein Wohngebäude aus dem Jahr 1924 umgebaut. Das Projekt trägt den Namen „TownLofts Steglitz21“ und umfasst mehrere Adressen entlang der beiden Straßen. Ziel ist die Schaffung neuer Wohnungen durch eine zweigeschossige Aufstockung des bestehenden Dachbereichs.

Die neuen Einheiten entstehen auf einer Fläche von rund 1.300 Quadratmetern und sollen teilweise als Maisonettewohnungen mit Dachterrassen ausgeführt werden. Bauherr ist die TownLofts GmbH, ein Berliner Projektentwickler, der auf den Ausbau von Dachgeschossen spezialisiert ist.

Steglitz: Genehmigte Planänderung ermöglicht 250 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche im Dachgeschoss

Ursprünglich war das Projekt mit einer Wohnfläche von etwa 1.050 Quadratmetern geplant. Ein überarbeiteter Bauantrag aus dem Frühjahr 2023 führte jedoch zu einer Erweiterung um rund 250 Quadratmeter. Möglich wurde dies unter anderem durch eine steilere Dachneigung von nun 67 statt zuvor 63 Grad sowie durch eine Vergrößerung des Dachüberstands.

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Nach positiver Rückmeldung des Bauamts im Oktober 2023 wurden die Änderungen in die laufende Planung integriert. Dadurch vergrößern sich einzelne Wohneinheiten und ermöglichen etwa zusätzliche Schlafzimmer. Die Zahl der geplanten Wohnungen bleibt dennoch bei zwölf.

„TownLofts Steglitz21“Finanzierung und Verkaufsstand ermöglichten termingerechten Baustart im ersten Quartal 2024

Für den Ausbau nutzte der Projektentwickler refinanziertes Eigenkapital. Die damit finanzierten Baukosten der zusätzlichen Wohnfläche lagen laut Projektangaben bei rund 1.000 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kam ein Planungsmehraufwand von etwa 150.000 Euro. Trotz zusätzlicher Ausgaben rechnet das Unternehmen mit einem Mehrerlös von rund einer Million Euro.

Die Vorverkaufsquote wurde Ende 2023 mit drei verkauften Neubauwohnungen sowie einer Bestandswohnung angegeben. Daraufhin konnte laut Projektstatus der Baubeginn im ersten Quartal 2024 erfolgen. Damit wurde der ursprünglich anvisierte Zeitplan eingehalten.

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Dachausbau als Beitrag zur flächenschonenden Nachverdichtung in bestehenden Quartieren wie Steglitz

Nachverdichtungen wie im Fall der „TownLofts Steglitz21“ sind Teil eines wachsenden Trends im Berliner Wohnungsbau. Der Umbau von Bestandsgebäuden und insbesondere die bauliche Nutzung bislang ungenutzter Dachflächen gilt als eine Möglichkeit, den Flächenverbrauch zu reduzieren und innerstädtische Quartiere behutsam weiterzuentwickeln.

Gleichzeitig zeigen Projekte wie dieses, dass solche Maßnahmen mit erheblichen Planungs- und Genehmigungsaufwänden verbunden sein können. Auch technische Fragen, etwa zur Statik oder zur Integration in bestehende Wohnstrukturen, stellen besondere Anforderungen an Bauherren und Planungsbüros.

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Quellen: GenoCrowd, staehr+partner Architekten

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One Comment

  1. Susanne Gurny 26. November 2025 at 09:18 - Reply

    Hallo,
    das ist ja ein sehr interessantes Projekt.
    Es scheint jedoch nicht weiter zu gehen.
    Gibt es einen Baustop?
    Mit freundlichen Grüßen S. Gurny

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