Der Askanische Platz in Kreuzberg wird neues Quartiersmanagement-Gebiet. Ziel ist es, die Lebensbedingungen zu verbessern, Nachbarschaften zu stärken und Teilhabe zu fördern. Mit dem Projekt sollen gezielt soziale Herausforderungen in dem dicht besiedelten Kiez angegangen werden.

Zu sehen ist ein Blick auf den Anhalter Bahnhof, mit Sportplatz.

Der Askanische Platz wird ab 2028 neues Quartiersmanagement-Gebiet, um die Nachbarschaften in diesem innerstädtischen Bereich gezielt zu stärken. / © Foto: Wikimedia Commons, Tim Tregenza, CC BY-SA 3.0

© Titelbild: Wikimedia Commons, Raimond Spekking

ANZEIGE

 

Am Askanischen Platz in Kreuzberg weht ab 2028 ein frischer Wind in der Stadtentwicklung. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat den Platz als neues Quartiersmanagement-Gebiet in das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen. Damit sollen die Lebensbedingungen vor Ort langfristig verbessert und die Nachbarschaften gestärkt werden.

Das Quartiersmanagement setzt auf ein bewährtes Konzept: Ein Team vor Ort aktiviert die Nachbarschaft, vernetzt lokale Akteure und entwickelt gemeinsam mit Anwohnenden und sozialen Trägern Projekte in den Bereichen Bildung, Integration, Gesundheit und öffentlicher Raum.

ANZEIGE

Altersarmut und Umweltbelastungen: Herausforderungen und Chancen am Askanischen Platz

Der Askanische Platz ist ein lebendiger, heterogener Stadtteil. 71 Prozent der Anwohnerinnen und Anwohner haben einen Migrationshintergrund, nur 42 Prozent sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Altersarmut liegt seit Jahren auf hohem Niveau, dazu kommen Umweltbelastungen durch Verkehr, Lärm und Luftverschmutzung.

Hier setzt das Quartiersmanagement gezielt an: Bedarfe werden gemeinsam mit den Anwohnenden ermittelt, Projekte entwickelt und die Teilhabe gestärkt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aktivierung der Bewohnerschaft und der Förderung lokaler Netzwerke und Initiativen.

Berlinweites Netz von Quartiersmanagement für bessere Entwicklungsperspektiven

Mit dem neuen Gebiet am Askanischen Platz wird der Kiez Teil eines berlinweiten Netzwerks. Ziel ist es, strukturelle Benachteiligungen abzubauen und die Entwicklungsperspektiven der Quartiere zu verbessern.

ANZEIGE

Die bestehenden Quartiersmanagement-Gebiete Mehringplatz, Wassertorplatz und Zentrum Kreuzberg werden nach 2027 weiterhin im Rahmen des Landesprogramms „Quartiersmanagement Light“ unterstützt, sodass die aufgebauten Kümmerstrukturen erhalten bleiben.

Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann betont: „Mit dem Quartiersmanagement schaffen wir die Grundlage, um gemeinsam mit den Bewohner*innen konkrete Verbesserungen im Kiez zu erreichen und den sozialen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken. “

Askanischer Platz

Quellen: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Quartiersmanagement Berlin

ANZEIGE

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.