In Berlin-Mitte beginnen neue Bauarbeiten an der U-Bahnlinie U6. Dafür wird ein Abschnitt der Chausseestraße vollständig gesperrt. Die Einschränkungen sollen mehrere Jahre andauern und betreffen sowohl den Auto- als auch den Radverkehr.
© Fotos: depositphotos.com / ENTWICKLUNGSSTADT
In Berlin-Mitte haben am Donnerstag, dem 5. März, neue Bauarbeiten an der U-Bahnlinie U6 begonnen. Hintergrund ist ein weiterer Bauabschnitt der Tunnelsanierung, der nun umgesetzt wird. Mit dem Start der Arbeiten gehen deutliche Einschränkungen für den Verkehr einher.
Betroffen ist die Chausseestraße, eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im Bezirk. Nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale Berlin wird die Straße in Fahrtrichtung Müllerstraße zwischen Zinnowitzer Straße und Habersaathstraße vollständig gesperrt. Die Sperrung gilt sowohl für den motorisierten Verkehr als auch für den Radverkehr.
Verkehrliche Auswirkungen im Bereich der Baustelle: Umleitungen und längere Fahrzeiten
Neben der Chausseestraße ist auch die Habersaathstraße im unmittelbaren Baustellenbereich nicht mehr befahrbar. Verkehrsteilnehmende müssen deshalb mit Veränderungen im Verkehrsablauf rechnen.
Laut Verkehrsinformationszentrale sind weiträumige Umleitungen vorgesehen. Gleichzeitig kann es zu längeren Fahrzeiten kommen. Auch zeitweise Staus gelten in dem Bereich als möglich, da eine viel genutzte Verbindung im Berliner Straßennetz für mehrere Jahre wegfällt.
Empfehlungen für den Verkehr in Mitte: BVG und Bezirk raten zu Ausweichrouten
Angesichts der umfangreichen Bauarbeiten empfehlen die Berliner Verkehrsbetriebe und der Bezirk, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren. Insbesondere während der Bauphase könnten alternative Routen sinnvoll sein, um Verzögerungen zu vermeiden.
Darüber hinaus raten die Verantwortlichen dazu, verstärkt auf den öffentlichen Nahverkehr auszuweichen. Neben Buslinien stehen in der Umgebung auch Verbindungen der S-Bahn zur Verfügung. Die Bauarbeiten und die damit verbundene Sperrung sollen nach derzeitigen Planungen bis voraussichtlich 2028 andauern.
Quellen: Berliner Morgenpost
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.
Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag
4 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar Antwort abbrechen
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.



Mehrjährige Sperrung? Ernsthaft?! In Berlin wird gefühlt jede zweite Hauptstraße zur Dauerbaustelle. Als Autofahrer hat man in Mitte echt bald keine Chance mehr, ohne Nervenzusammenbruch durchzukommen. Chaos vorprogrammiert.
Wer mehrjährige Staus vermeiden möchte, hat jetzt die Chance, auf ÖPNV und Rad umzusteigen. Das entlastet auch diejenigen Autofahrenden, die auf ihr Fahrzeug wirklich angewiesen sind (Handwerk, Rettung, Pflege..)
Und wenn die Chausseestraße blockiert ist, kann man wieder über eine menschenfreundliche Friedrichstraße nachdenken. ;-)
Warum wurde dieses kleine Teilstück von 200 m eigentlich ausgelassen, als vor einigen Jahren die Tunneldecken nördlich und südlich davon saniert wurden? Damals gab es ja schon mehrjährige Einschränkungen, da hätte man diesen Bereich doch direkt mit sanieren können.
Für die Anwohner*innen der Chuasseestr und des Habersaath/ Schwartzkopffstr Kiez unzumutbar. Wir haben bereits jahrelange Sperrungen ertragen müssen.
Was läuft schief in unserem Strassenbau Amt, dass überall dysfunktional langsam gebaut wird? Überall Baustellen an denen nicht gearbeitet wird.
Das geht doch effizienter???!