Mit dem „Kennedy 89“ eröffnet Hyatt ein neues Luxushotel im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen. Das Haus will zeitgenössisches Design mit historischen Bezügen verbinden und ergänzt das bestehende Hotelangebot an der Kennedyallee um einen markanten Neubau.

Der 13-geschossige Neubau, dessen Bau bereits 2016 begann, wurde nun von Hyatt eröffnet und umfasst 180 Hotelzimmer sowie zahlreiche Suiten, die jeweils mit einem Balkon und einer eigenen Küche ausgestattet sind, ergänzt durch Veranstaltungsflächen, einen Fitnessbereich und eine geplante Rooftop-Bar. / © Visualisierung: 2025 Hyatt Corporation
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
Hyatt hat die Eröffnung des „Kennedy 89“ im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen bekanntgegeben. Das Hotel gehört zur Marke „The Unbound Collection by Hyatt“ und ist das erste Full-Service-Haus der Gruppe in Frankfurt. Mit dem neuen Standort erweitert Hyatt sein Portfolio in der Stadt und positioniert das Hotel in einem Viertel, das für kulturelle Vielfalt und urbane Dichte steht. Ziel sei es, eine zeitgemäße Interpretation von Luxus zu bieten, die sich bewusst vom klassischen Hotelkonzept abhebt.
Die Lage an der Kennedyallee ermöglicht eine gute Anbindung an die Innenstadt sowie an wichtige Verkehrsachsen. Das Mainufer, das Städel Museum und die Schweizer Straße liegen in fußläufiger Entfernung. Gleichzeitig erreichen Gäste den Flughafen und zentrale Verkehrsknotenpunkte innerhalb kurzer Zeit, was den Standort vor allem für Geschäftsreisende relevant machen soll.
13-stöckiger Neubau in Sachsenhausen: Hochhaus mit markanter Ecklage
Das „Kennedy 89“ befindet sich in einem 13-geschossigen Neubau an der Ecke Kennedyallee und Stresemannallee. Das Grundstück weist eine dreieckige Form auf, die dem Baukörper seine Form gibt. Entworfen wurde der Bau vom Architekturbüro Eike Becker, das eine klar moderne Architektursprache gewählt hat.
Durch seine Gestaltung hebt sich der Neubau deutlich von der Umgebung ab. Besonders sichtbar ist der Kontrast zur gegenüberliegenden denkmalgeschützten „Villa Kennedy“. Beide Gebäude stehen für unterschiedliche architektonische Ansätze, die gemeinsam das Hotelangebot an diesem Abschnitt der Kennedyallee prägen.
Nutzungskonzept und Ausstattung des „Kennedy 89“ in Frankfurt: Fokus auf längere Aufenthalte
Das Hotel verfügt über 180 Zimmer, darunter 69 Suiten. Damit weist das Haus eine vergleichsweise hohe Anzahl an Suiten auf. Alle Zimmer sind mit einer Küche ausgestattet und bieten überwiegend Balkone mit Blick auf die Frankfurter Skyline. Diese Ausrichtung soll vor allem längere Aufenthalte ermöglichen und klassische Hotelstrukturen ergänzen.
Ergänzend bietet das „Kennedy 89“ ein Fitnessstudio sowie Flächen für Meetings und Veranstaltungen. Vier Veranstaltungsräume stehen zur Verfügung und lassen sich teilweise zusammenschalten. Für Juli 2026 ist zudem die Eröffnung einer Rooftop-Bar geplant, die als begrünte Dachterrasse genutzt werden soll.
Historische Bezüge und Gestaltungsidee in Sachsenhausen: Inspiration ohne Rekonstruktion
Inhaltlich bezieht sich das Hotel auf den Besuch von John F. Kennedy in Frankfurt im Jahr 1963. Dieser historische Moment diente als Inspiration für das Gestaltungskonzept, ohne konkrete Elemente der Zeit nachzubilden. Stattdessen wolle man mit Design und Materialwahl den damaligen Optimismus in abstrahierter Form aufgreifen.
Warme Mid-Century-Anklänge prägen die Innenräume, wobei der Fokus auf einer zeitgemäßen Nutzung liegt. Das „Kennedy 89“ versteht sich damit weniger als Erinnerungsort, sondern als funktionales Stadthotel, das historische Bezüge in einen aktuellen Kontext überträgt.
Quellen: Hyatt Corporation, Eike Becker Architekten, SIC Berlin, Top Hotel
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