Die S-Bahn Rhein-Main modernisiert ihre 98 Fahrzeuge der Baureihe ET430. Bis Sommer 2029 sollen alle Züge umgebaut sein und unter anderem mehr Sitz- und Stellplätze, neue Monitore und Steckdosen erhalten.

Fahrradstellplätze im neu gestalteten Innenraum eines modernisierten ET430 der S-Bahn Rhein-Main.

Im modernisierten Innenraum der S-Bahn Rhein-Main gibt es getrennte Bereiche für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen. Für Fahrräder stehen unter anderem sechs feste Abstellplätze zur Verfügung. / © Foto: RMV/Sven Moschitz

© Titelbild: RMV/Sven Moschitz

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Wer künftig in der S-Bahn Rhein-Main unterwegs ist, soll mehr Platz und eine veränderte Innenausstattung vorfinden. Die Deutsche Bahn und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) haben am Montag am Frankfurter Hauptbahnhof den ersten modernisierten Zug der Baureihe ET430 vorgestellt. Insgesamt 98 Fahrzeuge sollen in den kommenden Jahren überarbeitet werden.

Im Mittelpunkt stehen dabei Änderungen, die im Alltag der Fahrgäste spürbar sein sollen. Die Innenräume werden neu aufgeteilt, die Einstiegsbereiche umgebaut und die Fahrgastinformation erweitert. Auch von außen bekommen die Züge ein neues Erscheinungsbild.

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S-Bahn Rhein-Main im neuen Look: Mehr Platz durch neue Sitzanordnung

Eine der auffälligsten Änderungen betrifft die Aufteilung des Innenraums. Die 1. Klasse fällt künftig weg. Gleichzeitig wird das Sitzkonzept angepasst, sodass mehr Fahrgäste in einem Zug Platz finden. Die Kapazität steigt nach Angaben von DB und RMV um 15 Prozent auf 559 Personen pro Fahrzeug.

Auch die Mehrzweckbereiche werden neu geordnet. Bereiche für Rollstühle und Kinderwagen werden von den Fahrradflächen getrennt. Für Fahrräder gibt es pro Zugeinheit zwei Bereiche. Einer davon verfügt über sechs Stellplätze, an denen die Räder fest fixiert werden können.

Die Einstiegsbereiche werden ebenfalls verändert. Sie sind künftig trichterförmig gestaltet und sollen dadurch einen schnelleren Ein- und Ausstieg ermöglichen. Das soll auch dazu beitragen, dass die Züge an den Stationen weniger lange halten.

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Größere Displays und Steckdosen: Das erwartet Fahrgäste künftig

Neu sind außerdem größere Monitore im Innenraum. Sie sollen unter anderem den Fahrtverlauf anzeigen und Informationen für den Ausstieg liefern. Damit sollen sich Fahrgäste während der Fahrt leichter orientieren können. Auch Steckdosen gehören künftig zur Ausstattung. Insgesamt 34 Anschlüsse stehen pro Fahrzeug zur Verfügung. Damit können Fahrgäste beispielsweise während einer längeren Fahrt ihre mobilen Geräte laden.

Von außen sind die modernisierten Züge ebenfalls gut zu erkennen. Das bisherige Erscheinungsbild wird durch eine Kombination aus S-Bahn-Grün und RMV-Blau ersetzt.

Im Herbst soll der erste umgebaute ET430 in den regulären Fahrgastbetrieb gehen. Danach wird die Serie fortgesetzt. Bis Sommer 2029 sollen alle 98 Fahrzeuge modernisiert sein. Die ersten neuen Züge sollen auf den Linien S1, S4, S8 und S9 eingesetzt werden.

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Frankfurt Hauptbahnhof

Quellen: Deutsche Bahn

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