In Königs Wusterhausen wird die Entwicklung des neuen Quartiers „Königspark“ durch einen weiteren Schritt konkret. Periskop Development hat eine Teilfläche des Geländes an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verkauft. Dort entsteht ein Einsatztrainingszentrum für den Zoll, das Teil einer bundesweiten Strategie ist.
Zu sehen ist eine Luftaufnahme des weitläufigen Entwicklungsareals in Königs Wusterhausen.

Das Areal „Königspark“ in Königs Wusterhausen umfasst rund 56 Hektar und soll sich zu einem gemischt genutzten Quartier entwickeln. Ein Teil des Geländes wurde an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben veräußert, die dort ein Einsatztrainingszentrum für den Zoll errichten wird. / © Foto: Periskop Partners

© Visualisierung: Periskop Partners

 

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Periskop Development hat bekanntgegeben, dass eine rund 34.500 Quadratmeter große Teilfläche des Projekts „Königspark“ in Königs Wusterhausen an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergegangen ist. Auf dieser Fläche soll künftig ein Einsatztrainingszentrum für die Generalzolldirektion errichtet werden. Das Vorhaben ist eingebettet in ein Bauprogramm des Bundes, das elf identische Standorte in Deutschland vorsieht und somit eine überregionale Bedeutung hat.

Das Gesamtareal des Königsparks umfasst etwa 56 Hektar und liegt südöstlich von Berlin. Dort entsteht ein gemischt genutztes Quartier, das Arbeiten, Wohnen und Infrastruktur vereinen soll. Die Ansiedlung des Zolls erfolgt innerhalb des Abschnitts, der im gültigen Baurecht als produktives Quartier ausgewiesen ist. Dadurch fügt sich das Projekt in die bestehenden Planungen ein.

Bedeutung des Projekts für das Projekt: Zollansiedlung als Startpunkt für die Quartiersentwicklung

Die Geschäftsführung von Periskop Development sprach von einem Meilenstein für das Gesamtprojekt. Man sehe in der Entscheidung des Zolls die Initialzündung für die weitere Entwicklung des Areals. Auch die Projektleitung hob hervor, dass die enge Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, mit der Kommunalpolitik und mit der Verwaltung einen wichtigen Beitrag geleistet habe. Besonders betont wurde, dass die Bürgermeisterin Michaela Wiezorek das Vorhaben von Beginn an unterstützt habe.

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Das geplante Einsatztrainingszentrum soll moderne Trainingsbedingungen bieten und zugleich ökologische Standards erfüllen. Geplant sind ein Trainingsgebäude, eine Raumschießanlage sowie eine Zwei-Feld-Sporthalle. Der Bau erfolgt in Holzhybridbauweise, wodurch Nachhaltigkeit und Klimaschutz stärker berücksichtigt werden sollen.

Standortfaktoren im Berliner Umland: Königs Wusterhausen profitiert von Lage und Anbindung

Königs Wusterhausen befindet sich im sogenannten Boom-Korridor Südost, einer Region, die in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Die Nähe zum Flughafen BER, zum Tesla-Werk in Grünheide und zu wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin macht den Standort attraktiv. Gleichzeitig bietet die Stadt durch ihre Lage eine enge Verbindung zwischen Metropole und Umland.

Auch die Verkehrsanbindung spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung. Über die Autobahn A 10, die Bundesstraße B 179 sowie das Netz aus S- und Regionalbahn ist die Stadt gut erreichbar. Diese Faktoren schaffen die Grundlage für weitere Projekte, die Wohnen und Arbeiten miteinander verbinden sollen.

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Perspektiven für den Königspark: Nutzungsmix aus Wohnen, Arbeiten und Infrastruktur

Neben der Ansiedlung des Zolls verfolgt Periskop Development im nördlichen Teil des Geländes weitergehende Ziele. Geplant ist ein Quartier, das nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Wohnraum und soziale Infrastruktur bietet. Dazu zählen unter anderem eine Feuerwache, ein Bildungscampus mit Schule und Kindergärten, medizinische Einrichtungen sowie Einkaufsmöglichkeiten. Grundlage dafür bildet ein Rahmenplan, der von der Stadtverordnetenversammlung 2023 beschlossen wurde.

Die Entwicklung orientiert sich am Leitbild der 15-Minuten-Stadt. Ziel ist es, kurze Wege zu ermöglichen und durch eine Kombination aus Wohnen, Arbeiten und Versorgung eine höhere Lebensqualität zu schaffen. Ergänzt wird das Konzept durch nachhaltige Maßnahmen wie das Prinzip der Schwammstadt, das Regenwasser dezentral speichert und die Quartiere klimatisch stabilisieren soll.

Quellen: Königspark, Periskop Partners AG, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

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