Mit dem Wohnquartier „Mein Beelitz“ soll auf einem ehemaligen Industriegelände ein familienfreundliches Zuhause im Grünen entstehen. Neben neuen Doppelhaushälften prägt nun auch die fertiggestellte Quartiersstraße den Charakter der Siedlung.

Bei einem Rundgang im Neubauquartier „Mein Beelitz“ waren der stellvertretende Bürgermeister von Beelitz, Torsten Zado, Projektverantwortlicher Rolf Lechner sowie Frank Michael Wahlen, Geschäftsführer der First Home Wohnbau GmbH, anwesend. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT
Die Bauarbeiten im Wohnquartier „Mein Beelitz“ schreiten schneller voran als zunächst erwartet. Das zeigte sich bei einem Rundgang mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Beelitz, Torsten Zado, dem Projektverantwortlichen Rolf Lechner sowie dem Geschäftsführer der First Home Wohnbau GmbH, Frank Michael Wahlen.
Mit der Eröffnung der neuen Quartiersstraße ist ein weiterer Meilenstein im Projekt erreicht. Parallel dazu laufen die Maßnahmen am zweiten Bauabschnitt mit weiteren 18 Doppelhaushälften bereits auf Hochtouren. Die Grundrisse der ersten Gebäude sind deutlich erkennbar.
Wohnquartier in Beelitz wächst: Neue Quartiersstraße „Am Stellwerk“ ist eröffnet
Besonders freuen sich die ersten Bewohner des Quartiers sowie die Projektverantwortlichen über die neue Quartiersstraße „Am Stellwerk“, die nun fertiggestellt wurde. Bis auf einzelne Verkehrsschilder ist die Straße komplett. Auf der Höhe der Doppelhaushälften des zweiten Bauabschnitts wird die Straße durch Poller abgegrenzt, sodass hier eine Sackgasse entsteht. Das hat zum Ziel, dass die Siedlung keine Durchfahrtsstraße wird und insgesamt ruhiger bleibt. Über diese Sackgasse gelangt man weiterhin fußläufig oder mit dem Rad zu dem Beelitzer Bahnhof.
Hintergrund der Straßensperrung sei auch die Lage am Bahnübergang, wie der stellvertretende Bürgermeister Torsten Zado erklärte. Ein hohes Verkehrsaufkommen am Bahnübergang würde ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen. Darüber hinaus sind im Quartier zwei Privatstraßen als Einbahnstraße angelegt worden, die den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern vorbehalten bleiben. Damit soll ein familienfreundliches sowie verkehrsberuhigtes Umfeld geschaffen werden.
Bauarbeiten des zweiten Bauabschnitts von „Mein Beelitz“ sind deutlich zu erkennen
Obwohl erst vor einem Monat mit dem Bau des zweiten Abschnitts begonnen wurde, sind bereits deutliche Fortschritte zu erkennen. Der Grundriss der 18 Doppelhaushälften ist bereits fast fertiggestellt. Bis Juli 2026 sollen die ersten verkauften Häuser bezugsfertig sein. Die neuen Doppelhaushälften werden nach dem Effizienzhaus-55-Standard gebaut. Verantwortlich dafür ist die BRALE Bau GmbH, die von der First Home Wohnbau GmbH beauftragt wurde.
Um den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden, entstehen im zweiten Bauabschnitt drei verschiedene Haustypen. Diese verfügen über vier bis fünf Zimmer mit einer Wohnfläche zwischen 120 und 140 Quadratmetern. Der erste Bauabschnitt mit 16 Doppelhaushälften ist weitgehend abgeschlossen. Von diesen seien bereits elf verkauft, wie Rolf Lechner bestätigte. Die restlichen Häuser sollen noch bis Ende des Jahres verkauft werden.
Wohnen im Berliner Umland: „Mein Beelitz“ will mit attraktiver Infrastruktur und grüner Umgebung überzeugen
Viele Familien aus dem städtischen Raum ziehe es in das neue Quartier, wie Projektverantwortlicher Rolf Lechner betonte. Die meisten kommen aus Berlin, aber eben auch aus Potsdam und dem brandenburgischen Umland. Dafür spreche die attraktive Lage von „Mein Beelitz“. Die Neubausiedlung liegt im Grünen, umgeben von einem Landschaftsschutzgebiet, und bietet damit Natur direkt vor der eigenen Haustür. Der Bahnhof Beelitz-Stadt ist fußläufig in wenigen Minuten erreichbar und von dort bestehen direkte Verbindungen nach Potsdam, Berlin und zum Flughafen BER.
Attraktiv sei auch die Infrastruktur in Beelitz. Supermärkte, Banken, Apotheken, Arztpraxen, Kitas und Schulen befinden sich in unmittelbarer Nähe. Im Sommer lädt das benachbarte Naturfreibad die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers zu erholsamen Ausflügen ein. Das Beelitzer Freibad wurde erst im vergangenen Jahr neu saniert.
„Mein Beelitz“: Vom Agrochemischen Zentrum zum grünen Wohnquartier
Während sich heute zahlreiche Anwohner über neuen Wohnraum freuen können, wurde das 3,4 Hektar große Areal früher für industrielle Zwecke genutzt. Der stellvertretende Bürgermeister Torsten Zado erklärte, dass es sich vorher um eine Industriebrache gehandelt habe. Mit einem agrarchemischen Zentrum und einer Geschichte, die nicht besonders rühmlich gewesen ist. Zwischenzeitig sei dort also auch ein „städtebaulicher Schandfleck“ beseitigt worden. Insofern sei man sehr dankbar gewesen, dass sich jemand gefunden habe, der sich diesem Projekt angenommen habe.
So schlägt „Mein Beelitz“ ein neues Kapitel in der Geschichte des Areals auf – von einem Standort der Industrie hin zu einem modernen, familienfreundlichen Wohnquartier.
Quellen: immobilien-experten-ag, First Home Wohnbau GmbH
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.







