Der „FUHUB“ setzt neue Maßstäbe für nachhaltige Forschungslabore. DRIVEN erhält für das innovative Gebäude die höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und verbindet modernste Labortechnik mit ökologischer Bauweise.

Das FUHUB in Dahlem von außen

Im Mai 2025 wurde der „FUHUB“ in Berlin-Lichterfelde eröffnet. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Visualisierung Titelbild: Driven Investment GmbH

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Mit dem im Mai 2025 fertiggestellten „FUHUB“ ist in Berlin-Lichterfelde ein einzigartiges Büro- und Laborgebäude entstanden. Der Neubau, realisiert vom Projektentwickler DRIVEN, ist zurzeit der einzige Life-Science-Bau Deutschlands in Holzhybridbauweise.

Als Teil des wachsenden „FUBIC“-Innovationscampus soll er zum Standort für Life-Science- und technologieorientierte Unternehmen im Südwesten der Hauptstadt werden. Nun hat das Gebäude die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten – die höchste Auszeichnung für nachhaltiges Bauen in Deutschland.

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Lichterfelde: „FUHUB“ bietet neue Büro- und Laborflächen in FU-Nähe

Der „FUHUB“ ist speziell auf Unternehmen aus den Bereichen Life Science, Gesundheitswirtschaft, (Bio‑)Robotics und Informations- und Kommunikationstechnologien zugeschnitten. Seine Lage in direkter Nachbarschaft zur Freien Universität Berlin machen den Neubau für diese Unternehmen besonders attraktiv.

Entworfen wurde der „FUHUB“ vom Architekturbüro Bollinger + Fehlig Architekten. Die Konstruktion in Holzhybridbauweise ermöglicht einen deutlich geringeren CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu herkömmlichen Baustoffen. Im viergeschossigen Nordflügel befinden sich Labore und Büros, im dreigeschossigen Südflügel ausschließlich Büroflächen. Zwischen den beiden Gebäudeteilen liegt eine zweigeschossige Halle mit Empfangs- und Kommunikationsbereich.

Das Gebäude verfügt über rund 6.600 Quadratmeter Nutzfläche und bietet flexible Flächen zwischen 262 und 1.945 Quadratmetern. Neben Zellbüros und Laboren der Sicherheitsstufen S1 und S2 gibt es Co-Working-Flächen, Konferenzräume und gemeinschaftlich nutzbare Aufenthaltsbereiche.

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Höchste Auszeichnung: DGNB honoriert nachhaltiges Laborgebäude mit Platin

Die DGNB honorierte neben der Holzhybridbauweise auch die begrünten Dächer und das Regenwassermanagement des Gebäudes. Das Regenwasser wird gesammelt und zur Bewässerung der Außenanlagen genutzt, wodurch die Wasserbilanz optimiert wird.

Zudem lobte die DGNB das ganzheitliche Energiekonzept, das eine nahezu CO₂-neutrale Versorgung ermöglicht. Der Strom stammt ausschließlich aus erneuerbaren Quellen, ergänzt durch Photovoltaik, Luft-Wärmepumpen und erdsondenbasierte Wärmespeicher. Auch die Mobilitäts- und Gemeinschaftskonzepte wurden bei der Vergabe der Platin-Zertifizierung hervorgehoben. Darunter waren E-Ladesäulen für Fahrräder und gemeinschaftliche Grünflächen.

„FUHUB“: Viele Flächen sind bereits langfristig vermietet

Laut DRIVEN sind bereits 2.670 Quadratmeter der Gesamtfläche langfristig an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vermietet, konkret für Labore des Umweltbundesamtes. Die FU Berlin hat für ihr „Scale Up Lab“ ebenfalls 830 Quadratmeter im „FUHUB“ angemietet. Und laut der Immobilienplattform Konii sind weitere Flächen an das Zuse Institut Berlin sowie an den Projektentwickler UNDKRAUSS vermietet. Letzterer will an diesem Standort an innovativen Technologien für die Baubranche forschen.

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Mit der DGNB-Platin-Zertifizierung setzt der „FUHUB“ in Berlin-Lichterfelde Maßstäbe für nachhaltige Architektur im Forschungsbereich. Bereits jetzt gilt er als Leuchtturmprojekt für eine neue Generation von Laborgebäuden.

Quellen: Driven Investment GmbH, kon-ii GmbH, DGNB GmbH, Bollinger + Fehlig Architekten, Gazette Verbrauchermagazin GmbH

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