Im Berliner Bezirk Wedding wurde ein neuartiges Wohnprojekt für junge Frauen eröffnet. Das LAB 661 setzt auf ein selbstbestimmtes Zusammenleben ohne klassische Trägerstrukturen – begleitet von Streetwork und einem partizipativen Ansatz.
Einweihung des Wohnprojektes LAB 661 in Wedding (v.l.n.r.): Stefanie Remlinger (Bezirksbürgermeisterin Berlin-Mitte), Irina Herz (Bereichsleitung Immobilienbewirtschaftung und Prokuristin GESOBAU AG) und Stefanie Kupfer (Kundencenterleiterin bei der GESOBAU AG) begrüßen die Gäste.

Einweihung des Wohnprojektes LAB 661 in Wedding (v.l.n.r.): Stefanie Remlinger (Bezirksbürgermeisterin Berlin-Mitte), Irina Herz (Bereichsleitung Immobilienbewirtschaftung und Prokuristin GESOBAU AG) und Stefanie Kupfer (Kundencenterleiterin bei der GESOBAU AG) begrüßen die Gäste. / © Foto: GESOBAU AG / Kristoffer Schwetje

© Fotos: GESOBAU AG / Kristoffer Schwetje

 

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Im Berliner Stadtteil Wedding wurde am 23. Juli ein neues Wohnprojekt für junge Frauen feierlich vorgestellt. Das „LAB 661“ ist ein gemeinsames Vorhaben von Gangway – Straßensozialarbeit in Berlin e.V. und der landeseigenen GESOBAU AG. Ziel ist es, sechs jungen Frauen im Alter zwischen 18 und 23 Jahren Raum für ein selbstbestimmtes Leben zu bieten, ohne herkömmliche Betreuungskonzepte.

In der rund 250 Quadratmeter großen Wohnung in einem denkmalgeschützten Altbau werden die jungen Frauen als eigenständige Vertragspartnerinnen der GESOBAU einziehen. Das Konzept verzichtet bewusst auf ein klassisches Trägermodell und versteht sich als Wohnlabor, das neue Wege des Zusammenlebens erprobt. Dabei wird untersucht, wie sich unterschiedliche Lebensrealitäten und Bildungshintergründe innerhalb einer Wohngemeinschaft auf die Entwicklung der Bewohnerinnen auswirken können.

Wohnprojekt für junge Frauen im Wedding: Begleitung durch Streetwork und partizipative Gestaltung

Unterstützt werden die Bewohnerinnen durch Streetworkerinnen von Gangway e.V., die sie unter anderem bei Behördengängen oder der Alltagsorganisation begleiten. In thematischen Workshops geht es um den WG-Alltag, finanzielle Selbstständigkeit, soziale Verantwortung und langfristige Perspektiven. Die Gestaltung der gemeinsamen Wohnung erfolgt ebenfalls im Dialog mit den Bewohnerinnen, die ihre Vorstellungen aktiv einbringen.

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Bei der Einweihung betonte Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger die Bedeutung des Projekts für den Bezirk Mitte. Sie sprach von einem besonderen Ort, der es jungen Frauen ermöglichen solle, durch gegenseitige Unterstützung in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Auch Irina Herz von der GESOBAU unterstrich den Modellcharakter des Vorhabens. Man habe gezielt nach einem Projekt gesucht, das zum denkmalgeschützten Ort passe und gesellschaftlichen Mehrwert schaffe.

Alternative Wohnform „LAB 661“: Einzug im September 2025 geplant

Bis zum Einzug am 1. September 2025 bleibt Zeit für die finale Ausgestaltung der Wohnung und die weitere Vorbereitung der künftigen Bewohnerinnen. Die Räumlichkeiten wurden zuvor in enger Abstimmung mit dem Bezirk instandgesetzt und modernisiert.

Das „LAB 661“ ist Teil eines wachsenden Engagements für alternative Wohnformen im städtischen Kontext. Mit seiner Kombination aus sozialer Begleitung, partizipativer Ausrichtung und eigenständigem Mietverhältnis nimmt es in Berlin eine Sonderstellung ein.

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Quelle: GESOBAU AG

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