Mit den „Buckower Feldern“ entsteht in Berlin-Neukölln ein neues Stadtquartier mit rund 900 Wohnungen, von denen etwa die Hälfte öffentlich gefördert ist, bis 2026 sollen alle Arbeiten im Quartier abgeschlossen sein. Das Projekt verbindet sozialen Wohnungsbau, nachhaltige Energieversorgung und durchgrünte Freiräume am südlichen Stadtrand. ENTWICKLUNGSSTADT hat den „Buckower Feldern“ einen Besuch abgestattet.

Mit dem schrittweisen Ausbau der Buckower Felder schafft die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft neuen Wohnraum für unterschiedliche Haushalte. Bis 2026 soll das Quartier vollständig fertiggestellt sein. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Quartiers „Buckower Felder“ in Berlin-Neukölln wurden am 10. Dezember vergangenen Jahres feierlich willkommen geheißen. Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH hatte gemeinsam mit prominenten Gästen, darunter Berlins Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler und Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel, eine Begrüßungsveranstaltung organisiert.
Mit 900 Wohnungen, von denen die Hälfte sozial gebunden vermietet wird, bietet das Quartier Raum für eine vielfältige Nachbarschaft und möchte für eine soziale und ökologische Neuausrichtung der Stadtentwicklung stehen.
„Buckower Felder“ in Neukölln: Konventionelle Mietwohnungen und Angebote für Senioren
Neben konventionellen Mietwohnungen gibt es deshalb auch spezielle Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie Geflüchtete. Ergänzt wird dies durch eine Kita mit 180 Plätzen, großzügige Grünflächen und Spielplätze, die den Austausch und das nachbarschaftliche Leben fördern sollen.
Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle. Das Energiesystem basiert auf der Rückgewinnung von Abwasserwärme und wird durch Photovoltaikanlagen ergänzt. Zusätzlich soll ein Schwammstadt-Konzept die effiziente Regenwassernutzung fördern und die Biodiversität steigern. Außerdem sollen CO₂-neutrale Wärmeversorgung und begrünte Dächer zusätzlich zur Klimafreundlichkeit des Quartiers beitragen.
Quartier „Buckower Felder“ im Süden Berlins: Urbanes Wohnen mit naturnahem Lebensraum
Mit ihrer Lage am südlichen Stadtrand verbinden die Buckower Felder urbanes Wohnen mit naturnahem Lebensraum. Bezirksbürgermeister Martin Hikel betonte die Bedeutung für Neukölln und bezeichnete die „Buckower Felder“ als „eine Bereicherung in jeder Hinsicht“, da sie nicht nur neuen Wohnraum schaffen, sondern auch die Mobilität und Nachhaltigkeit der Stadt voranbrächten.
Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH hat im Oktober 2025 die Vermietung von 217 neuen Wohnungen in den Bauabschnitten sieben und acht gestartet. Interessierte können sich ab online registrieren, der Bezug ist ab 2026 möglich. Damit wurde ein weiterer Abschnitt des neuen Stadtquartiers am südlichen Stadtrand Berlins fertiggestellt.
Bis 2026 entstehen rund 900 Wohnungen in den „Buckower Feldern“ in Neukölln
Die neuen Wohnungen umfassen Grundrisse von ein bis fünf Zimmern und richten sich an unterschiedliche Haushaltsgrößen. Ein erheblicher Teil wird öffentlich gefördert und an Inhaberinnen und Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins (WBS) vermietet. So soll insbesondere Familien, Alleinerziehenden und Seniorinnen bezahlbarer Wohnraum bereitgestellt werden.
Alle Einheiten verfügen über Balkone oder Terrassen und entsprechen modernen energetischen Standards. Mit den neuen Bauabschnitten führt STADT UND LAND die Entwicklung der „Buckower Felder“ fort. Bereits zuvor wurden rund 340 Wohnungen in den ersten sechs Bauabschnitten fertiggestellt.
Zwischen Gropiusstadt und Lichtenrade: Durchgrüntes Quartier mit urbaner Lebensqualität
Das Quartier „Buckower Felder“ liegt zwischen Gropiusstadt, Lichtenrade und dem Britzer Garten. Es zeichnet sich durch eine aufgelockerte Bebauung, kurze Wege und zahlreiche Grünflächen aus. Neben Einkaufsmöglichkeiten sind im Umfeld auch soziale Einrichtungen wie eine Kita, Arztpraxen und gemeinschaftlich nutzbare Räume vorhanden. Das Konzept sieht autofreie Wege und vielfältige Aufenthaltsbereiche vor, um ein urbanes, aber naturnahes Wohnumfeld zu schaffen.
Ein besonderer Fokus soll außerdem auf klimafreundlicher Mobilität liegen. Im September 2025 wurden vor Ort zwei neue Jelbi-Punkte eingerichtet, die E-Lastenräder, E-Scooter und E-Autos zur gemeinschaftlichen Nutzung anbieten. Laut STADT UND LAND ist dies Teil eines umfassenden Mobilitätskonzepts, das den Verkehr im Quartier nachhaltig gestalten soll.
Wohnen in Berlin-Buckow: Ergänzendes Neubauprojekt entsteht am Dröpkeweg
Unweit der „Buckower Felder“ plant die STADT UND LAND ein weiteres Vorhaben am Dröpkeweg 7a. In Kooperation mit Ten Brinke und KIMAVI entsteht dort ein siebengeschossiger Neubau mit 53 geförderten Mietwohnungen. Das Projekt soll bis Herbst 2026 fertiggestellt werden und ergänzt das bestehende Wohnangebot im Stadtteil.
Laut den Projektbeteiligten werden die Wohnungen energieeffizient ausgestattet und mit Wärmepumpen sowie Photovoltaikanlagen betrieben. Begrünte Außenflächen sollen den Bewohnerinnen und Bewohnern als Begegnungsorte dienen. Mit dem Zusammenspiel der verschiedenen Bauprojekte entsteht in Buckow neuer Wohnraum, der städtebauliche Dichte, soziale Vielfalt und nachhaltige Infrastruktur miteinander verbinden will.
Wir haben uns im neuen Quartier einmal umgesehen und fotografisch festgehalten, wie die neuen Wohnungen an der südlichen Berliner Stadtgrenze gelungen sind. Einiges im neuen Wohnquartier ist noch unfertig, Grünflächen und Spielplätze müssen noch angelegt oder gebaut werden, einige Wohnhäuser sind noch im Bau oder in Planung. Bis 2026 sollen alle Teile des Großprojekts dann vollständig abgeschlossen worden sein.
Dröpkeweg
Buckower Felder
Quellen: STADT UND LAND, Bollinger + Fehlig Architekten Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Bürgerstadt AG, GLS BANK, UCK Rot Buckow eG, DeO Deimel Oelschläger Architekten GmbH
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Wo kann man weitere Informationen bekommen? Über Mieten, Wohnungen und sonstiges was das Projekt betrifft. Interessant klingt es schon mal.