Mit dem Hissen der Olympia-Flagge vor dem Roten Rathaus hat Berlin ein öffentlich sichtbares Signal für seine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele gesetzt. Die Entscheidung des Abgeordnetenhauses verleiht dem Vorhaben zusätzlichen politischen Rückhalt. 

Kai Wegner hisste gemeinsam mit dem Olympia-Beauftragten vor dem Roten Rathaus die Flagge der Olympiabewerbung und unterstrich damit die politische Unterstützung für das Vorhaben.

Mit der Flaggenhissung vor dem Roten Rathaus haben Kai Wegner und der Olympia-Beauftragte die Berliner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele öffentlich sichtbar gemacht. / © Foto: Senatskanzlei Berlin

© Titelbild: Senatskanzlei Berlin

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Vor dem Hintergrund wachsender politischer Unterstützung hat Berlin am Freitag seine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele sichtbar nach außen getragen. Vor dem Rotes Rathaus hissten der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und Olympia-Beauftragter Kaweh Niroomand die Flagge der Bewerbung und setzten damit ein symbolisches Zeichen im Zentrum der Hauptstadt.

Auslöser ist der jüngste Beschluss des Abgeordnetenhaus von Berlin, das sich am Donnerstag mehrheitlich für die Olympiabewerbung ausgesprochen hat. Wegner sprach von einer langfristigen Chance für Stadt und Gesellschaft, insbesondere mit Blick auf kommende Generationen. „Wir sind überzeugt: Berlin gewinnt mit Olympia“, bekräftigte er.

Konzept „BERLIN+“ setzt auf Bestand: Olympischer Parcours durch die Stadt

Bereits zuvor hatte der Senat das Konzept „BERLIN+“ vorgestellt. Demnach sollen rund 97 Prozent der Wettbewerbe in bestehenden Sportstätten stattfinden. Neubauten werden weitgehend vermieden, stattdessen stehen die Nutzung vorhandener Infrastruktur und nachhaltige Anpassungen im Vordergrund.

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Zentrales Element ist ein geplanter „Olympischer Parcours“, der Orte im gesamten Stadtraum verbinden soll. Szenarien reichen von Veranstaltungen im öffentlichen Raum bis hin zu temporären Installationen, etwa auf dem Tempelhofer Feld oder entlang zentraler Achsen bis zum Brandenburger Tor.

Berlin will damit städtebauliche Nutzung und Sportinfrastruktur in einem übergreifenden Ansatz verknüpfen.

Die Visualisierung zeigt, wie es bei den Olympischen Spielen in Berlin rund um die Siegessäule aussehen könnte.

Die Anfang Mai 2026 erstmals vorgestellten Visualisierungen des Konzepts „BERLIN+“ zeigen ein mögliches Olympia-Szenario, das stark auf bestehende Sportstätten setzt und den Stadtraum mit einem sogenannten „Olympischen Parcours“ in die Spiele einbindet. / © Visualisierung: Kulturprojekte Berlin

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Die Visualisierung zeigt, wie das Brandenburger Tor im offiziellen Olympia-Konzept für Berlin genutzt werden soll.

Eine Brücke über dem Brandenburger Tor, wo die Medaillen verliehen werden, soll symbolisch für die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft sowie das Überwinden von Mauern und das Zusammenführen von Menschen stehen. / © Visualisierung: Kulturprojekte Berlin

Die Visualisierung zeigt, wie es bei den Olympischen Spielen in Berlin auf dem Tempelhofer Feld aussehen könnte.

Auf dem Tempelhofer Feld könnte eine Eröffnungsfeier inszeniert werden. / © Visualisierung: Kulturprojekte Berlin

Quelle: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

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