Die Radickestraße in Adlershof ist fertig. Eine neue Fahrradstraße, sichere Schulwege, neue Markierungen und barrierefreie Haltestellen sind entstanden.

Die Radickestraße in Berlin-Adlershof vor dem Umbau mit mehrgeschossigen Wohnhäusern, parkenden Autos und Bäumen entlang der Straße.

Die Radickestraße in Adlershof vor dem Umbau. Die Aufnahme zeigt die frühere Gestaltung der Straße mit parkenden Autos und der angrenzenden Wohnbebauung. / © Foto: Wikimedia Commons, Fridolin freudenfett (Peter Kuley), CC BY-SA 3.0

© Titelbild: BA-TK / Hinz

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Die Radickestraße in Adlershof hat in den vergangenen Monaten ihr Gesicht verändert. Nach mehreren Bauphasen ist die rund 950 Meter lange Verbindung zwischen Adlergestell und Zinsgutstraße nun fertig. Dabei ging es nicht nur um neuen Asphalt, sondern vor allem um eine andere Aufteilung des Verkehrs und mehr Sicherheit rund um die Anna-Seghers-Schule.

  • Bezirk: Treptow-Köpenick
  • Adresse: Radickestraße zwischen Adlergestell und Zinsgutstraße, 12489 Berlin
  • Länge: rund 950 Meter
  • Projektstatus: fertiggestellt

Der Umbau war Teil einer größeren Neuordnung des Verkehrs im Zentrum von Adlershof. Verzögerungen bei Leitungsarbeiten anderer Träger führten dazu, dass der Bauablauf mehrfach angepasst werden musste. Doch nun ist der neue Straßenabschnitt fertig.

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Besonders deutlich zeigt sich die neue Verkehrsführung östlich der Nipkowstraße. Zwischen Nipkowstraße und Zinsgutstraße ist die Radickestraße jetzt als Fahrradstraße ausgewiesen. Der westliche Abschnitt zwischen Adlergestell und Nipkowstraße bleibt dagegen eine Mischverkehrsfläche. Damit setzt der Bezirk die bereits in einer Machbarkeitsuntersuchung ausgewählte Kombination aus Fahrradstraße und Mischverkehr um.

Radickestraße in Adlershof: Mehr Sicherheit rund um die Anna-Seghers-Schule

Ein Schwerpunkt lag auf dem Abschnitt vor der Anna-Seghers-Schule. Dort ergänzte das Straßen- und Grünflächenamt den vorhandenen Zebrastreifen um eine Gehwegvorstreckung. Die Fahrbahn wird dadurch an der Querungsstelle schmaler. Kinder müssen zugleich eine kürzere Strecke auf der Fahrbahn zurücklegen. Neue Straßenmarkierungen sollen außerdem die Kreuzungsbereiche entlang der Radickestraße übersichtlicher machen.

Auch die Haltestelle Radickestraße/Nipkowstraße wurde umgebaut. Während zu Beginn der Arbeiten zunächst nur ein einseitiger barrierefreier Ausbau angekündigt war, nennt das Bezirksamt nach Abschluss der Maßnahme nun beide Fahrtrichtungen als barrierefrei ausgebaut. Zusätzlich erhielt die Fahrbahn auf der gesamten Länge der Radickestraße einen neuen Belag.

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Adlershof: Radickestraße ist fertig, weitere Verkehrsprojekte laufen

Die Veränderungen hängen eng mit der Entwicklung rund um die Dörpfeldstraße zusammen. Die Radickestraße soll dem Radverkehr eine Alternative zur engen und stark belasteten Geschäftsstraße bieten. Dort bleibt die weitere Planung komplex: Der ursprünglich vorgesehene gemeinsame Umbau von Straße und Straßenbahn lässt sich nach aktuellem Stand nicht wie geplant umsetzen.

Damit ist eines der laufenden Projekte im Adlershofer Zentrum abgeschlossen. Zuvor war bereits der Marktplatz Adlershof nach seinem mehrjährigen Umbau wieder nutzbar geworden. Gleichzeitig laufen im Umfeld weitere Arbeiten. Unter anderem führen Kanalarbeiten derzeit zu neuen Einschränkungen an der Dörpfeldstraße und Arndtstraße.

Radickestraße in Adlershof
Die Radickestraße in Adlershof wurde 2026 umgebaut. Ein Abschnitt ist nun Fahrradstraße, zudem entstanden sicherere Querungen und barrierefreie Bushaltestellen.

 

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Quellen: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Verkehrsinformationszentrale Berlin, Lebendiges Zentrum Dörpfeldstraße

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One Comment

  1. Laen 8. September 2026 at 15:20 - Reply

    Das ganze ist ne Blödsinnige Verarsche weil man nichts in der dörpfeldstrasse machen will und Geld sparen will so der Bezirk!
    So der Bezirk im eigenen Einwurf Blatt vor ca 3 monaten. Mehr platz für autos mehr Sicherheit für Radfahrer weil die nicht über die dörpfeld müssen und würde damit keine Konflikte mehr geben.
    Anlüger frei lässt grüssen.

    Wie kommt man hin vom Bahnhof wenn man nicht Geisterradeln machen will? entweder Umwege fahren Richtung obi bis zur nächsten Kreuzung bei Mc Donalds und dann wieder die halbe strecke zurück oder übelste Kopfsteinpflaster querstrassen von der Dörpfeldstrasse aus.
    Also 700m Umweg oder Kopfsteinpflaster.

    Warum solls um die Schule gehen die gar nicht in der Fahrradstrasse ist sondern im dem Teil wo sich nichts ändert.

    Die Fahrradstrasse fängt erst da an wo der Bus abbiegt was 200m weg ist und die meisten Autofahrer auch abbiegen.
    Ein Teil der Eh schon ruhiger Verkehr war
    Und am ende muss man wieder auf die Döpfeldstrasse gerade am schlimmsten teil wo es eng wird.

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