Im Kombibad Gropiusstadt gab es 2025 Einschränkungen in den Sommerferien. Eine neue Senatsantwort zeigt, welche Arbeiten 2026 geplant sind und wie sicher der Badebetrieb ist.

Kombibad Gropiusstadt

© Titelbild: depositphotos.com

 

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Das Kombibad Gropiusstadt gehört zu den wichtigen Sommeradressen im Süden Neuköllns. Doch eine neue Senatsantwort wirft Fragen auf: Nach Einschränkungen in den Sommerferien 2025 bleiben auch 2026 Teile geschlossen. Was bedeutet das für Badegäste, Kurse und die öffentliche Nutzung?

  • Bezirk: Neukölln
  • Adresse: Lipschitzallee 27–33, 12351 Berlin
  • Badtyp: Kombibad mit Sommerbad und Hallenbad
  • Projektstatus: Erhalt des Standorts

Im Kombibad Gropiusstadt geht es nicht nur um Schwimmen. Es geht um verlässliche Freizeitangebote in den Sommerferien, um Schul- und Vereinssport und um die Frage, wie stabil die Bäderversorgung in Neukölln wirklich ist. Eine Schriftliche Anfrage der Grünen-Abgeordneten Klara Schedlich zeigt nun, wo das Bad steht und welche Einschränkungen es zuletzt gab.

Kombibad Gropiusstadt: Halle bleibt 2026 wegen Wartungsarbeiten geschlossen

Der wichtigste Punkt für viele Familien: In den Sommerferien 2025 war das Bad teilweise und zeitweise wegen baulicher Maßnahmen geschlossen. Eine genaue Auswertung zur Dauer nennt der Senat nicht. Er verweist außerdem auf einzelne Einschränkungen und wenige temporäre Schließungen in den vergangenen fünf Jahren. Als Gründe nennt die Antwort Krankmeldungen und Überfüllung.

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Auch 2026 bleibt das Thema Schließung aktuell. Die Halle des Kombibads Gropiusstadt ist laut Senatsantwort wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Bereits 2025 fanden dort während der Schließzeit keine Kurse statt. In den Jahren davor liefen Kurse bis einschließlich 2024 noch während der gesamten Sommerferien.

Sommerferien im Kombibad Gropiusstadt: Öffentliche Nutzung bleibt eingeschränkt

Für das Sommerbad nennt die Antwort dagegen keine angekündigte vollständige Schließung für die Sommerferien 2026. Genau deshalb bleibt die Lage differenziert: Eine erneute komplette Schließung ist nicht geplant. Sicher ist aber, dass Einschränkungen zuletzt vorkamen und dass Wartungsarbeiten die Nutzung der Halle erneut betreffen.

Dazu kommt: Die öffentliche Nutzbarkeit hat sich verändert. Nach Angaben des Senats mussten die Zeiten für öffentliches Schwimmen angepasst werden, weil Schulen und Vereine aus dem Kombibad Mariendorf nach Gropiusstadt verlegt wurden.

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Zustand, Technik und geplante Arbeiten im Kombibad Gropiusstadt

Der bauliche Zustand fällt laut Antwort nicht grundsätzlich schlecht aus. Mehrzweckbecken, Nichtschwimmerbecken, Rutsche und Kinderbecken bewertet der Senat als gut. Auch die übrigen Bereiche gelten als funktionstüchtig. Dennoch stehen mehrere Punkte auf der Liste: An den Umkleidegebäuden für Herren und Damen sollen Fassadenelemente und Umkleidekabinen erneuert werden.

Auch am Schwimmmeistergebäude nennt die Antwort Erneuerungsbedarf. Betroffen sind Fassadenelemente, Bedienpult, Beckenaufsicht mit Beleuchtungssteuerung, Beleuchtung und Akustikanlage. Für 2027 sind zwei technische Maßnahmen vorgesehen: UV-Anlagen für die Badewasseraufbereitung mit Kosten von 60.000 Euro und neue Schauglasfilterdeckel für Badewasserfilter mit Kosten von 15.000 Euro.

Eine schlechte Zukunftsprognose gibt der Senat nicht ab. Im Berliner Bäderkonzept lautet die langfristige Perspektive für das Kombibad Gropiusstadt: Erhalt. Für die Sommerferien bleibt trotzdem die zentrale Frage, wie verlässlich der Betrieb für die Öffentlichkeit bleibt. Eine erneute Hallenschließung ist für 2026 bestätigt. Eine vollständige Schließung des Sommerbads in den Sommerferien nennt die Senatsantwort nicht.

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Quellen: Berliner Bäder-Betriebe, Schriftliche Anfrage an das Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 19/26395

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