In Berlin-Marzahn entsteht an der Hohensaatener Straße ein Wohnquartier mit 375 Wohnungen, Gewerbeflächen und Grünanlagen. Die Gebäude erreichen unterschiedliche Höhen und reichen bis zu 17 Geschosse.

Beim Hochhaus-Projekt in der Hohensaatener Straße in Marzahn sollen 375 Wohnungen entstehen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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An der Hohensaatener Straße 18 in Marzahn entsteht in den kommenden Jahren ein umfangreicher Neubau mit 375 Wohnungen. Das Projekt soll bis 2028 fertiggestellt werden. Der Baustart ist für 2026 vorgesehen. Auf dem bisher teilweise gewerblich genutzten Grundstück im Bezirk Marzahn-Hellersdorf wird ein neues Quartier mit Wohnraum, Einzelhandel und Aufenthaltsflächen gebaut.
Derzeit liegt das Gelände brach. Ein Bauzaun umschließt die Fläche, erste Erdarbeiten sind erkennbar. Bagger bereiten den Baugrund vor.
Der Neubau umfasst drei Gebäudeteile in U-Form. Die Gebäude erreichen unterschiedliche Höhen und reichen bis zu 17 Geschosse. Im Erdgeschoss sind Gewerbeflächen geplant. Darüber liegen die Wohnungen. Die Anlage schließt einen begrünten Innenhof ein, der ausschließlich den Bewohnern zur Verfügung steht.
Hochhaus in Marzahn: Geförderte Wohnungen in Hohensaatener Straße 18
Ein Großteil der Wohnungen entsteht im geförderten Segment. Rund 80 Prozent der Einheiten unterliegen einer Mietpreis- und Belegungsbindung. Die Wohnungen richten sich an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein in verschiedenen Einkommensstufen, darunter auch Angebote für mittlere Einkommen.
Die Wohnungsgrößen reichen von etwa 30 bis über 90 Quadratmetern. Geplant sind Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. Die Nettokaltmieten starten je nach Fördermodell bei rund 256 Euro monatlich. Die Gesamtmieten beginnen bei etwa 432 Euro. Für Wohnungen mit erweiterten Einkommensgrenzen liegen die Einstiegsmieten entsprechend höher.
Das Bauvorhaben schließt eine bestehende Baulücke in Marzahn-Nord. Der Standort liegt in einem gewachsenen Wohngebiet mit bestehender Infrastruktur. In der Umgebung befinden sich Schulen, Kitas sowie Einkaufsmöglichkeiten. Auch der öffentliche Nahverkehr ist gut erreichbar.

Blick über das zukünftige Wohnquartier in Marzahn: Hier entsteht bis 2028 eine neue Wohnanlage an der Hohensaatener Straße. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Hochhaus-Bau in Marzahn setzt auf Fertigteile
Gleichzeitig verändert der Neubau das direkte Umfeld. Während der Bauphase müssen Anwohner mit Lärm, Baustellenverkehr und Einschränkungen rechnen. Der Bauherr setzt laut Projektangaben verstärkt auf Fertigteile, um die Bauzeit zu verkürzen und die Belastung zu reduzieren.
Auch die bisherige Ladenpassage wird durch den Neubau ersetzt. Das Erdgeschoss bleibt jedoch vollständig gewerblich genutzt. So entsteht weiterhin ein Angebot für den täglichen Bedarf.
Während der Bauzeit bleiben wichtige Nahversorger im Umfeld erhalten. Einige Geschäfte ziehen vorübergehend in Ersatzbauten in der Nähe um. Auch die Versorgung mit Kita- und Schulplätzen wurde im Vorfeld abgestimmt. Die zuständigen Stellen gehen davon aus, dass ausreichend Kapazitäten vorhanden sind.
Grün- und Spielflächen entstehen rund um neues Hochhaus in Marzahn
Für das Projekt sind 60 PKW-Stellplätze vorgesehen, darunter auch barrierefreie Plätze. Zusätzlich entstehen 766 Fahrradstellplätze. Die endgültige Organisation des ruhenden Verkehrs befindet sich noch in Abstimmung mit dem Bezirksamt.
Neben den Gebäuden entstehen neue Grün- und Spielflächen. Diese sollen sowohl den Bewohnern als auch der Nachbarschaft zugutekommen. Das Projekt versteht sich als Beitrag zur Nachverdichtung in Marzahn. Ziel ist es, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, ohne neue Flächen am Stadtrand zu erschließen.
Hohensaatener Straße (Marzahn)
Quelle: Gewobag
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4 Kommentare
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Jede Menge Wohnungen, dass ist natürlich gut.
Leider herrscht schon jetzt ein akuter Parkplatzmangel im Wohngebiet. Ein Ausweichen etwas außerhalb des kleinen Wohngebietes ist auch nicht möglich, da an allen Seite keinerlei Parkmöglichkeiten vorhanden sind.
Aber das interessiert den Bauträger natürlich nicht. Parkplätze bringen ja kein Geld.
Leider nicht für Bundesbürger. Überall wo man sich bewirbt. Nein nehmen wir nicht weil bürgergeld Bezieher oder Grundsicherung Bezieher aufgrund keinen Fall
Wir hatten Unterschriften gegen der Höhe der Neubauten gesammelt aber das wird ja nicht anerkannt . Außerdem sind das zu wenig Parkplätze für solch ein Projekt
Wie hoch wir das Hochhaus überhaupt. Kann ich aus dem Artikel nicht rauslesen..