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Mit dem Kauf des Gebäudekomplexes in der Kirchstraße setzt das Land auf langfristige Planungssicherheit. Für die Berliner Justiz bedeutet der Schritt eine strukturelle Stärkung ihres zentralen Standorts in Moabit.

© Foto Titelbild: CA Immo

 

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Mitten im Justizviertel von Moabit hat das Land Berlin einen strategisch wichtigen Schritt vollzogen: Der Senat übernimmt den kompletten Gebäudekomplex an der Kirchstraße 6,7,12 und sichert sich damit einen der zentralsten Justizstandorte der Hauptstadt dauerhaft.

Wo täglich hunderte Verfahren verhandelt und ebenso viele Mitarbeitende arbeiten, endet nun eine jahrzehntelange Mietlösung, und die Stadt wird selbst zum Eigentümer des Standorts.

Moabit: Land Berlin sichert sich Justizstandort mit 950 Arbeitsplätzen

Der Gebäudekomplex, errichtet 1994, beherbergt derzeit unter anderem das Amtsgericht Tiergarten, das Verwaltungsgericht Berlin sowie die Staats- und Amtsanwaltschaft. Laut Angaben der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) umfasst die Immobilie etwa 29.700 Quadratmeter Nettoraumfläche, erstreckt sich über sieben Obergeschosse und bietet rund 950 Arbeitsplätze. Darüber hinaus sind Verhandlungssäle, eine Kantine sowie etwa 100 Tiefgaragenstellplätze vorhanden.

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Der bestehende Mietvertrag wäre voraussichtlich 2029 ausgelaufen. Die bisherige Eigentümergesellschaft, CA Immobilien Anlagen AG (CA Immo), hatte das Gebäude zuletzt für rund fünf Millionen Euro Mietzahlungen pro Jahr an das Land Berlin vermietet. „Mit dem Ankauf der Kirchstraße 6,7,12 sichern wir langfristig die Planungssicherheit für die Berliner Justiz“, sagt die BIM-Geschäftsführerin Birgit Möhring und betont, dass Landesmittel künftig nicht mehr an externe Vermieter fließen, sondern in den dauerhaften Erhalt der Immobilie investiert werden können.

Gebäude in der Kirchstraße dient der Verknüpfung der Berliner Justizinfrastruktur

Zugleich bietet die Lage des Gebäudes mit einer guten ÖPNV-Anbindung und der Nähe zu weiteren Justizstandorten, etwa in der Turmstraße mit dem Kriminalgericht und der Justizakademie, eine strategische Verknüpfung der Berliner Justizinfrastruktur. Damit ist der Standort nicht nur funktional, sondern auch organisatorisch relevant. Mit dem Erwerb sichert das Land Berlin den wichtigen Justizstandort in Moabit langfristig.

Quellen: BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), rbb, nd.Genossenschaft eG

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One Comment

  1. Böhme 11. Dezember 2025 at 22:50 - Reply

    Die Gebäude sind 1994 fertigestellt worden. Ich vermute mal, dass jenseits von 2029 die großen Sanierungsarbeiten anstehen, die dem bisherigen Eigentümer erspart bleiben und stattdessen der Steuerzahler tragen wird. Eine „weise“ Entscheidung des Berliner Senats!

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