Friedrichshain-Kreuzberg startet 2026 umfangreiche Projekte zur klimaangepassten Gestaltung von Straßen und Grünflächen. Mit Verkehrsberuhigung, Entsiegelung und neuen Grünkonzepten reagiert der Bezirk auf Hitze, Starkregen und steigenden Durchgangsverkehr. Fördermittel spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Bödikerstraße
Persiusstraße
Corinthstraße
Cuvrystraße

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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Im Laskerkiez und im Wrangelkiez spüren Anwohnerinnen und Anwohner seit Monaten die Folgen der Öffnung des 16. Bauabschnitts der A100: Der Durchgangsverkehr ist gestiegen, Straßen und Gehwege sind stärker belastet, und auch Grünflächen leiden unter chronischer Unterfinanzierung.

Für 2026 plant Friedrichshain-Kreuzberg deshalb gezielte Maßnahmen: Straßen sollen entschleunigt, Grünflächen ökologisch aufgewertet und Regenwasser besser versickert werden. Fördermittel machen Projekte möglich, die der reguläre Haushalt nicht abdecken kann.

Verkehrsberuhigung im Laskerkiez, Entsiegelung und Aufwertung in Bödikerstraße und Wrangelkiez

Ziel der Maßnahmen im Laskerkiez ist es, den stark gestiegenen Durchgangsverkehr zu verringern und die Verkehrssicherheit, besonders für Kinder, zu erhöhen. Gleichzeitig bleibt die Befahrbarkeit für BVG-Busse, unter anderem in der Persius- und der westlichen Corinthstraße, erhalten.

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In der Bödikerstraße werden Gehweg und Fahrbahn saniert, ein Teil der Straße wird entsiegelt. Dadurch soll bei Starkregen die Kanalisation entlastet und das Mikroklima verbessert werden. Im Wrangelkiez werden Grünflächen am Cuvry-/Falckensteinstraße-Zug ökologisch aufgewertet. Flächen werden neu geordnet, Regenwasser versickert vor Ort, und Wasserelemente sorgen für Abkühlung. Auch blühende Wiesen, klimaresiliente Gehölzsäume und kleine Piko-Parks sollen entstehen.

Friedrichshain-Kreuzberg: Mehr Aufenthaltsqualität für 2026

Mit diesen Projekten setzt Friedrichshain-Kreuzberg auf eine Kombination aus Verkehrssicherheit, Klimaanpassung und ökologischer Aufwertung. Fördermittel machen Maßnahmen möglich, die über die regulären Haushaltsmittel hinausgehen, und sollen langfristig den Bezirk widerstandsfähiger und lebenswerter machen.

Inwieweit die Maßnahmen im Alltag spürbare Entlastung bringen und den öffentlichen Raum dauerhaft verbessern, wird sich im Laufe des Jahres zeigen.

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Quellen: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

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One Comment

  1. Franz 9. Februar 2026 at 18:48 - Reply

    Besser wäre es die bislang nicht genutzte Grünfläche an der Schlesischen Str zu bebauten, um mit Appartements und einem Bade- und Waschhaus Obdachlosen ein Quartier bieten zu können. Denn das ist das,Thema in Kreuzberg: offener Drogenkonsum, etwa am Lausitzer oder am Spreewaldplatz, Obdachlosigkeit und fie damit einhergehenden Themen wie fehlende Hygienemöglichkeiten, Vermüllung usw. Da gehört das Geld hin. Keine grüne Alibi-Kosmetik im Vorfeld der Wahlen.

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