Die KULTSchule in der Sewanstraße 43 in Lichtenberg wird weiter instandgesetzt. Nach Bauteil A folgen Bauteile B und C, neue Freianlagen, ein Anbau und eine Aufstockung.

An der Fassade der Kultschule Lichtenberg ist ein großes Wandbild mit Sonne, Raketen, Flugmotiven und historischen Bildflächen zu sehen.

Das Wandbild an der Kultschule in der Sewanstraße 43 erinnert an die Geschichte des früheren Schulstandorts. / © Foto: Simone Faust und Mathias Adler

© Titelbild: Simone Faust und Mathias Adler

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Die KULTSchule in der Sewanstraße 43 gehört zu den Orten in Lichtenberg, die ihre Funktion mehrfach verändert haben. Aus einem Schulbau der 1960er Jahre entstand ein Standort für Kita, Jugend, Kultur, Beratung und Nachbarschaft. Nun erreicht die Grundinstandsetzung den nächsten großen Abschnitt.

  • Bezirk: Lichtenberg
  • Adresse: Sewanstraße 43
  • Baubeginn Bauteile B+C: Juli 2026 geplant
  • Fertigstellung Gesamtprojekt: Ende 2028 / Anfang 2029 geplant
  • Gesamtkosten: ca. 15,6 Millionen Euro

Der Standort hat eine lange Vorgeschichte. Die Anlage entstand zwischen 1962 und 1964 im damaligen Hans-Loch-Viertel. Sie folgte dem DDR-Schulbautyp SVB und bestand ursprünglich aus fünf Bauteilen. Seit den 2000er Jahren nutzt Lichtenberg den früheren Schulstandort nicht mehr nur schulisch, sondern deutlich breiter. Heute gehören Kita, Kinderchor, Jugendclub, Vereine, Beratungsangebote, Veranstaltungen und eine ehrenamtliche Fahrradwerkstatt zum Nutzungsspektrum.

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Das Treppenhaus der Kultschule in der Sewanstraße 43 zeigt moderne Beleuchtung, große Fenster, Fliesenboden und sanierte Verkehrsflächen.

Die Grundinstandsetzung der Kultschule umfasst auch Innenbereiche und technische Gebäudeinfrastruktur. / © Foto: Simone Faust und Mathias Adler

Kultschule Lichtenberg: Vom DDR-Schulbau zum sozialen Standort

Mit der laufenden Grundinstandsetzung ordnet der Bezirk diese Nutzungen neu. Das Konzept sieht klare Bereiche für Kita und Jugendfreizeiteinrichtung vor. Beide erhalten eigene Zugänge und separate Außenflächen. Wichtig bleibt dabei der laufende Betrieb. Die Kita blieb während der Bauarbeiten durchgehend geöffnet. Das macht die Sanierung komplexer, hält den Standort aber für Familien im Quartier nutzbar.

Mit der Fertigstellung von Bauteil A ist nun ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der Gebäudeteil umfasst rund 4.200 Quadratmeter Fläche einschließlich Kellergeschoss und wurde in zwei Bauabschnitten saniert. Während A1 die Kita umfasste, betrifft A2 die eigentliche KULTSchule. Für beide Bauabschnitte zusammen veranschlagt der Bezirk rund 6,9 Millionen Euro.

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Der Spielplatz der Kultschule in Lichtenberg zeigt neue Spielflächen, Holzumrandungen, Wege und farbige Stelen zwischen Bäumen.

Die Freianlagen der Kultschule in der Sewanstraße 43 werden in mehreren Bauabschnitten neugestaltet. / © Foto: Simone Faust und Mathias Adler

Sewanstraße 43: Anbau, Aufstockung und neue Freiflächen

Der nächste große Abschnitt betrifft die Bauteile B und C. Sie umfassen rund 1.550 Quadratmeter Fläche inklusive Kellergeschoss und Neubau. Ab Juli 2026 soll dort der dritte Bauabschnitt beginnen. Geplant sind ein Anbau und eine Aufstockung von Bauteil B. Für diesen Teil nennt das Bezirksamt Kosten von rund 6,4 Millionen Euro.

Auch das Außengelände verändert sich weiter. Der erste Bauabschnitt der Freianlagen im westlichen Bereich soll nach aktueller Planung bis zum 7. Juli 2026 fertig werden. Die Kosten liegen bei rund 500.000 Euro. Danach folgen der zweite und dritte Bauabschnitt der Freianlagen. Insgesamt kalkuliert der Bezirk für alle drei Abschnitte inklusive Planungskosten mit rund 2,3 Millionen Euro.

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Der Innenhof der Kultschule in der Sewanstraße 43 in Lichtenberg zeigt sanierte Gebäude, Sitzbänke, Pflasterwege und Grünflächen.

Die Kultschule Lichtenberg in der Sewanstraße 43 erhält sanierte Gebäude und neu geordnete Außenbereiche. / © Foto: Simone Faust und Mathias Adler

Kultschule Lichtenberg: Sanierung mit Barrierefreiheit und neuer Infrastruktur

Das Sanierungskonzept geht über sichtbare Oberflächen hinaus. Es umfasst die energetische Sanierung, die Herstellung der Barrierefreiheit und die komplette Erneuerung der Gebäudeinfrastruktur. Damit richtet Lichtenberg den Standort technisch neu aus und macht ihn für die künftige Mehrfachnutzung belastbarer.

Vorgesehen sind ein einladender Vorplatz mit Café und Terrasse, ein offener Durchgang zum Hof sowie neue Aufenthaltsflächen. Für Veranstaltungen ist im Hof auch eine Bühne geplant.

Die Gesamtfertigstellung plant der Bezirk nach aktuellem Stand für Ende 2028 oder Anfang 2029. Insgesamt liegen die Kosten für Bauteil A, Bauteile B+C und die Freianlagen bei rund 15,6 Millionen Euro. Davon stammen 2,5 Millionen Euro aus Bundesfördermitteln.

Ein heller Raum der Kultschule Lichtenberg ist mit Regalen, Lernmaterialien, Kindertischen und großen Fenstern ausgestattet.

Innenräume der Kultschule Lichtenberg: Der Standort verbindet Bildung, Betreuung und soziale Angebote. / © Foto: Simone Faust und Mathias Adler

Kultschule Lichtenberg

Quelle: Bezirksamt Lichtenberg

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