In Kaulsdorf im Bezirk Marzahn-Hellersdorf entsteht mit der „Kaulsdorfer Spitze“ ein genossenschaftlicher Neubau, der bezahlbares Wohnen, nachhaltige Bauweise und lokale Infrastruktur verbindet.

Das Gebäude der "Kaulsdorfer Spitze" mit 26 Mietwohnungen ist fast fertig.

Im Wohn-Projekt „Kaulsdorfer Spitze“ wurden 26 Mietwohnungen mit zwei bis vier Zimmern gebaut. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT 

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In Kaulsdorf im Bezirk Marzahn-Hellersdorf steht das Neubauprojekt „Kaulsdorfer Spitze“ kurz vor der Fertigstellung. Der Standort an der Bausdorfstraße 76 und der Heinrich-Grüber-Straße 20 liegt in einem Gebiet, das bislang vor allem durch Ein- und Zweifamilienhäuser geprägt ist.

Genau hier setzt das Projekt an: Es ergänzt die bestehende Struktur, ohne sie grundlegend zu verändern. Statt großmaßstäblicher Bebauung entsteht ein vergleichsweise kompaktes Wohn- und Geschäftshaus. Bauherr ist die Wohnungsgenossenschaft WG Wuhletal.

Gebaut worden sind insgesamt 26 Mietwohnungen mit zwei bis vier Zimmern. Ein Schwerpunkt liegt auf barrierearmem Wohnen. 17 der Einheiten sind entsprechend ausgelegt. Alle Wohnungen erhalten bodengleiche Duschen, größere Wohnungen zusätzlich meist Badewannen. Balkone gehören zur Grundausstattung, in den oberen Geschossen sind zudem Dachterrassen angelegt. Damit orientiert sich das Projekt am aktuellen Standard im Berliner Neubau.

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„Kaulsdorfer Spitze“ in Holzhybridbauweise

Auch die Freiflächen sind Teil des Konzepts. Neben einem Vorgartenbereich entsteht ein begrünter Innenhof mit Spielplatz. Das soll vor allem Familien ansprechen und trägt zur Aufenthaltsqualität bei. Gleichzeitig bleibt die Bebauung insgesamt überschaubar, wichtig für den Standort Kaulsdorf.

Ein zentrales Merkmal der „Kaulsdorfer Spitze“ ist die Bauweise. Das Gebäude wird in Holzhybridbauweise errichtet. Dabei werden tragende Elemente aus Holz mit klassischen Baustoffen kombiniert. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig wirtschaftlich zu bauen. In der Branche gilt diese Bauweise inzwischen als praktikabler Ansatz, um Nachhaltigkeit und Baukosten in Einklang zu bringen.

Im Erdgeschoss sind neben der Geschäftsstelle der Genossenschaft auch eine Bäckerei mit Café vorgesehen. Diese Mischnutzung stärkt die lokale Infrastruktur und schafft zusätzliche Angebote im direkten Umfeld. Für Anwohner bedeutet das kürzere Wege im Alltag und mehr Leben im Quartier.

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Die Arbeiten am Wohn-Neubau "Kaulsdorfer Spitze" sind in den Endzügen.

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf bekommt mit den Wohnungen in der „Kaulsdorfer Spitze“ ein neues Gebäude in Holzhybridbauweise. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Gute Verkehrsanbindung für Kaulsdorfer Neubau-Wohnungen

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das genossenschaftliche Modell. Anders als bei frei finanzierten Projekten steht hier nicht die kurzfristige Rendite im Vordergrund, wie die Bauherren versichern. Stattdessen geht es um langfristig stabile Mietverhältnisse und eine stärkere Einbindung der Bewohner. Gerade in einem angespannten Wohnungsmarkt wird diese Form des Wohnens wieder stärker nachgefragt.

Die Lage des Neubaus gilt als gut angebunden. Der S-Bahnhof Kaulsdorf ist nur rund 200 Meter entfernt. Von dort besteht eine direkte Verbindung in die Berliner Innenstadt. Mit dem Auto ist der Alexanderplatz über die Bundesstraße B1 in etwa 30 Minuten erreichbar. Gleichzeitig bleibt die Wohnlage ruhig und grün; eben typisch Kaulsdorf.

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Marzahn-Hellersdorf: Kleinformatige Wohnprojekte gewinnen an Bedeutung

Für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf steht das Projekt beispielhaft für eine Entwicklung, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Statt großflächiger Neubaugebiete rücken kleinere, gezielte Ergänzungen in den Fokus. Diese Form der Nachverdichtung nutzt vorhandene Infrastruktur, ohne neue Flächen zu versiegeln oder bestehende Strukturen stark zu verändern.

Die „Kaulsdorfer Spitze“ zeigt damit, wie moderner Wohnungsbau im Berliner Kontext funktionieren kann: angepasst an den Ort, technisch zeitgemäß und mit einem klaren Fokus auf langfristige Nutzung. Die ersten Wohnungen sollen zeitnah bezugsfertig sein.

Quelle: Wohnungsbaugenossenschaft Wuhletal eG

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One Comment

  1. Uwe Götz 6. April 2026 at 18:55 - Reply

    Moinsen, wäre schön wenn Ihr ein paar weitere Infos z.B. tabellarisch dem Projektbericht zufügen könntet.
    (Z.B. BRI, BGF, Kosten KGR 300-400, Baubeteiligte Etc.)

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