Anzeige
In Steglitz-Zehlendorf haben die Bauarbeiten für eine neue Fahrradstraße am Königsweg begonnen. Auf zwei Abschnitten wird die Fahrbahn saniert und für den Radverkehr markiert. Ziel ist es, die Sicherheit und Sichtbarkeit für Radfahrende deutlich zu verbessern.
Die Aufschrift "Fahrradstraße" auf einer Straße.

Die Umbauarbeiten am Königsweg erstrecken sich über zwei Abschnitte. Neue Markierungen, Sicherheitsstreifen und Rotflächen sollen die Sichtbarkeit erhöhen und die Sicherheit für Radfahrende wie Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich verbessern. / © Foto: Wikimedia Commons,Photo Graf, CC BY-SA 2.0

© Foto: Wikimedia Commons, Photo Graf, CC BY-SA 2.0
© Foto Titelbild: depositphotos.com

 

ANZEIGE

Seit dem 17. September 2025 laufen die Arbeiten zur Umgestaltung des Königswegs in Steglitz-Zehlendorf. Insgesamt 1.300 Meter der Straße werden zu einer Fahrradstraße umgebaut. Bis zum 26. September saniert das Bezirksamt ausgewählte Fahrbahnstellen. Anschließend erfolgt die Markierung und Beschilderung durch die landeseigene Gesellschaft infraVelo.

Die Maßnahme betrifft den Abschnitt zwischen den Wendehämmern am Katteweg und der Straße Am Waldhaus sowie die Strecke zwischen Clauertstraße und Idsteiner Straße. Der Königsweg gilt als wichtige Radverbindung zwischen Potsdam-Babelsberg und Zehlendorf und als Alternative zur Potsdamer Chaussee.

Mehr Sicherheit und Sichtbarkeit: Vorteile der neuen Fahrradstraße am Königsweg in Steglitz-Zehlendorf

Mit der Umgestaltung sollen Sicherheit und Komfort für Radfahrende deutlich steigen. Die Einrichtung der Fahrradstraße verringert den Autoverkehr und erhöht die Sichtbarkeit des Radverkehrs. Sicherheitsstreifen neben Parkplätzen sollen Dooringunfälle verhindern. Zusätzlich sorgen großflächige Rotmarkierungen an Kreuzungen und Einmündungen für mehr Aufmerksamkeit im Straßenraum.

ANZEIGE

Auch Fußgängerinnen und Fußgänger profitieren von den baulichen Veränderungen. Verbesserte Sichtbeziehungen sollen dazu beitragen, Konflikte zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zu reduzieren.

Fahrradstraßen-Netz in Steglitz-Zehlendorf: Nächster Ausbau am Tietzenweg

Im Oktober 2025 folgt ein weiteres Projekt im Bezirk. Der nördliche Abschnitt des Tietzenwegs zwischen Gardeschützenweg und Unter den Eichen wird ebenfalls zur Fahrradstraße umgestaltet. Die Bauarbeiten beginnen am 20. Oktober, im Anschluss erfolgen Markierung und Beschilderung. Damit entsteht ein Netz von Fahrradstraßen, das die Verkehrssicherheit im Südwesten Berlins stärken soll. Besonders für die Verbindungen in Richtung Innenstadt und Potsdam sollen die Maßnahmen langfristig Vorteile bringen.

Die Projekte werden in enger Abstimmung zwischen der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf und infraVelo umgesetzt. Während die Senatsverwaltung die Planung übernahm, verantwortet infraVelo die Projektsteuerung und Umsetzung. Finanziert werden die Bauarbeiten durch die Senatsverwaltung. Der gemeinsame Ansatz soll sicherstellen, dass sowohl lokale Bedürfnisse berücksichtigt als auch stadtweite Mobilitätsziele verfolgt werden.

ANZEIGE

Klare Regeln und deutliche Markierungen: So funktionieren Fahrradstraßen in Steglitz-Zehlendorf

Fahrradstraßen zeichnen sich durch klare Regeln aus: Radfahrende haben Vorrang, Kraftfahrzeuge sind nur als Anlieger zugelassen. Das Nebeneinanderfahren ist erlaubt, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 30 km/h. Müllabfuhr, Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr dürfen die Straßen jederzeit nutzen.

Eine auffällige Beschilderung und Markierung macht die Fahrradstraßen erkennbar. Piktogramme auf der Fahrbahn, grüne Markierungen, rote Flächen an Knotenpunkten sowie Sicherheitsstreifen neben Parkplätzen tragen dazu bei, die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen.

Quellen: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.