Das Sommerbad des Kombibads Spandau Süd bleibt länger geschlossen als geplant. Ein Einspruch gegen die Vergabe der Sanierungsarbeiten sorgt für weitere Verzögerungen, sodass eine Wiedereröffnung zur Saison 2027 voraussichtlich nicht möglich sein wird.

Kombibad Spandau Süd

© Titelbild: depositphotos.com (Symbolbild)

 

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Eigentlich sollte das Sommerbad des Kombibads Spandau Süd im Jahr 2027 wieder öffnen. Doch die Sanierung der Außenanlagen verzögert sich erneut. Grund dafür ist ein Einspruch gegen das Vergabeverfahren für die geplanten Bauarbeiten.

Die zuständige Vergabekammer hat im Juli 2026 mitgeteilt, dass sich die Bearbeitungsfrist für die Entscheidung bereits zum dritten Mal verlängert hat. Eine Entscheidung wird nun frühestens Mitte September erwartet. Erst danach kann geklärt werden, wann die Arbeiten vergeben und tatsächlich begonnen werden können.

Wohl keine Inbetriebnahme zur Badesaison 2027 mehr möglich

Ursprünglich war eine Fertigstellung bis zum kommenden Sommer möglich gewesen – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Bauleistungen bis zum Sommer 2026 hätten beauftragt werden können. Nach Angaben der Bäder-Betriebe wird für die eigentliche Bauphase mit einer Dauer von rund einem Jahr gerechnet.

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Die Verzögerungen sind nicht neu: Bereits im Vorfeld hatten sich die Planungen mehrfach verschoben. Als Gründe wurden unter anderem gestiegene Baukosten, zeitweise offene Finanzierungsfragen sowie umfangreiche Abstimmungen zur technischen Umsetzung genannt. Auch die Ausschreibung der Arbeiten konnte erst nach der endgültigen Mittelzusage und einer Prüfung der Unterlagen durch die Fördermittelgeber gestartet werden.

Kombibad Spandau Süd: Sanierung seit 2023 geplant

Das Sommerbad des Kombibads Spandau Süd ist bereits seit Sommer 2023 geschlossen. Im Zuge der Sanierung sollen unter anderem die bisherigen Becken durch Edelstahlbecken ersetzt, die Verrohrung erneuert und die Badeplatte instand gesetzt werden. Außerdem sind ein neues Planschbecken sowie neue Umkleidebereiche vorgesehen.

Wann die Bagger tatsächlich anrücken können, bleibt damit zunächst offen. Für die Nutzerinnen und Nutzer des Freibadbereichs bedeutet die erneute Verzögerung, dass sie weiter auf die Rückkehr der Außenbecken warten müssen. Die Berliner Bäder-Betriebe wollen die Sanierung nach Abschluss des Vergabeverfahrens schnellstmöglich umsetzen. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln des Landes Berlin und des Bundes.

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Quellen: Berliner Bäder-Betriebe

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