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In Marzahn-Hellersdorf steht der Erweiterungsbau der Alice Salomon Hochschule kurz vor der Fertigstellung. Der neue Gebäudekomplex verbindet moderne Lernräume mit nachhaltiger Architektur und stärkt die Hochschullandschaft im Osten Berlins.

Schon aus der Ferne wird der charakteristisch geschwungene Hochhausturm sichtbar, der dem Neubau eine markante Silhouette verleiht. Mit insgesamt zehn Geschossen ragt er 39 Meter in die Höhe und ergänzt den Campus um dringend benötigte Nutzfläche für Forschung, Lehre und Verwaltung.  / © Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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In direkter Nachbarschaft zum Hauptgebäude der Alice Salomon Hochschule Berlin entsteht derzeit ein neuer Hochschulbau, der sich mittlerweile weitgehend im Endzustand zeigt. Von außen ist der Erweiterungsbau bereits vollständig erkennbar. Die Fassade ist geschlossen, die Struktur wirkt klar gegliedert, und das Gebäude prägt mit seinem zehngeschossigen Turm deutlich das Bild am Kokoschkaplatz.

Der Neubau besteht aus einem niedrigeren Sockelgebäude mit fünf Geschossen, aus dem sich ein elegant geschwungener Hochhausanteil mit weiteren fünf Etagen erhebt. Die Gesamthöhe beträgt 39 Meter. Diese architektonische Kombination verleiht dem neuen Campusbereich ein markantes Erscheinungsbild. Die äußere Gestaltung greift mit ihrer Ziegelfassade und der regelmäßigen Fensterstruktur gestalterische Elemente historischer Berliner Gewerbebauten auf.

Vielseitige Nutzung für den Hochschulneubau geplant: Moderne Studienbedingungen für bis zu 1.700 Studierende

Das Gebäude schafft dringend benötigten Raum für Lehre, Forschung und Hochschulverwaltung. Geplant sind unter anderem Seminarräume, Skills-Labs, Bewegungs- und Therapieräume, ein Kinderbereich sowie Büros. Im obersten Geschoss entsteht ein Seminarraum mit Theaterfunktion, der über eine besondere Lage und Ausblick verfügt. Eine Mensa mit Produktionsküche im Erdgeschoss wird künftig die Versorgung auf dem Campus sicherstellen.

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Die Hochschule reagiert damit auf das starke Wachstum der letzten Jahre. In Zukunft soll das neue Gebäude Platz für bis zu 1.700 Studierende sowie etwa 100 Lehr-, Verwaltungs- und Forschungskräfte bieten. Die Rektorin Prof. Dr. Bettina Völter erklärte, dass das Projekt aus einem breit angelegten Beteiligungsprozess hervorgegangen sei. Lehrende, Studierende und Mitarbeitende hätten die Planung mit Ideen und Konzepten begleitet und so eine Hochschule mitentwickelt, die auf aktuelle Bedürfnisse eingeht.

Funktionalität trifft Nachhaltigkeit: Neubau der Alice Salomon Hochschule folgt ökologischen Standards

Auch im Inneren wurde der Bau auf Übersichtlichkeit und Nutzerfreundlichkeit ausgelegt. Eine einfache Erschließungsstruktur ermöglicht eine klare Orientierung, während zahlreiche Kommunikationsbereiche als Orte des Austauschs und selbstorganisierten Lernens dienen. Neben funktionalen Aspekten wurde großer Wert auf Barrierefreiheit gelegt. Die Hochschule bezog unter anderem die studentische Schwerbehindertenvertretung in die Planung ein.

Darüber hinaus erfüllt das Gebäude moderne energetische Anforderungen. Das Energiekonzept sieht einen ressourcenschonenden Betrieb vor. Auf Teilen des Dachs ist die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen, die künftig zur Eigenversorgung beitragen soll. Die Außenbereiche umfassen unter anderem einen begrünten Dachgarten, einen Baumhainhof und Pausenflächen, die den Campus städtebaulich ergänzen.

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Abschluss des Neubaus für Sommer 2025 vorgesehen: Bildungsstandort im Bezirk wächst weiter

Das Bauvorhaben ist Teil eines umfassenden Entwicklungskonzepts der Alice Salomon Hochschule und besteht aus drei gleichzeitig realisierten Bauabschnitten. Ursprünglich war die Fertigstellung für das dritte Quartal 2024 geplant. Aufgrund projektinterner Verzögerungen verschiebt sich der Abschluss jedoch auf den Sommer 2025. Die Hochschule geht nun davon aus, dass das Gebäude rechtzeitig zum Start des Wintersemesters vollständig nutzbar sein wird.

Mit dem nahezu abgeschlossenen Neubau stärkt die Alice Salomon Hochschule langfristig ihre räumlichen Kapazitäten. Gleichzeitig erweitert sie ihr Angebot für Lehre, Forschung und Verwaltung deutlich. Das neue Gebäude bildet damit einen wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung des Campus und unterstreicht die Bedeutung des Standorts Marzahn-Hellersdorf für die Berliner Hochschullandschaft.

Die Fassade des Neubaus besteht aus Klinker und wird durch regelmäßig angeordnete, großformatige Fenster gegliedert.

Der Erweiterungsbau der Alice Salomon Hochschule am Kokoschkaplatz zeigt sich von außen bereits vollständig fertiggestellt. Die klare Fassadengliederung mit großformatigen Fenstern orientiert sich gestalterisch an historischen Gewerbebauten. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Zu sehen ist ein Klinker Gebäude. Die abgerundete Form an den Gebäudekanten verleiht dem Baukörper eine weiche, moderne Ausstrahlung und betont die architektonische Dynamik.

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Quellen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, ASH Berlin

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