An der Hardanger Straße in Pankow verändert sich derzeit das Bild: Auf einer zuvor begrünten Fläche prägen derzeit Bauzäune und Container das Grundstück. Die Arbeiten markieren den Auftakt für ein neues Wohnprojekt.

Die bisherige Bebauung auf dem Grundstück wird entfernt. Ein Hinweis auf die geplanten Neubauten fehlt vor Ort bislang. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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An der Hardanger Straße in Pankow erinnert derzeit wenig an die grüne Fläche, die hier noch vor Kurzem zu sehen war. Zwischen Bäumen und Wiesen standen Garagen und kleinere Nebenanlagen; inzwischen ist das Grundstück weitgehend kahl. Die Garagen werden abgerissen, Bauzäune und Container stehen bereits auf dem Gelände. Ein Bauschild gibt es bislang noch nicht. Dass hier jedoch eine größere Veränderung bevorsteht, zeigt ein Blick auf die Straße: Das dort ausgeschilderte Halteverbot gilt vom 1. Juni 2026 bis zum 16. März 2028.
Hinter den derzeit sichtbaren Abrissarbeiten steht das Wohnungsbauprojekt BUWOG ZWEIKLANG. Die BUWOG plant auf dem Grundstück an der Hardanger Straße 7 und 8 sowie an der Neumannstraße 6 und 6A insgesamt vier neue Wohngebäude. Zusammen sollen darin 69 Eigentumswohnungen entstehen.

Die Halteverbotsbeschilderung verweist auf einen längeren Zeitraum der Arbeiten: Angegeben ist der Zeitraum vom 1. Juni 2026 bis zum 16. März 2028. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Nachverdichtung in Pankow: Vier neue Häuser auf bereits genutzter Fläche
Das Projekt ist damit ein Beispiel für Nachverdichtung innerhalb des bestehenden Stadtgebiets. Statt eine bislang unbebaute Fläche am Stadtrand zu entwickeln, soll ein bereits erschlossenes Grundstück neu geordnet und intensiver genutzt werden. An die Stelle der bisherigen, vergleichsweise niedrig bebauten Strukturen tritt eine deutlich größere Wohnbebauung.
Geplant sind vier Mehrfamilienhäuser mit bis zu sechs Geschossen. Die Wohnungen sollen zwischen rund 47 und 145 Quadratmeter groß sein und zwei bis fünf Zimmer umfassen. Vorgesehen sind unterschiedliche Wohnformen mit Loggien, Terrassen oder Gartenanteilen. Die Gebäude sollen zudem über Staffelgeschosse verfügen.
Neuer Wohnraum zwischen Hardanger Straße und Neumannstraße
Ein wesentlicher Bestandteil der Planung liegt zwischen den vier Neubauten: Dort soll ein rund 1.240 Quadratmeter großer gemeinsamer Innenhof entstehen. Vorgesehen sind unter anderem Spielflächen für unterschiedliche Altersgruppen, ein Sandbereich, ein Trampolin sowie Sitzmöglichkeiten und eine Tischtennisfläche. Bäume und weitere Begrünung sollen den Hof strukturieren.
Eine gemeinsame Tiefgarage soll 22 Stellplätze aufnehmen. Die Stellplätze werden laut Projektseite für das Laden von Elektroautos vorgerüstet. Damit soll ein Teil der bislang oberirdischen Nutzung des Grundstücks unter die Erde verlagert werden.

Auf dem Grundstück an der Hardanger Straße haben die Abrissarbeiten bereits begonnen. Bauzäune und Container prägen inzwischen das Bild vor Ort. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Fertigstellung 2028: Neubau mit Bezug zur Architektur der Umgebung
Architektonisch soll das Projekt Bezug auf einen markanten Nachbarn nehmen. An der Hardangerstraße liegt dem geplanten Neubau ein historischer Wohnblock des Architekten Erwin Gutkind aus dem Jahr 1925 gegenüber. Die BUWOG gibt an, dessen klare Formensprache bei der Gestaltung des neuen Ensembles aufzugreifen.
Noch ist von diesem künftigen Wohnensemble vor Ort wenig zu sehen. Der Abriss der bestehenden Garagen und die Absperrung des Grundstücks machen den bevorstehenden Wandel allerdings bereits sichtbar. Nach den aktuellen Projektangaben soll das BUWOG ZWEIKLANG 2028 fertiggestellt werden.
Neumannstraße 6/6A
Hardanger Straße 7/8
Quellen: BUWOG, Buwog Zweiklang
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