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Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat fünf weitere Berliner Quartiere in das Programm „Nachhaltige Erneuerung“ aufgenommen. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen soziale Infrastrukturen verbessert und öffentliche Räume klimagerecht umgebaut werden. Erste Projekte starten voraussichtlich ab 2027.

© Foto Titelbild: depositphotos.com / narimbur

 

Seit mehr als zwanzig Jahren verfolgt das Programm „Nachhaltige Erneuerung“ das Ziel, Berliner Quartiere ökologisch und sozial weiterzuentwickeln. Mit Mitteln der Städtebauförderung können Projekte umgesetzt werden, die Nachbarschaften stärken, Bildung und Sportangebote verbessern und den öffentlichen Raum aufwerten. Dazu gehört auch der klimagerechte Umbau von Grünanlagen, Straßenräumen, Stadtplätzen und Spielplätzen. Besonders Stadtteile, die benachteiligt sind oder sich in einer Phase des Umbruchs befinden, profitieren von dieser Unterstützung.

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Durch die Kombination aus sozialer und ökologischer Investition soll ein langfristiger Mehrwert für die Stadtgesellschaft entstehen. Die Förderung schafft Voraussetzungen für funktionierende Nachbarschaften, die zugleich widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels werden sollen.

Neue Auswahl an Bestandsgebieten der Senatsverwaltung: Diese fünf Quartiere werden künftig stärker gefördert

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat nun entschieden, welche weiteren Bestandsgebiete in das Programm aufgenommen werden. Künftig soll in Marzahn-Süd und Marzahn-Ost im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, in Tegel-Süd im Bezirk Reinickendorf, im Ostseeviertel im Bezirk Lichtenberg, an der Osloer Straße im Bezirk Mitte sowie in Pankow-Süd vermehrt investiert werden. Alle genannten Bezirke wurden bereits über die Entscheidung informiert.

Mit dieser Auswahl rücken unterschiedliche Quartiere in den Fokus, die trotz ihrer geografischen Verteilung ähnliche Herausforderungen teilen. Viele dieser Stadtteile sind durch soziale Belastungen oder städtebauliche Veränderungen geprägt und sollen nun mit Hilfe der Förderung nachhaltig stabilisiert und weiterentwickelt werden.

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Integrierte Entwicklungskonzepte der ausgewählten Quartiere: Grundlage für Investitionen und Projekte

Bevor die Mittel in den Quartieren eingesetzt werden können, müssen sogenannte Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzepte erarbeitet werden. Diese Konzepte sollen detailliert beschreiben, welche Ziele in den kommenden Jahren verfolgt werden und mit welchen Projekten die bereitgestellten Mittel die größte Wirkung entfalten können.

Nach der Erarbeitung müssen die Konzepte sowohl von den Bezirken als auch vom Land politisch bestätigt werden. Erst dann ist der Weg für die Umsetzung frei. Nach aktueller Planung können ab 2027 die ersten Investitionen fließen und vorbereitende Maßnahmen sowie Bauprojekte beginnen.

Bedeutung der Förderung für die Stadtentwicklung: Verbesserung der Lebensbedingungen und Klimaanpassung

Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler betonte, dass die Städtebauförderung ein wichtiges Instrument sei, um Wohn- und Lebensbedingungen über einen längeren Zeitraum zu verbessern. Die Förderung richte sich vor allem an Quartiere, die benachteiligt sind oder in einer Phase des Umbruchs stehen. Darüber hinaus eröffne das Programm die Möglichkeit, Projekte zur Klimaanpassung und zur Energiewende in den Stadtteilen umzusetzen.

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Er erklärte außerdem, dass in vielen Fällen gerade für Klimaschutzmaßnahmen oder Energieprojekte die Finanzierung fehle. Das Programm schaffe hier eine wichtige Grundlage. Besonders hob er hervor, dass die Zusammenarbeit mit den Bezirken eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Projekte spielen werde.

Quellen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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