In Lichtenberg ist ein Hochhaus am Standort von Getränke Hoffmann Am Tierpark 82 geplant. Es sollen Wohnungen und ein neuer Getränkemarkt im Erdgeschoss entstehen.

Straßenschild an der Ecke Sewanstraße und Am Tierpark in Berlin-Lichtenberg mit Blick auf den Standort von Getränke Hoffmann und das geplante Hochhaus-Projekt.

Die Ecke Am Tierpark / Sewanstraße in Lichtenberg gehört zum Standort von Getränke Hoffmann, an dem ein Hochhaus mit Nahversorgung geplant ist. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Am Standort von Getränke Hoffmann an der Ecke Am Tierpark / Sewanstraße in Lichtenberg steht ein größeres Bauvorhaben im Raum. Nach Angaben des Bezirksamts Lichtenberg liegt für Am Tierpark 82 ein positiver Bauvorbescheid vor. Geplant ist ein zehngeschossiges Wohngebäude mit einem Getränkemarkt im Erdgeschoss.

  • Bezirk: Lichtenberg
  • Adresse: Am Tierpark 82 / Sewanstraße, 10319 Berlin
  • Aktuelle Nutzung: Getränke Hoffmann
  • Geplantes Vorhaben: zehngeschossiges Wohngebäude mit Getränkemarkt im Erdgeschoss
  • Status: positiver Bauvorbescheid, keine abschließende Baugenehmigung

Am Tierpark 82 befindet sich derzeit eine Filiale von Getränke Hoffmann. Die offizielle Standortseite nennt die Adresse Am Tierpark 82 / Sewanstraße in 10319 Berlin und führt dort unter anderem Parkplätze, gekühlte Getränke und einen digitalen Produktberater als Service auf. Doch damit könnte bald Schluss sein – zumindest vorläufig.

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Lichtenberg: Getränke Hoffmann wird für Neubau abgerissen

Für das Grundstück plant der Bezirk nach vorliegenden Angaben eine neue Nutzung: ein Wohn- und Geschäftshaus, verbunden mit dem Rückbau der eingeschossigen Bestandsbebauung. Das bedeutet: Das Gebäude vom Getränke Hoffmann wird abgerissen.

In einer Antwort des Senats auf eine Schriftliche Anfrage heißt es genauer, für Friedrichsfelde liege ein positiver Bauvorbescheid für einen Neubau eines zehngeschossigen Wohngebäudes mit einem Getränkemarkt im Erdgeschoss vor.

Schließung, Neubau und Nahversorgung am Tierpark in Lichtenberg

Eine dauerhafte Schließung von Getränke Hoffmann ist also offenbar nicht vorgesehen. Geplant ist, den Getränkemarkt nach dem Neubau wieder am Standort unterzubringen. Er soll bei Umsetzung des Vorhabens ins Erdgeschoss ziehen. Die Unterlagen sprechen ausdrücklich von einem Getränkemarkt im Neubau. Damit soll die Nahversorgung am Standort nach aktuellem Stand erhalten bleiben. Ein vergleichbares Konzept mit einem ALDI, über dem Wohnungen gebaut wurden, gibt es in unmittelbarer Nähe in der Sewanstraße.

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Der Bauvorbescheid ersetzt keine Baugenehmigung. Der Bezirk erklärte in der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage, dass im Vorbescheid nur einzelne bauplanungsrechtliche Fragen geprüft wurden. Dazu zählten die Art der baulichen Nutzung, das Maß der baulichen Nutzung, die überbaubare Grundstücksfläche, die Baukörperhöhe und die Bauweise. Die abschließende planungsrechtliche Prüfung soll erst in einem späteren Baugenehmigungsverfahren erfolgen.

Blick auf den Standort von Getränke Hoffmann an der Sewanstraße in Berlin-Lichtenberg, wo laut Bauvorbescheid ein Hochhaus entstehen soll.

Getränke Hoffmann in Friedrichsfelde: Für das Grundstück an der Sewanstraße / Am Tierpark in Lichtenberg liegt ein Bauvorbescheid für ein Wohn- und Geschäftshaus vor. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Hochhaus in Lichtenberg: Nähe zur U5 bleibt ein wichtiger Punkt

Besondere Aufmerksamkeit erhält das Projekt wegen der Nähe zur U-Bahn-Linie U5. In der Senatsantwort heißt es, der genaue Abstand einer künftigen Baugrube zum Tunnelbauwerk könne nicht exakt benannt werden, weil die eingereichten Unterlagen dazu keine Angaben enthielten. Unter bestimmten Annahmen nennt der Bezirk an der schmalsten Stelle einen Abstand von etwa 1,30 Metern zwischen Grundstücksgrenze und eingezeichnetem Trassenverlauf der U-Bahn.

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Die BVG war laut Senatsantwort im Vorbescheidsverfahren nicht beteiligt, weil die gestellten Fragen nur das Bauplanungsrecht betrafen. Eine Beteiligung der BVG beziehungsweise der zuständigen Verkehrsverwaltung soll erst im Baugenehmigungsverfahren erfolgen. Der Senat verweist zudem darauf, dass die Technische Aufsichtsbehörde bei Beteiligung Unterlagen prüft und bei Bedarf Auflagen formuliert, um eine Gefährdung baulicher Anlagen der BVG auszuschließen.

Getränke Hoffmann Am Tierpark 82

Quellen: Schriftliche Anfragen Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksachen 19/20113 und 19/22596; Bezirksamt Lichtenberg, Getränke Hoffmann, mein Berlin

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11 Kommentare

  1. Dirk Thiele Galizia 20. Mai 2026 at 14:40 - Reply

    Viele hässliche Hochhäuser und Verwaltungshäuser ,erinnert alles an Spiesserlein HR.Schoenhuber

  2. Dirk Thiele Galizia 20. Mai 2026 at 14:41 - Reply

    Berlin wird nicht schön

  3. Kuhny 20. Mai 2026 at 15:06 - Reply

    Ich finde in lichtenberg wird an jeder möglichen Ecke ein Wohnhaus hingebaut. In Lichtenberg werden die zig tausend Wohnungen gebaut, die der Stadt fehlen. Ein Hochhaus hat seine Schattenseiten, gibt eins in Lichtenberg, seid Monaten geht dort kein Fahrstuhl. Es passiert nix.

  4. Plotz,Sieghardt 21. Mai 2026 at 12:58 - Reply

    Es ist doch nicht mehr feierlich was hier im Bezirk gebaut wird.Aber wenn man genauer hin schaut,sind es dann am Ende des Tages solche Wohnungen die sich kein normaler Mensch leisten kann.Vor allem sozial schwache Menschen in diesem Bezirk.Nun die Frage,warum ausgerechnet an diesem Ort.Die Antwort auf diese Frage kann einem keiner geben.

  5. Gabriele Freitag 22. Mai 2026 at 14:18 - Reply

    Mit dem Bau von Häusern reicht es langsam, jede Ecke wird zugebaut, vor allem wird nur billig gebaut. Die Wohnungen haben keine eigene Küche mehr, integriert im kleinen Wohnraum. Warum nutzt man nicht brachliegende
    Grundstücke, von denen es einige gibt. Warum werden dafür immer wieder Gärten geopfert?

  6. Dietmar Freitag 22. Mai 2026 at 14:30 - Reply

    … wohnen auf der Kreuzung… wer’s mag. U-Bahn, Straßenbahn und Bus direkt vor der Tür dazu noch die frische Luft von einer, sagen wir mal, einer sehr, sehr belebten Straßenkreuzung!

  7. Oliver 5. Juni 2026 at 16:46 - Reply

    Jeder Ecke freien Plätze oder es wird abgerissen werden hier in lichtenberg/ friedrichsfelde bebaut und wer bekommt die Wohnungen wenn sie dann bezahlbar sind ???weiter möchte ich mich dazu nicht äußern

  8. Robert Karlshorst 5. Juni 2026 at 17:08 - Reply

    Alles schön und gut, aber ich frage mich: Die Parkplatz-Situation ist an dieser Stelle bereits völlig überreizt. Die Menschen die dort einziehen, ob man es will oder nicht, kommen mit Autos die irgendwo stehen wollen. Ich Frage mich, wenn kein Stellplatz für Getränke-Hoffmann selbst geplant ist, wer da noch einkaufen geht. Niemand hat Bock seine 12er auch nur 100 Meter durch die Gegend zu tragen!?

  9. K. Noack 5. Juni 2026 at 18:16 - Reply

    Die Idee, hier ein Hochhaus zu bauen, kann nur von den laienhaften Mitarbeitern, die bestimmt die Gegend nicht kennen, stammen. Außerdem gibt es noch woanders genügend Brachen, wenn man sich in Berlin auskennen würde. Der Vergleich mit dem Aldi an der Sewanstraße hinkt, denn dort war genügend Freiraum zur bestehenden Bebauung vorhanden. Getränke Hoffmann befindet sich direkt an der großen Kreuzung Treskowallee/Sewanstraße mit Lärm und Staub und kein annehmbares Umfeld für Bewohner. Wo bleibt hier der viel betonte Umweltschutz. Außerdem fallen wiedermal die schon wenig vorhandenen Parkplätze weg. Es ist eine irrige Annahme, dass es weniger Autos geben wird.

  10. Volker 6. Juni 2026 at 20:42 - Reply

    Was für ein Irrsinn!!
    Wer kommt auf so eine Schwachsinnige Idee, hier ein 10 Stöckiges Hochhaus zu bauen??
    Die Tunnel der U5 verlaufen da unten.
    Hat in Berlin noch immer kein „Fachmann“ aus die Fehler am Alexanderplatz gelernt?
    Ausserdem, wo sollen die Autos parken, wo es heute schon fast unmöglich ist einen Parkplatz zu bekommen!
    Dieser Platz ist vollkommen unbrauchbar für ein Hochhaus!
    Vielleicht gibt es in der Berliner Verwaltung noch Menschen mit Gehirn und Verstand!?

  11. Uta Schurig 10. Juni 2026 at 15:41 - Reply

    Was ist das für eine Schwachsinnige Idee.Hier in Lichtenberg werden nur noch Wohnungen gebaut.Sie werden in irgendwelche freien
    Ecken gepresst.Es verschwinden Parlplätze, Garagen,und Grünflächen.Ich frage mich,ob auch mal jemand an die Infrastruktur denkt zum Beispiel Schulen ,Kitas,und Einkaufsmöglichkeiten..
    Man kann dort kein Hochhaus bauen,schon wegen der U Bahn.Es gibt die große Kreuzung und auch die einzige Straße an dieser Ecke die zum Bärenschaufenster führt.
    Außerdem finde ich es gibt noch viele Stadtbezirke in Berlin wo gebaut werden kann nicht nur in Lichtenberg und Friedrichsfelde

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