Der Neubau des BAM-Laborgebäudes in Adlershof kommt voran. Auf der Baustelle am Groß-Berliner Damm 149 sind Rohbau, Wände und Kräne deutlich zu sehen.

Das Bauschild informiert über den Neubau des Laborgebäudes für die BAM in Adlershof. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
In Adlershof nimmt der Neubau des Forschungsgebäudes für die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung sichtbar Gestalt an. Auf der Baustelle am Groß-Berliner Damm 149 stehen bereits zahlreiche Betonwände, Stützen und erste Gebäudestrukturen. Die Arbeiten sind seit dem Frühjahr deutlich vorangekommen.
- Bezirk: Treptow-Köpenick
- Adresse: Groß-Berliner Damm 149, 12489 Berlin
- Nutzung: Forschungs- und Laborgebäude
- Fertigstellung: Übergabe an die BAM für 2029 geplant
Auf dem Gelände wächst der Rohbau sichtbar in die Höhe. Mehrere Turmdrehkrane stehen über der Baustelle. Vorgefertigte Betonbauteile, Stützenreihen und Wandsegmente prägen das Bild. An mehreren Abschnitten sind Schalungen, Bewehrungen und Stützen für weitere Betonarbeiten zu erkennen. Der Neubau wächst damit aus der Tiefbauphase heraus in die sichtbare Hochbauphase.

Der Rohbau des BAM-Forschungsgebäudes in Adlershof zeigt bereits hohe Betonstützen und Wandsegmente. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
BAM-Neubau in Adlershof für Labore, Werkhallen und Büros
Das Projekt entsteht für die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, kurz BAM. Bauherrin ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Der Bundesbau Baden-Württemberg vertritt die Bauherrenseite. Geplant sind moderne Labore für elf Fachbereiche, Werkhallen mit Krananlagen und Büroflächen für die Verwaltung.
Der Standort liegt im Umfeld des Wissenschafts- und Technologieorts Adlershof. In der Nähe befinden sich außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und der naturwissenschaftliche Campus der Humboldt-Universität. Der Neubau ergänzt damit einen bereits stark geprägten Forschungsstandort.

Beim Neubau des BAM-Forschungsgebäudes in Adlershof stehen bereits zahlreiche Fertigteilstützen und Rohbauwände. Die Baustelle hat seit dem Frühjahr deutlich an Höhe und Struktur gewonnen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
BAM-Forschungsgebäude ersetzt veraltete Infrastruktur
Der Neubau ist nötig, weil viele bisher genutzte Gebäude der BAM nicht mehr den heutigen Anforderungen moderner Forschung entsprechen. Die BAM arbeitet als wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde an Fragen der Sicherheit in Technik und Chemie. Dazu gehören unter anderem Sicherheitsstandards, Prüfverfahren und Beratung für die Bundesregierung.
Aktuell zeigt sich am Groß-Berliner Damm eine große, aktive Baustelle. Die Betonwände stehen in langen Reihen. Teilweise ragen Bewehrungsstäbe aus den Stützen. Auf dem Gelände liegen Schalungselemente, Baumaterialien und technische Ausrüstung. An mehreren Stellen sichern Bauzäune und Absperrungen die Fläche. Das Bauschild weist den Neubau als Laborgebäude für die BAM aus.
Umgesetzt wird das Projekt im Rahmen einer integrierten Projektabwicklung. Dabei arbeiten Planung und Ausführung früh in einem gemeinsamen Team zusammen. Beteiligt sind unter anderem Burckhardt Architektur, Buro Happold, W. Markgraf, ROM Technik und Apleona R&M. Ziel ist eine bessere Abstimmung bei Kosten, Terminen und Bauabläufen. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant, die Übergabe an die BAM für 2029.

Lange Reihen aus Betonstützen prägen den aktuellen Baufortschritt beim BAM-Forschungsgebäude. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Forschungs-Neubau BAM
Quellen: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
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