Seit Anfang 2024 wird der Gebäudekomplex der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin-Wilmersdorf umfassend modernisiert. Sichtbare Fortschritte bleiben bislang begrenzt, da sich die Arbeiten vor allem auf das Innere konzentrieren. Das langfristige Projekt soll bis 2033 abgeschlossen werden.

Seit Anfang 2024 wird der Gebäudekomplex der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin-Wilmersdorf grundlegend saniert, bis 2033 soll das Vorhaben noch andauern. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Foto Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Seit Anfang 2024 laufen die Bauarbeiten am Gebäudekomplex der Deutschen Rentenversicherung Bund rund um die Ruhrstraße. Der Standort erstreckt sich zwischen Fehrbelliner Platz und Konstanzer Straße und bildet gemeinsam mit dem Campus am Hohenzollerndamm das Zentrum der Einrichtung in Wilmersdorf.

Der Gebäudekomplex ist über mehr als 100 Jahre gewachsen und umfasst heute fünf Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von rund 130.000 Quadratmetern. Teile des Ensembles stehen unter Denkmalschutz, darunter das Stammhaus in der Ruhrstraße, dessen Grundstein im März 1921 gelegt wurde, sowie ein frühes Berliner Hochhaus mit Stahlskelett und Backsteinfassade aus dem Jahr 1929.

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Baufortschritt im ersten Bauabschnitt: Arbeiten konzentrieren sich derzeit vor allem auf den Innenausbau

Vor Ort sind bislang nur begrenzte Fortschritte sichtbar. Das liegt vor allem daran, dass sich die aktuellen Arbeiten auf den Innenbereich der Gebäude konzentrieren. Dort werden bestehende Strukturen zurückgebaut und für neue Nutzungen vorbereitet.

Gleichzeitig schreiten die Fassadenarbeiten nur langsam voran, und auch die Arbeiten am Empfangsbereich an der Konstanzer Straße sind noch nicht abgeschlossen. Der Schwerpunkt liegt derzeit klar auf der Umgestaltung im Inneren, wodurch sich der Baufortschritt von außen nur eingeschränkt nachvollziehen lässt.

Modernisierung des Gebäudekomplexes: Neue Arbeitswelten, energetische Verbesserungen und angepasste Fassaden

Baustelle Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin-Wilmersdorf

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Im Zuge der Sanierung werden die bisherigen Bürostrukturen grundlegend überarbeitet. Geplant sind neue Arbeitswelten, die sowohl gemeinschaftliches als auch konzentriertes Arbeiten ermöglichen sollen. Zudem wird die bestehende Fassade in Teilen zu einem modernen Eingangsbereich mit Angeboten für die Öffentlichkeit umgestaltet.

Darüber hinaus erhalten die nicht denkmalgeschützten Gebäude neue Fassaden, die sich an der historischen Architektur orientieren. Ergänzend dazu sind umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität vorgesehen, etwa durch die Neugestaltung und Begrünung der Innenhöfe.

Zeitplan des Großprojekts: Erster Bauabschnitt soll bis 2028 fertiggestellt ein 

Baustelle Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin-Wilmersdorf

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Die Modernisierung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Zunächst wird der nördliche Bereich entlang der Westfälischen Straße entkernt und saniert. In diesem ersten Abschnitt stehen unter anderem das Yorck-Haus sowie ein Verbindungsbau mit zusammen rund 33.000 Quadratmetern im Fokus. Die Fertigstellung dieses Abschnitts ist bis 2028 vorgesehen.

Im Anschluss folgt der südliche Teil des Areals zwischen Ruhrstraße und Konstanzer Straße mit etwa 100.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Insgesamt ist das Projekt bis 2033 angelegt. Parallel dazu spielen auch Nachhaltigkeitsaspekte eine zentrale Rolle.

So sollen unter anderem Photovoltaikanlagen auf den Dächern installiert und ein Regenwasserbewirtschaftungskonzept umgesetzt werden. Laut Angaben des Vorstands der Deutschen Rentenversicherung Bund werde eine Nachhaltigkeitszertifizierung in der Kategorie Silber angestrebt.

Baustelle Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin-Wilmersdorf

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Quellen: DRV Bund, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, RKW Architektur + Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH

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One Comment

  1. Marcel S. 26. März 2026 at 14:04 - Reply

    Finanziert von unserer Rentenversicherung. Ich finde es sowieso erstaunlich, wieviele riesige Bürokomplexe von der deutschen Rentenversicherung gerade auch in Berlin herumstehen. Würde man die Verwaltung der DRV mal endlich richtig digitalisieren und effizienter gestalten, könnte man wahrscheinlich die Hälfte dieser Bürokomplexe schließen und die Grundstücke an Investoren veräußern.

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