Der Senat hat den Bebauungsplan für den Georg-Knorr-Park in Marzahn beschlossen. Das Stadtquartier „Konnekt“ soll rund 1.600 bezahlbare Wohnungen sowie Gewerbe und soziale Infrastruktur schaffen.

Das Projekt „Konnekt“ gehört zu den größten Stadtentwicklungen in Berlin. Es soll dringend benötigten Wohnraum schaffen, auch für landeseigene Gesellschaften. / © Visualisierung: ioo Architekten
© Titelbild / Visualisierung: ioo Architekten
Der Berliner Senat hat den Bebauungsplan XXI-22-2 für ein neues Stadtquartier im Georg-Knorr-Park im Bezirk Marzahn-Hellersdorf beschlossen. Das Projekt trägt den Namen „Konnekt“. Auf dem rund elf Hektar großen Gelände sollen etwa 1.600 Wohnungen entstehen. Mindestens die Hälfte davon wird als bezahlbarer Wohnraum umgesetzt.
- Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
- Lage: Georg-Knorr-Park, nahe S-Bahnhof Marzahn
- Plangebiet: rund 11 Hektar
- Geplante Wohnungen: rund 1.600
- Infrastruktur: Kita, Jugendfreizeitstätte, Nachbarschaftsangebote
- Baubeginn: Dezember 2025
Mit dem Beschluss des Bebauungsplans für den Georg-Knorr-Park in Marzahn hat der Senat die rechtliche Grundlage für das Quartier „Konnekt“ geschaffen. Das Gebiet liegt direkt am S-Bahnhof Marzahn und gehört zu den größeren Entwicklungsflächen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Der Plan sieht ein Urbanes Gebiet vor. Wohnen, Arbeiten und soziale Angebote sollen hier eng verzahnt entstehen.
Im Quartier „Konnekt“ sind rund 1.600 Wohnungen mit etwa 144.500 Quadratmetern Wohnfläche vorgesehen. Ergänzend entstehen Gewerbeflächen sowie Einrichtungen für die soziale Infrastruktur. Dazu zählen eine Kita und Angebote für Jugendliche und Nachbarschaft. Mindestens die Hälfte der Wohnungen wird mietpreis- und belegungsgebunden gebaut.

Ein Bestandsgebäude im ehemaligen Gewerbepark wird in das Neubauprojekt „Konnekt“ in Marzahn integriert. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Projekt „Konnekt“ in Marzahn mit zwei Wohn-Hochhäusern geplant
Das Quartier im Georg-Knorr-Park erhält eine klare städtebauliche Struktur. Geplant sind sechs Wohnhöfe mit unterschiedlichen Größen. An markanten Punkten erlaubt der Bebauungsplan Hochpunkte mit bis zu 65 Metern Höhe. In zwei dieser Gebäude entstehen Wohnungen. Die Planung folgt zudem dem Ansatz kurzer Wege. Wohnen und Arbeiten sollen im Alltag eng verbunden sein.
Der Bau des Projekts „Konnekt“ hatte bereits im Dezember 2025 begonnen. Grundlage war die sogenannte Planreife. Im März 2026 wurde der zweite Bauabschnitt genehmigt. Damit ist ein großer Teil des Vorhabens rechtlich gesichert. Der erste Bauabschnitt soll bis Ende 2029 fertiggestellt werden.

Auf der Baustelle des Neubauprojekts „Konnekt“ in Marzahn entstehen erste Baugruben und Fundamente für den Bau von Wohnungen im ersten Bauabschnitt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Infrastruktur und Denkmalschutz im „Konnekt“ am Georg-Knorr-Park
Der Georg-Knorr-Park besitzt eine industrielle Vergangenheit. Mehrere Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Dazu gehören Teile der ehemaligen Werkzeugmaschinenfabrik Hasse & Wrede. Die Planung sieht vor, diese Gebäude zu erhalten und neu zu nutzen. So verbindet „Konnekt“ Neubauten mit historischer Substanz.
Das neue Stadtquartier in Marzahn soll weitgehend autoarm funktionieren. Geplant sind begrünte Innenhöfe, Radinfrastruktur und eine zentrale Quartiersgarage. Auch die Energieversorgung spielt eine Rolle. Vorgesehen sind unter anderem Wärmepumpen und Photovoltaik.
Mit dem Beschluss des Bebauungsplans geht das Verfahren in die nächste Phase. Das Abgeordnetenhaus muss noch zustimmen. Erst danach kann der Plan rechtskräftig werden. Für Marzahn zählt der Georg-Knorr-Park mit dem Projekt „Konnekt“ zu den zentralen Wohnungsbauvorhaben der kommenden Jahre.

Im Georg-Knorr-Park in Berlin-Marzahn entstehen in den nächsten Jahren 1.600 neue Wohnungen. / © Visualisierung: ioo Architekten
Stadtquartier „Konnekt“ (Marzahn)
Quellen: Senatskanzlei Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.
Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag
5 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar Antwort abbrechen
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.



Wieder so eine unästhetischer Bau. Wer will den im Dauerschatten eines Hochhauses wohnen, in einem abgeschlossenen Hinterhof in dem alles schallt. Von wirklichen Sozialwohnungen ist auch nicht die Rede, ganz zu schweigen von zusätzlichen Ärzten und Supermärkten, die für die ganzen Zugezogenen benötigt werden, weil man jetzt schon am Limit ist im Viertel. Wer da wieder die Hand aufgehalten hat für die Planung im Senat/ Bauamt.
Ist das krank. So wird die Straßenbahn M6 noch voller. Und nicht nur das. Ressourcenverschwendung. Wo kommt all das Wasser, die Lebensmittel, Strom Internet, Ärzte, Supermärkte usw. Erstmal wird es langsam Zeit für eine U-Bahn oder 5 Minuten Takt der M6 Dann fragt sich, wie hoch die Ausländerquote ist. Gegenüber Ikea ein paar hunderte Meter weiter ist die Landsberger Allee 313 bis 317 mit 90 Prozent Ausländern belegt. Habe selbst die Klingelschilder überprüft. Das Stadtbild wird sich drastisch ändern. Aber Habeck und KGE von den Grünen werden sich freuen. Fehlt bloß noch der nächste Amoklauf eines „Deutschen“.
Da werden endlich mal Wohnungen gebaut und die Leute hier beklagen sich und fabulieren irgendwas von Amokläufen… 😅
Nachbarschaftsangebote an sozialer Infrastruktur sollen zusätzlich Bedarf bei ü 4000 Menschen abdecken . D a s ist unsozial und unverantwortlich. Frage, was hat die Nachbarschaft an freien Kapazitäten bei Kitas, Schulen, Gesundheit, Kunst, Kultur, Begegnungsstätten und Platz für Erholung ohne zwingende Nähe zu bieten ?
Nichts gelernt – seelenlose Blockbauten ohne Gerwerberaeume werden hier gezeigt. Corbusier und Co. lassen grüßen. “Ghetto” Feeling vorprogrammiert!