Im Bezirk Lichtenberg entsteht derzeit ein neues Wohnprojekt der landeseigenen WBM. Bis Mitte 2025 sollen an der Landsberger Allee über 170 Mietwohnungen bezugsfertig sein – ein Vorhaben, das sowohl auf soziale Durchmischung als auch auf zügige Realisierung setzen will.
© Visualisierung Titelbild: QUARTER BACK
Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) hat den offiziellen Vermietungsstart für ihr Neubauprojekt an der Landsberger Allee 313–319 im Bezirk Lichtenberg bekannt gegeben. In dem sechsgeschossigen Wohngebäude sollen bis Juli 2025 insgesamt 173 Mietwohnungen entstehen. Die Gesamtwohnfläche beträgt rund 13.200 Quadratmeter.
Lars Dormeyer, Geschäftsführer der WBM, hob hervor, dass der Zeitraum vom Projektankauf im Juli 2024 über das Richtfest im September bis zur nun anstehenden Fertigstellung zeige, wie effizient moderner Wohnungsbau in Berlin realisiert werden könne. Mit dem Projekt setze die WBM ihren eingeschlagenen Wachstumskurs fort und schaffe bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten.
Sozial durchmischt und barrierefrei: Das bietet das neue Quartier an der Landsberger Allee 313–319
Das Wohnangebot ist breit gefächert: Von kompakten Ein-Zimmer-Wohnungen bis hin zu großzügigen Fünf-Zimmer-Wohnungen reicht das Spektrum. Die Wohnflächen liegen zwischen 35 und 135 Quadratmetern und 89 der 173 Wohnungen sind mietpreisgebunden. Die Einstiegsmiete liegt hier bei 7 Euro pro Quadratmeter, was zur sozialen Durchmischung im Quartier beitragen soll. Barrierefreiheit ist ein weiteres zentrales Element des Projekts: Insgesamt 87 Wohneinheiten werden barrierefrei gestaltet. Damit will die WBM auf den demografischen Wandel und die steigende Nachfrage nach inklusiv nutzbarem Wohnraum reagieren.
Im Erdgeschoss des Neubaus wird eine Kindertagesstätte eingerichtet. Sie soll künftig das Betreuungsangebot im Quartier erweitern und einen wohnortnahen Zugang zu Bildung und Betreuung ermöglichen. Im Innenhof entsteht ein begrünter Aufenthaltsbereich mit Spielplatz. Die Planung sieht hier einen geschützten Raum für Begegnung und Erholung vor – ein wohnungsnahes Angebot für Familien und alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner.
1.500 Wohnungen bis 2026: Großprojekt der GEWOBAG entsteht in direkter Nachbarschaft
Nur wenige hundert Meter entfernt realisiert die landeseigene GEWOBAG ein weiteres umfangreiches Neubauvorhaben. An der Landsberger Allee 341–343 entstehen bis 2026 mehr als 1.500 Mietwohnungen – eines der größten Wohnprojekte Berlins. Errichtet werden vier Gebäude mit rund 64.000 Quadratmetern Wohnfläche in modularer Bauweise. Trotz anfänglicher Verzögerungen durch Altlasten im Baugrund kommt das Projekt inzwischen zügig voran.
Ein Großteil der Wohnungen wird mietpreisgebunden und barrierefrei sein. Auch hier sind eine Kita, Gewerbeflächen und ein öffentlicher Park vorgesehen. Das neue Quartier soll durch nachhaltige Bauweise, begrünte Dächer und Photovoltaikanlagen einen Beitrag zum klimagerechten Städtebau leisten. Damit verdichtet sich entlang der Landsberger Allee ein weiterer Abschnitt des städtischen Raums, der künftig eine Mischung aus Wohnen, Betreuung und Infrastruktur bieten wird.
Quellen: WBM, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, GEWOBAG
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