In Lichterfelde Süd soll mit dem Quartier „Neulichterfelde“ Wohnraum und Infrastruktur geschaffen werden. Bis Mitte der 2030er Jahre sollen hier 2.500 Wohnungen entstehen.

Das Luftbild zeigt das Bebauungsgebiet für das Quartier Neulichterfelde.

Das Quartier Neulichterfelde entsteht auf einem rund 97 Hektar großen Areal im Süden Berlins, davon sind etwa 36 Hektar für die Bebauung vorgesehen, während der Rest als Freifläche erhalten bleibt. / © Foto: degewo

© Titelbild / Visualisierung: Groth Gruppe

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Auf der Baustelle für das Quartier „Neulichterfelde“ in Lichterfelde Süd zeigt sich im Frühjahr 2026 ein erster Fortschritt. Große Teile der Fläche sind vorbereitet, erste Erschließungsarbeiten laufen sichtbar. Baufahrzeuge bewegen Erdreich, Wege werden angelegt und Leitungen vorbereitet. Das künftige Quartier „Neulichterfelde“ nimmt damit Fahrt auf. Aber wie geht es weiter?

  • Standort: Steglitz-Zehlendorf
  • Wohnungen: rund 2.500
  • Bauträger: degewo AG, Wöhr + Bauer GmbH, Groth Gruppe
  • Geförderte Wohnungen: mindestens 539 (degewo-Anteil)
  • Fertigstellung: bis Mitte 2030er Jahre

Das Baugebiet umfasst rund 36 Hektar innerhalb eines insgesamt etwa 97 Hektar großen Areals. Während auf der Baustelle gearbeitet wird, bleibt ein großer Teil der umliegenden Flächen unberührt. Diese sogenannten Lichterfelder Weidelandschaften sichern ökologische Ausgleichsflächen und prägen weiterhin das Umfeld.

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„Neulichterfelde“: Aufteilung der Wohnungen und Bauherren

Die Struktur des Neubaus in Lichterfelde Süd steht fest. Laut aktueller Auskunft der Senatsverwaltung teilen mehrere Akteure das Projekt unter sich auf. Das landeseigene Unternehmen degewo AG plant mehr als 1.000 Wohnungen. Ein erheblicher Teil davon wird gefördert und unterliegt festen Mietpreisbindungen.

Zusätzlich errichtet ein Gemeinschaftsunternehmen aus degewo und Wöhr + Bauer GmbH über 850 weitere Wohnungen. Diese Einheiten sind überwiegend freifinanziert. Die Groth Gruppe konzentriert sich auf rund 420 Reihenhäuser, die ebenfalls Teil des Gesamtprojekts sind.

Infrastruktur in Lichterfelde Süd: Schule, Kitas und Versorgung

Parallel zum Wohnungsbau entsteht die notwendige Infrastruktur. Das Land Berlin übernimmt den Bau einer Schule mit Sportanlagen. Diese Einrichtung soll das neue Quartier langfristig versorgen.

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Darüber hinaus planen die Projektbeteiligten mehrere Kindertagesstätten sowie Gewerbeflächen. Ein Quartierszentrum in der Nähe des S-Bahnhofs Lichterfelde Süd soll Nahversorgung, Dienstleistungen und medizinische Angebote bündeln. Die Instandsetzung des Denkmals der Reichsbahnbaracke als zukünftige Jugendfreizeiteinrichtung erfolgt durch das Joint Venture. Die Erschließung des gesamten Gebiets liegt bei degewo und Wöhr + Bauer.

Eine Visualisierung zeigt das Quartier "Neulichterfelde" in Lichterfelde Süd.

Im Quartier „Neulichterfelde“ in Lichterfelde Süd sollen bis Mitte der 2030er Jahre bis zu 2.500 neue Wohnungen entstehen. / © Visualisierung: Groth Gruppe

Zeitplan für „Neulichterfelde“: Fertigstellung Mitte der 2030er Jahre

Die Umsetzung des Neubaus in Lichterfelde Süd ist langfristig angelegt. Das Quartier „Neulichterfelde“ soll zwischen 2026 und Mitte der 2030er Jahre vollständig entstehen. Die Bauarbeiten werden daher in mehreren Abschnitten erfolgen.

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Der Neubau in Lichterfelde Süd zählt zu den größten Wohnungsprojekten der Stadt. In einem angespannten Markt schafft das Quartier „Neulichterfelde“ zusätzlichen Wohnraum in größerem Umfang. Besonders der Anteil geförderter Wohnungen spielt dabei eine zentrale Rolle.

Quartier Neulichterfelde (Lichterfelde Süd)

Quellen: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 25632, degewo, GROTH GRUPPE, WÖHR + BAUER

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