Das Südtor des Berliner Olympiastadions wird erweitert, um Besucherströme bei Großveranstaltungen besser zu lenken. Neue Einlasssysteme und zusätzliche Bewegungsflächen sollen den Zugang künftig schneller, sicherer und geordneter machen. Anlass für die Maßnahmen sind die chaotischen Szenen beim DFB-Pokalfinale im vergangenen Sommer. Die ersten neuen Drehkreuze wurden mittlerweile installiert.

Derzeit im Bau: Neue Drehkreuze entstehen am Südtor des Olympiastadions, um die Kapazitäten vor allem bei großem Publikumsandrang zu erhöhen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Am Berliner Olympiastadion wird derzeit der südliche Haupteingang baulich erweitert. Ziel ist es, Besucherströme bei Großveranstaltungen besser zu steuern, Engpässe zu vermeiden und den Einlass gleichmäßiger zu organisieren. Das Südtor ist bislang deutlich kleiner dimensioniert als der Haupteingang am Osttor und wird daher seltener genutzt.

Auslöser der Planungen waren chaotische Szenen beim vergangenen DFB-Pokalfinale, als Fans von Arminia Bielefeld stundenlang vor dem Stadion warten mussten. Dabei kam es zu gefährlichen Situationen, die nach Einschätzung von Polizei und Experten auch in einer Massenpanik hätten enden können.

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Südtor am Olympiastadion: Vergrößerung der Flächen, zusätzliche Einlasstore

Geplant ist nun, die Fläche vor dem Südtor zu vergrößern und baulich anzupassen. Ein angrenzender Parkplatz soll entfallen, um mehr Bewegungsraum zu schaffen. Zudem sind zusätzliche Drehkreuze vorgesehen, die mehr parallele Einlasskanäle ermöglichen und Sicherheitskontrollen beschleunigen.

Wer das Südtor derzeit besucht, kann die neuen Drehkreuze bereits sehen. Derzeit laufen bereits die letzten Arbeiten an den neuen Einlasstoren, die zusätzliche Kapazitäten am S-Bahnhof Olympiastadion schaffen sollen, auch für andere Großveranstaltungen wie Konzerte, das Leichtathletik-Fest ISTAF oder weitere NFL-Gastspiele.

Ziel der Maßnahmen ist es, das Berliner Olympiastadion langfristig als Austragungsort des DFB-Pokalfinales zu sichern. Dieses Ziel wurde vorerst erreicht, denn der Vertrag zwischen dem DFB und dem Land Berlin wurde kürzlich um weitere fünf Jahre verlängert.

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Quellen: Sport Bild, Olympiastadion Berlin GmbH

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One Comment

  1. Böhme 15. März 2026 at 09:35 - Reply

    Die neuen Eingangstore sind hässlich und korrespondieren nicht mit der Sandsteinarchitektur der gesamten Anlage! Weshalb ist die Berliner Bauverwaltung nur so bedingungslos schlecht?!?

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