Thalia plant einen neuen Flagship-Store an der Berliner Tauentzienstraße. Der Buchhändler besetzt eine der zentralsten Lagen der City West und möchte mit einem modernen Storekonzept sowohl den stationären Handel stärken als auch neue Treffpunkte für die Stadtgesellschaft schaffen. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2026 vorgesehen.
Tauentzienstraße in Berlin mit Blick auf die Gedächtniskirche

An der Tauentzienstraße 13 entsteht ein 1.800 Quadratmeter großer Flagship-Store, der Handel, Gastronomie und Eventflächen vereinen will. Vom ersten Obergeschoss soll ein direkter Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche möglich sein. / © Foto: Wikimedia Commons, Fridolin freudenfett, CC BY-SA 4.0

© Foto Titelbild: Wikimedia Commons, Bodo Kubrak, CC0

 

ANZEIGE

Thalia plant die Eröffnung eines neuen Flagship-Stores in der Tauentzienstraße 13, direkt am Übergang zum Kurfürstendamm und unweit der Gedächtniskirche. Das Buchhandelsunternehmen übernimmt die Fläche nach Angaben von Lührmann bis Ende des Jahres. Der Standort erstreckt sich über 1.800 Quadratmeter, verteilt auf das Untergeschoss als Lager sowie Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss für den Verkauf. Vormieter waren unter anderem Victorinox und die Hypo Vereinsbank.

Tauentzienstraße: Thalia eröffnet Flagship-Store mit Blick auf die Gedächtniskirche

Das neue Haus soll das gesamte Buchsortiment von Thalia abbilden und legt einen verstärkten Fokus auf Kinderliteratur. Eine Besonderheit wird das „Buch & Bohne“-Café im ersten Obergeschoss, das rund 50 Sitzplätze bieten soll und einen Blick auf die Gedächtniskirche freigibt.

Auf der zweiten Ebene ist eine zentrale Eventfläche vorgesehen, auf der Lesungen, Podiumsdiskussionen und thematische Veranstaltungen stattfinden sollen. Für den Betrieb sind rund 30 Mitarbeitende vorgesehen, darunter sechs Auszubildende.

ANZEIGE

Entwicklungen an der Tauentzienstraße: KaDeWe-Nachbarn werden Multi-Use-Objekt

Die Eröffnung des neuen Flagship-Stores an der Tauentzienstraße 13 fügt sich dabei in die laufenden Veränderungen der Straße ein, bei denen ehemalige Einzelhandelsflächen zunehmend vielseitiger genutzt werden und neue Angebote für Besucherinnen und Besucher entstehen.

So plant auch der Projektentwickler Midstad an den Hausnummern 19–20 ein gemischt genutztes Gebäudeensemble, das Handel, Büros, Gastronomie und Kulturangebote verbinden soll. Das Projekt wird von vier international renommierten Architekturbüros begleitet und soll die bestehende Lücke zwischen den Gebäuden städtebaulich schließen.

Quellen: Lürhmann, deal-magazin, Börsenblatt

ANZEIGE

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.